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Anti-Phospholipid-Syndrom (APS)

Definition

Durch Autoantikörper gegen Phospholipide (in der Zellmembran von

Thrombozytenund Endothelzellen) bedingtes Hyperkoagulabilitätssyndrom,

welches im Rahmen eines *SLE oder isoliert als primäres APS vorkommt.

 

Diagnostik

Nachweis von Anti-Phospholipid-Antikörpern direkt (Anti-Cardiolipin [ACL],

anti-Beta2-Glykoprotein 1) oder indirekt über die Verlängerung der APTT und/oder

Russel Viper Venom Time (RVVT): Lupus-Antikoagulans (LAK). Die falsch positive

Lues-Serologie wird ebenfalls durch Anti-Phospholipid-Antikörper bedingt.

Da Infektionen einen kurzfristig positiven Antikörpernachweis verursachen können,

werden zwei positive Tests im Abstand von zumindest 6 Wochen gefordert.

 

Diagnose-Kriterien

Positiver Labortest (Antikörpernachweis oder LAK) 2x im Abstand von zumindest 6

Wochen und zumindest eines der folgenden klinischen Symptome:

  • Thrombose

  • Fehlgeburt(en) nach der 10. Schwangerschaftswoche

  • zumindest 3 Fehlgeburten bis zur 10. Schwangerschaftswoche

  • Frühgeburt wegen Plazentainsuffizienz

 

*Genaue Informationen zum:

Link Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

Link Anti-Phospholipidantikörper / Anti-Cardiolipinantikörper (ACA)

 

 

Genaue Beschreibung der Laborwerte:  Link siehe Labor von A bis Z

 

Autor: Dipl. MTF Nicole Dorner  

 

Letzte Aktualisierung: 10.09.2011  

   

 

Quellen:  

wikipedia.at/  

AKH consilium  

med4you.at/

 

 

 

   
   

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