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Rheumafaktor (RF)

Der Rheumafaktor wird zur Diagnose des „Rheuma“ im Blut

gemessen.

 

 

Er ist aber nur ein Mosaikstein der Diagnose. Ein positiver (vorhandener) Rheumafaktor

macht Rheuma wahrscheinlicher, beweist es aber nicht. Ein negativer (nicht vorhan-

dener) Rheumafaktor macht Rheuma unwahrscheinlicher, schließt es aber nicht aus.

Ein häufig bei link-weiter lesenRheumatoide Arthritis („Rheuma“) in der Blutflüssigkeit gefundener

Faktor. Abkürzung RF.

 

Teilweise sind die Namen der klassischen Tests Waaler-Rose, oder Latex (Rheuma-

faktor)-Test gebräuchlich.

Unter dem Rheumafaktor versteht man Antikörper, die gegen körpereigene Antikörper

gerichtet sind, also Ausdruck eines Autoimmunprozesses sind. Bei einem Autoimmun-

prozesses richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper. In diesem Fall

sogar gegen Teile des eigenen Immunsystems.

Der Rheumafaktor tritt bei chronischer rheumatoider Arthritis (PCP, „Rheuma“) häufig im

Blut auf. Man bestimmt den Rheumafaktor, um Rheuma zu erkennen oder auszuschließen.

Leider tritt der Rheumafaktor nicht bei allen Fällen von Rheuma auf. Ein negativer

(= normaler) Rheumafaktorbefund schließt daher Rheuma keineswegs aus.

Und auch wenn er positiv (also vorhanden) ist, muss kein Rheuma vorliegen. Er tritt

auch bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen und sogar bei offenbar Gesunden vor.

Besonders bei Gesunden über 70 fand man in bis zu einem Viertel der Fälle einen

positiven Rheumafaktor. Der Rheumafaktorbefund ist daher nur in Zusammenschau mit

anderen Befunden und den Beschwerden des Patienten deutbar. Ein erhöhter Rheuma-

faktor als einzig auffälliger Befund ist ohne Bedeutung.

 

Zur Ehrenrettung des Rheumafaktors muss aber auch gesagt werden:

  1. Manche Erkrankungen, die von den Beschwerden her mit Rheuma verwechselbar

  2. wären, werden durch einen positiven Rheumafaktorbefund unwahrscheinlicher.

  3. Ein stark erhöhter Rheumafaktor macht Rheuma doch wahrscheinlich, weil er

  4. bei Gesunden oder anderen Erkrankungen selten sehr hoch ist.

 

REFERENZ-

BEREICH:

 

Bereich

Einheit

Quantitativ*

- 14

U/ml

Qualitativ*

negativ (also nicht nachweisbar)

 

*Qualitativ messen heißt: man schaut, ob Rheumafaktor

vorhanden ist.

Quantitativ heißt, man misst auch, wie viel Rheumafaktor

im Blut ist.

ERHÖHUNG /

POSITIV:

Kryoglobulinämie Typ II zeigt ebenfalls einen positiven

Rheumafaktorbefund.

Eine Kryoglobulinämie kann wiederum durch link-weiter lesenAutoimmunerkran-

kungen, Infektionen oder maligne Erkrankungen der link-weiter lesenLympho-

zyten (Lymphom, Plasmozytom) hervorgerufen werden.

 

NORMALWERT/

NEGATIV:

 

 

 

 

 

Autor: Dipl. MTF Nicole Dorner

 

Stand: 30.09.2011

 

Quellen:  

wikipedia.at/  

AKH consilium  

med4you.at/

 

 

 

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