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Dr. Mesaric

 
 
 

Certolizumab Pegol, Cimzia®

 

Cimzia 200 mg Injektionslösung

Jede Fertigspritze enthält 200 mg Certolizumab Pegol in einem ml.

 

Certolizumab Pegol ist ein rekombinantes humanisiertes Antikörper-Fab'-

Fragment gegen Tumornekrosefaktor alpha (TNFα), der in Escherichia coli

exprimiert und mit Polyethylenglycol (PEG) konjugiert wird.

 

Anwendungsgebiete Cimzia

 

ist in Kombination mit LinkMethotrexat (MTX) für die Behandlung der mittelschweren

bis schweren, aktiven Linkrheumatoiden Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten

angezeigt, wenn das Ansprechen auf Linklangwirksame Antirheumatika (Disease-

Modifying Antirheumatic Drugs [DMARDS]) einschließlich Methotrexat ungenügend war.

In Fällen von Unverträglichkeit gegenüber Methotrexat oder wenn die Fortsetzung der

Behandlung mit Methotrexat ungeeignet ist, kann Cimzia als Monotherapie verabreicht

werden. Für Cimzia wurde gezeigt, dass es bei gemeinsamer Verabreichung mit

Methotrexat das Fortschreiten von Linkradiologisch nachweisbaren Gelenkschäden

reduziert und die körperliche Funktionsfähigkeit verbessert.

 

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

 

Dosierung

Die empfohlene Anfangsdosis von Cimzia bei erwachsenen Patienten mit rheumatoider

Arthritis beträgt 400 mg (in zwei Injektionen zu je 200 mg an einem Tag) in Woche

0, 2 und 4, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 200 mg alle 2 Wochen. MTX sollte

soweit möglich während der Behandlung mit Cimzia weiter verabreicht werden.

Die vorliegenden Daten lassen vermuten, dass ein klinisches Ansprechen in der Regel

innerhalb von 12 Wochen Behandlung erreicht wird. Für Patienten, bei denen innerhalb

der ersten 12 Wochen Behandlung keine Anzeichen für einen therapeutischen Nutzen

zu beobachten sind, ist die Fortsetzung der Therapie sorgfältig zu überdenken.

 

Ausgelassene Dosis

Patienten, die eine Dosis ausgelassen haben, ist zu raten, dass sie die nächste Cimzia-

Dosis injizieren, sobald sie sich daran erinnern, und dann die weiteren Injektionen wie

ursprünglich angewiesen alle 2 Wochen fortsetzen.

 

Kinder (< 18 Jahre)

Cimzia wird nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

empfohlen, weil keine entsprechenden Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen.

 

Ältere Personen (≥ 65 Jahre)

Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich. Die Auswertung der Populationspharmakoki-

netik ergab keine altersbedingten Effekte.

 

Nieren- und Leberfunktionsstörung

Cimzia wurde bei diesen Patientenkollektiven nicht untersucht. Es können keine

Dosierungsempfehlungen gegeben werden.

 

Art der Anwendung

Der gesamte Inhalt (1 ml) der Fertigspritze darf nur als subkutane Injektion verab-

reicht werden. Geeignete Injektionsstellen sind z.B. Oberschenkel oder Abdomen

(Bauch - Bereich des Rumpfes zwischen Brustkorb und Becken).

Nach einer entsprechenden Einweisung in die LinkInjektionstechnik können Patienten

sich die Injektionen selbst geben, wenn ihr Arzt dies für angemessen hält und eine

entsprechende medizinische Nachbeobachtung erfolgt.

 

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Aktive Tuberkulose oder andere schwere Infektionen wie z.B. Sepsis oder

opportunistische Infektionen.

Mittelschwere bis schwere Herzinsuffizienz (NYHA Grad III/IV).

 

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die

Anwendung

 

Infektionen

Patienten müssen vor, während und nach der Behandlung mit Cimzia engmaschig auf

Anzeichen und Symptome von Infektionen einschließlich Tuberkulose überwacht

werden.

Da sich die Elimination von Cimzia über eine Dauer von bis zu 5 Monaten erstrecken

kann, ist die Überwachung über diesen Zeitraum fortzusetzen.

Bei Patienten mit einer klinisch bedeutsamen aktiven Infektion einschließlich

chronischer oder lokalisierter Infektionen darf eine Behandlung mit Cimzia nicht

eingeleitet werden, bis die Infektion unter Kontrolle ist.

Patienten, bei denen während der Cimzia-Therapie eine neue Infektion auftritt, müssen

engmaschig überwacht werden. Bei Auftreten einer neuen, schwerwiegenden Infektion

ist Cimzia so lange abzusetzen, bis die Infektion unter Kontrolle ist. Die Anwendung von

Cimzia bei Patienten mit anamnestisch vorhandenen rezidivierenden Infektionen oder

Grunderkrankungen, die den Patienten anfällig für Infektionen machen könnten,

einschließlich der gleichzeitigen Anwendung von Immunsuppressiva, sollten Ärzte

sorgfältig abwägen.

 

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis treten aufgrund ihrer Erkrankung und der

Begleitmedikation möglicherweise nicht die typischen Infektionssymptome wie z.B.

Fieber auf. Deshalb ist der frühe Nachweis jeder Infektion, vor allem bei atypischen

klinischen Manifestationen einer schweren Infektion, außerordentlich wichtig, um

Verzögerungen bei der Diagnose und Einleitung der Behandlung zu minimieren.

Schwerwiegende Infektionen einschließlich Sepsis und Tuberkulose (einschließlich

Miliartuberkulose, disseminierter und extrapulmonaler Tuberkulose) und

opportunistische Infektionen (z.B. Histoplasmose, Nokardiose, Kandidamykose) wurden

bei Patienten unter Behandlung mit Cimzia gemeldet. Einige dieser Ereignisse verliefen

tödlich.

 

Tuberkulose

Vor Beginn einer Behandlung mit Cimzia müssen alle Patienten auf das Vorliegen einer

aktiven oder auch inaktiven (latenten) Tuberkuloseinfektion untersucht werden.

Diese Untersuchung sollte eine detaillierte Anamnese mit einer persönlichen

Tuberkulose-Krankengeschichte oder möglichen vorherigen Kontakten mit Patienten

mit aktiver Tuberkulose und vorheriger und/oder aktueller Begleittherapie mit

Immunsuppressiva umfassen. Geeignete Screening-Untersuchungen, z.B.

Tuberkulinhauttest und Röntgen-Thorax-Aufnahme, sind bei allen Patienten

durchzuführen (es gelten möglicherweise nationale Empfehlungen). Empfohlen wird,

die Durchführung dieser Tests in den Patientenpass einzutragen. Verordnende Ärzte

seien an das Risiko von falsch-negativen Ergebnissen bei Tuberkulinhauttests erinnert,

vor allem bei schwerkranken oder immunkompromittierten Patienten.

 

Liegt die Diagnose einer aktiven Tuberkulose vor oder während der Behandlung vor,

darf keine Cimzia-Behandlung eingeleitet werden bzw. muss sie abgesetzt werden.

Bei Verdacht auf eine inaktive ("latente") Tuberkulose sollte ein Arzt mit Erfahrung in

der Behandlung von Tuberkulose hinzugezogen werden. In allen weiter unten

beschriebenen Situationen muss das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Cimzia-Therapie

sehr sorgfältig abgewogen werden. Wird eine latente Tuberkulose diagnostiziert, so

muss vor Beginn der Behandlung mit Cimzia entsprechend den nationalen Empfehlungen

eine geeignete tuberkulostatische Therapie durchgeführt werden.

 

Die Durchführung einer tuberkulostatischen Therapie ist vor Beginn einer Cimzia-

Therapie auch bei Patienten mit latenter oder aktiver Tuberkulose in der Anamnese zu

erwägen, bei denen keine angemessene Behandlung bestätigt werden kann. Dies gilt

auch für Patienten, bei denen trotz eines negativen Tests auf latente Tuberkulose

erhebliche Risikofaktoren für Tuberkulose vorliegen. Wenn der Verdacht einer latenten

Tuberkuloseinfektion besteht, sollten vor Beginn der Behandlung mit Cimzia biologische

Tuberkulose-Screeningtests erwogen werden, unabhängig von einer BCGImpfung.

Patienten sollten angewiesen werden, ärztlichen Rat einzuholen, wenn während oder

nach der Behandlung mit Cimzia Anzeichen/Symptome (z.B. persistierender Husten,

Auszehrung/Gewichtsverlust, niedriges Fieber, Abgeschlagenheit) auftreten, die an

eineTuberkuloseinfektion denken lassen.

 

Hepatitis B Virus- (HBV-) Reaktivierung

Die Reaktivierung von HBV wurde bei chronischen Trägern dieses Virus beobachtet,

die mit TNFAntagonisten behandelt wurden. Einige Fälle nahmen einen tödlichen

Ausgang. Da auch unter Cimzia HBV-Infektionen gemeldet wurden, sollten Patienten

mit Risiko für eine HBV-Infektion vor Einleitung der Cimzia-Therapie auf eine mögliche

Vorinfektion mit HBV untersucht werden. Es liegen keine ausreichenden Daten zur

Behandlung von HBV-Trägern mit TNF-Antagonisten in Verbindung mit einer

virustatischen Therapie vor, die belegen, dass eine HBV-Reaktivierung verhindert wird.

HBV-Träger, die eine Behandlung mit TNF-Antagonisten benötigen, sind während der

Behandlung und noch 5 Monate nach Ende der Behandlung engmaschig auf klinische

und laborchemische Anzeichen einer aktiven HBV-Infektion zu überwachen, vor allem

wenn der Patient gleichzeitig mit Kortikosteroiden behandelt wird.

 

Bei Patienten, die eine HBV-Reaktivierung entwickeln, ist Cimzia abzusetzen und eine

wirksame virustatische  Therapie mit geeigneter unterstützender Behandlung

einzuleiten. Die Sicherheit der Wiederaufnahme einer Therapie mit TNF-Antagonisten,

nachdem die HBV-Reaktivierung unter Kontrolle ist, ist nicht bekannt. Behandelnde

Ärzte müssen daher besonders vorsichtig sein, wenn sie in dieser Situation die

Wiederaufnahme der Cimzia-Therapie erwägen, und sollten die Patienten engmaschig

überwachen.

 

Malignome und lymphoproliferative Erkrankungen

Auswirkungen einer Behandlung mit TNF-Antagonisten bei der Entwicklung von

Malignomen ist nicht bekannt. Vorsicht ist angebracht, wenn die Behandlung mit TNF-

Antagonisten bei Patienten mit Malignomen in der Anamnese erwogen wird oder wenn

die Behandlung bei Patienten fortgesetzt werden soll, die Malignome entwickeln.

Nach dem aktuellen Wissensstand kann ein mögliches Risiko für die Entwicklung von

Lymphomen oder anderen bösartigen Erkrankungen bei Patienten, die mit einem

TNF-Antagonisten behandelt werden, nicht ausgeschlossen werden.

 

In klinischen Studien mit Cimzia und anderen TNF-Antagonisten wurden bei Patienten,

die TNF Antagonisten erhielten, im Vergleich mit den Kontrollpatienten, die Plazebo

erhielten, mehr Fälle von Lymphomen und anderen malignen Erkrankungen beobachtet.

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis mit länger bestehender , hochaktiver,

entzündlicher Erkrankung besteht zudem ein erhöhtes Grundrisiko, ein Lymphom zu

entwickeln. Dies erschwert die Risikoeinschätzung. Es wurden keine Studien

durchgeführt, in die Patienten mit einer malignen Anamnese eingeschlossen wurden

oder in denen die Behandlung von Patienten fortgesetzt wurde, die unter Cimzia-

Therapie ein Malignom entwickelt haben.

 

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

In einer explorativen klinischen Studie zur Anwendung eines anderen TNF-Antagonisten,

LinkInfliximab, bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer COPD (Chronic

Obstructive Pulmonary Disease) wurden mehr Karzinome, vor allem in Lunge oder Kopf

und Hals, bei mit Infliximab behandelten

Patienten im Vergleich zu Kontrollpatienten beobachtet. Hier lag in allen Fällen starkes

Rauchen in der Anamnese vor. Daher ist bei der Anwendung eines TNF-Antagonisten

bei COPD-Patienten und auch bei Patienten mit erhöhtem Malignomrisiko aufgrund

starken Rauchens Vorsicht geboten.

 

Herzinsuffizienz

Bei mittelschwerer bis schwerer Herzinsuffizienz ist Cimzia kontraindiziert . In einer

klinischen Studie mit einem anderen TNF-Antagonisten wurden eine Verschlechterung

einer bestehenden Herzinsuffizienz und erhöhte Sterblichkeit aufgrund von

dekompensierter Herzinsuffizienz  beobachtet. Auch bei Patienten mit rheumatoider

Arthritis unter Cimzia-Behandlung wurden Fälle von Herzinsuffizienz berichtet. Bei

Patienten mit leichter Herzinsuffizienz (NYHA Grad I/II) ist Cimzia mit Vorsicht

anzuwenden. Bei Patienten, bei denen neue Symptome einer Herzinsuffizienz

auftreten oder wenn sich solche Symptome verschlimmern, muss die Behandlung mit

Cimzia abgesetzt werden.

 

Hämatologische Ereignisse

Unter TNF-Antagonisten wurden seltene Fälle von Panzytopenie einschließlich

aplastischer Anämie berichtet. Unerwünschte Ereignisse des hämatologischen

Systems einschließlich medizinisch bedeutsamer Zytopenie (z.B. LinkLeukopenie,

Panzytopenie, LinkThrombozytopenie) wurden unter Cimzia beobachtet. Alle

Patienten sind anzuweisen, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sie während einer

Behandlung mit Cimzia Anzeichen und Symptome entwickeln, die auf Dyskrasien oder

eine Infektion hinweisen könnten (z.B. anhaltendes Fieber, Blutergüsse, Blutungen,

Blässe). Bei Patienten mit bestätigten signifikanten hämatologischen Anomalien ist

ein Absetzen der Cimzia-Therapie zu erwägen.

 

Neurologische Ereignisse

Die Anwendung von TNF-Antagonisten wurde mit seltenen Fällen von Neuauftreten

oder Verschlechterung klinischer Symptome und/oder röntgenologischer Hinweise

einer demyelinisierenden Erkrankung einschließlich Multipler Sklerose in Verbindung

gebracht. Bei Patienten mit vorbestehenden oder kürzlich aufgetretenen

demyelinisierenden Erkrankungen sollten vor Einleitung einer Cimzia-Therapie Nutzen

und Risiken der TNF-Antagonistenbehandlung sorgfältig abgewogen werden. Selten

wurden bei Patienten unter Cimzia-Behandlung neurologische Störungen einschließlich

Anfallserkrankungen, Neuritis (Nervenentzündung) und peripherer Neuropathie

gemeldet.

 

Überempfindlichkeit

Es wurden in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bei Patienten

nach Verabreichung von Cimzia in Studien berichtet. Wenn schwere Reaktionen

auftreten, sollte Cimzia sofort abgesetzt und eine geeignete Therapie eingeleitet

werden. Die Datenlage zur Anwendung von Cimzia bei Patienten, die auf einen

anderen TNF-Blocker mit Überempfindlichkeit reagiert haben, ist begrenzt; bei diesen

Patienten ist Vorsicht angebracht.

 

Immunsuppression

Da der Tumornekrosefaktor (TNF) Entzündungen vermittelt und die Immunantworten

der Zellen moduliert, besteht die Möglichkeit, dass TNF-Antagonisten einschließlich

Cimzia eine Immunsuppression verursachen, wodurch die Abwehr gegen Infektionen

und Malignome beeinträchtigt wird.

 

Autoimmunität

Die Behandlung mit Cimzia kann zur Bildung von Linkantinukleären Antikörpern (ANA)

und gelegentlich zur Entwicklung von Lupus erythematodes-artigen Hautveränderungen

("Lupus-Like Syndrome") führen (siehe Abschnitt 4.8). Der Einfluss einer

Langzeitbehandlung mit Cimzia auf die Entwicklung von Autoimmunkrankheiten ist

unbekannt. Wenn bei einem Patienten nach der Behandlung mit Cimzia Symptome

auftreten, die auf ein "Lupus-Like Syndrome" hindeuten, muss die Behandlung

abgesetzt werden. Cimzia wurde nicht speziell in einem Lupus-Kollektiv untersucht.

 

Impfungen

Es liegen keine Daten zu Reaktionen auf Impfungen oder der Übertragung von

Infektionen durch Lebendimpfstoffe bei Patienten unter Cimzia-Behandlung vor.

Lebendimpfstoffe oder abgeschwächte Impfstoffe sollten nicht gleichzeitig mit

Cimzia verabreicht werden.

 

Weitere Informationen:

LinkImpfungen bei Immunsupprimierten

 

Gleichzeitige Anwendung mit anderen Biologika

Schwere Infektionen und Neutropenien wurden in klinischen Studien bei

gleichzeitiger Anwendung von LinkAnakinra (einem Interleukin-1-Antagonisten) oder

LinkAbatacept (einem CD28-Modulator) und einem anderen TNF-Antagonisten,

LinkEtanercept beobachtet, ohne dass es einen zusätzlichen Nutzen im Vergleich zu

einer TNF-Antagonisten-Monotherapie gab. Aufgrund der Art der unerwünschten

Ereignisse, die während der Kombinationstherapie eines anderen TNF-Antagonisten

entweder mit Abatacept oder Anakinra beobachtet wurden, könnten ähnliche

toxische Effekte auch aus der Kombination von Anakinra oder Abatacept und

anderen TNF-Blockern resultieren. Deshalb wird die Anwendung von Cimzia zusammen

mit Anakinra oder Abatacept nicht empfohlen.

 

Operationen

Die Erfahrung in Bezug auf die Unbedenklichkeit bei operativen Eingriffen bei

Patienten unter Cimzia-Behandlung ist begrenzt. Bei der Planung eines operativen

Eingriffs sollte die Halbwertszeit von 14 Tagen von Certolizumab Pegol berücksichtigt

werden. Wenn eine Operation geplant ist, während ein Patient mit Cimzia behandelt

wird, muss er engmaschig auf Infektionen überwachtwerden, und es sind entsprech-

ende Maßnahmen zu ergreifen.

 

Bestimmung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT)

Bei mit Cimzia behandelten Patienten wurde eine Beeinflussung von bestimmten

Gerinnungstests festgestellt. Cimzia kann zu falsch-erhöhten aPTT-

Testergebnissen bei Patienten ohne Gerinnungsstörungen führen. Diese Wirkung

wurde im PTT-Lupus-Antikoagulanzien (LA)-Test und dem automatischen

"Standard Target Activated Partial Thromboplastin time"-Test (STA-PTT) der

Firma Diagnostica Stago und den HemosIL APTT-SP liquid und HemosIL lyophilised

Silica-Tests der Fa. Instrumentation Laboratories beobachtet.

Andere aPTT-Bestimmungen können ebenfalls betroffen sein. Es gibt keine Hinweise

darauf, dass eine Cimzia-Therapie in vivo eine Auswirkung auf die Gerinnung hat.

Nachdem Patienten Cimzia erhalten haben, sollte die Interpretation pathologischer

Gerinnungswerte mit besonderer Sorgfalt erfolgen.

Eine Beeinflussung von Bestimmungen der Thrombinzeit (TT) und der Prothrombinzeit

(PT) wurde nicht beobachtet.

 

Ältere Patienten

Obwohl nur begrenzte Erfahrungen vorliegen, war in den klinischen Studien die

Inzidenz von Infektionen bei Patienten ≥ 65 Jahren im Vergleich zu jüngeren

Teilnehmern offensichtlich höher. Ältere Menschen sind mit Vorsicht zu behandeln,

wobei besondere Aufmerksamkeit bzgl. des Auftretens von Infektionen erforderlich

ist.

 

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Behandlung mit LinkMethotrexat, LinkKortikosteroiden, nicht-

steroidalen Antirheumatika (NSAR) und Analgetika hatte keinen Einfluss auf die

Pharmakokinetik von Certolizumab Pegol, wie eine populationspharmakokinetische

Analyse gezeigt hat.

Die Kombination von Cimzia mit Anakinra oder Abatacept wird nicht empfohlen.

Die gleichzeitige Verabreichung von Cimzia und Methotrexat hatte keinen signifikanten

Effekt auf die Pharmakokinetik von Methotrexat. Ein Vergleich verschiedener

Studien ergab, dass die Pharmakokinetik von Certolizumab Pegol ähnlich der war,

wie sie zuvor bei gesunden Probanden beobachtet wurde.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

 

Schwangerschaft

Zur Anwendung von Cimzia bei schwangeren Frauen gibt es keine ausreichenden

Daten. Tierexperimentelle Studien mit einem Nagetier-Anti-Ratte-TNFα ergaben

keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit oder eine Schädigung

des Fötus. Diese Daten sind jedoch hinsichtlich der Reproduktionstoxizität beim

Menschen nicht ausreichend.

Aufgrund der Hemmung von TNFα könnte die Anwendung von Cimzia während der

Schwangerschaft die normale Immunantwort von Neugeborenen beeinträchtigen.

Deshalb sollte Cimzia während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Frauen im gebärfähigen Alter sollten geeignete Empfängnisverhütungsmethoden

anwenden und diese bis mindestens 5 Monate nach der letzten Anwendung von

Cimzia fortführen.

 

Stillzeit

Es gibt keine ausreichenden Erkenntnisse, ob Certolizumab Pegol beim Menschen

oder beim Tier in die Muttermilch übergeht. Da Immunoglobuline in die Muttermilch

übergehen, kann ein Risiko für das gestillte Kind nicht ausgeschlossen werden.

Die Entscheidung, ob weiter gestillt/abgestillt oder die Therapie mit Cimzia

fortgesetzt/abgesetzt werden sollte, hat unter Abwägen des Nutzens des Stillens

für das Kind und des Nutzens der Therapie mit Cimzia für die Frau zu erfolgen.

 

Fruchtbarkeit

Beobachtete Wirkungen auf die Parameter der Spermienbeweglichkeit und ein

Trend zu einer reduzierten Spermienzahl bei männlichen Nagetieren haben keine

erkennbare Auswirkung auf die Fruchtbarkeit. Die klinische Relevanz dieses

Befundes ist nicht bekannt.

 

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Cimzia könnte einen geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit

zum Bedienen von Maschinen haben. Nach der Anwendung von Cimzia kann Schwindel

(einschließlich Vertigo, Sehstörungen und Müdigkeit) auftreten.

 

Nebenwirkungen

Cimzia wurde in kontrollierten und offenen Studien bei 2367 Patienten mit rheumatoider

Arthritis bis zu 57 Monate untersucht. Den Daten in Tabelle 1 liegen kontrollierte zulas-

sungsrelevante Studien zugrunde, die 1774 Patienten unter Cimzia-Therapie und 647

Patienten unter Plazebo während der kontrollierten Phase umfassen.

 

In den plazebokontrollierten Studien war die Expositionsdauer der Patienten unter

Cimzia etwa 4mal länger als bei der Plazebo-Gruppe. Grund für diesen Expositionsun-

terschied ist vor allem die höhere Wahrscheinlichkeit bei Patienten unter Plazebo, die

Studie frühzeitig abzubrechen. Zusätzlich mussten Nonresponder in den Studien RA-I

und RA-II nach der 16. Woche aus der Studie genommen werden.

Die meisten dieser Patienten befanden sich in der Plazebo-Gruppe.

Der Anteil der Patienten, die während der kontrollierten Studien die Behandlung wegen

unerwünschter Ereignisse abbrachen, betrug 5 % in der Cimzia- und 2,5 % in der

Plazebo-Gruppe.

 

Die häufigsten Nebenwirkungen ließen sich zu den Systemorganklassen „Infektionen

und parasitäre Erkrankungen“, die bei 15,5 % der Cimzia- und 7,6 % der Plazebo-

Patienten beschrieben wurden, und „Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am

Verabreichungsort“, die bei 10,0 % der Cimzia- und 9,7 % der Plazebo-Patienten

berichtet wurden, zuordnen.

 

Nebenwirkungen, die aus klinischen Studien zu rheumatoider Arthritis berichtet wurden

und zumindest einen möglichen Kausalzusammenhang mit Cimzia aufweisen, sind in

Tabelle 1 (s.u.) nach Häufigkeit und Systemorganklasse aufgeführt. Die Häufigkeits-

gruppen sind wie folgt definiert:

  • Sehr häufig (≥1/10);

  • häufig (≥ 1/100 bis <1/10);

  • gelegentlich (≥1/1000 bis ≤ 1/100);

  • selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1000);

  • sehr selten (<1/10.000),

  • nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

    abschätzbar).

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem

Schweregrad angegeben

 

Tabelle 1: Nebenwirkungen in klinischen Studien

Systemorganklasse

Häufigkeit

Unerwünschte Wirkungen

Infektionen und parasitäre

Erkrankungen

Häufig

Bakterielle Infektionen (einschließlich

Abszess), virale Infektionen (einschließlich

Herpes, Papillomavirus  und Influenza)

Gelegentlich

Sepsis (einschließlich Multiorganversagen,

septischer Schock), Tuberkulose,

Pilzinfektionen (einschließlich

Kandidamykose, Histoplasmose,

Pneumozystose)

Gutartige, bösartige und

unspezifische Neubildungen

(einschließlich Zysten und

Polypen)

Gelegentlich

Solide Organtumore, Nicht-Melanom-

Hautkarzinome, präkanzeröse Läsionen

(einschließlich Leukoplakia oris,

melanozytärer Naevus), benigne Tumore

und Zysten (einschließlich Hautpapillom)

Selten

Lymphome, gastrointestinale Tumore,

Melanome,

Erkrankungen des Blutes

und des Lymphsystems

Häufig

Eosinophile Erkrankungen, Leukopenie

(einschließlich Neutropenie, Lymphopenie)

Gelegentlich

Anämie, Lymphadenopathie,

Thrombozytopenie, Thrombozytose

Selten

Panzytopenie, Splenomegalie,

Erythrozytose,pathologische

Leukozytenmorphologie

Erkrankungen des

Immunsystems

Gelegentlich

LinkVaskulitiden, LinkLupus erythemato-

des,Arzneimittelüberempfindlichkeit,

allergischeErkrankungen, LinkAutoantikörper

positiv

Selten

Angioneurotisches Ödem, Sarkoidose,

Serum-Krankheit, Pannikulitis (einschließlich

Erythema nodosum)

Endokrine Erkrankungen

Selten

LinkSchilddrüsenerkrankungen

Stoffwechsel- und

Ernährungsstörungen

Gelegentlich

Elektrolytstörungen, Dyslipidämie,

Appetitstörungen, Gewichtsveränderung

Selten

Hämosiderose

Psychiatrische

Erkrankungen

Gelegentlich

Angst (einschließlich Ruhelosigkeit),

Stimmungsschwankungen

Selten

Selbstmordversuch, Delirium, geistige

Beeinträchtigung

Erkrankungen des

Nervensystems

Häufig

Kopfschmerzen (einschließlich Migräne),

sensorische Anomalien

Gelegentlich

Periphere Neuropathien, Schwindel, Tremor

Selten

Akustikusneuritis, Trigeminusneuralgie,

Koordinations- oder Gleichgewichts-

störungen

Nicht

bekannt

Multiple Sklerose*

Augenerkrankungen

Gelegentlich

Sehstörungen (einschließlich verschlechter-

tes Sehvermögen), Augen- und Augenlident-

zündung, Störung der Tränensekretion

Erkrankungen des Ohrs

unddes Labyrinths

Gelegentlich

Vertigo

Selten

Tinnitus

Herzerkrankungen

Gelegentlich

Kardiomyopathien (einschließlich

Herzinsuffizienz), ischämische koronare

Herzkrankheiten, Arrhythmien (einschlies-

slichVorhofflimmern), Palpitationen

Selten

Perikarditis, atrioventrikulärer Block

Gefäßerkrankungen

Häufig

Arterielle Hypertonie

Gelegentlich

Hämorrhagie oder Blutung (beliebige

Lokalisation),

Hyperkoagulabilität (einschließlich

Thrombophlebitis, Lungenembolie),

Synkope,Ödeme (einschließlich periphere,

faziale), Ekchymose (einschließlich

Hämatome, Petechien)

Selten

Zerebrovaskulärer Insult, Arteriosklerose,

LinkRaynaud-Phänomen, Livedo reticu-

laris, Teleangiektasie

Erkrankungen der

Atemwege, des

Brustraums und

Mediastinums

Gelegentlich

Asthma und verwandte Symptome,

Pleuraergussund  Symptome,

Atemwegsobstruktion und-entzündung,

Husten

Selten

Interstitielle Lungenerkrankung, inter-

stitielle Pneumonie

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Gelegentlich

Aszites, gastrointestinales Geschwür und -

Perforation, Entzündung des Gastro-

intestinaltrakts (beliebige Lokalisation),

Stomatitis, Dyspepsie, aufgetriebenes

Abdomen,

Trockenheit im Mund-Rachen-Raum

Selten

Gastrointestinale Fistel, Odynophagie,

Hypermotilität

Leber- und

Gallenerkrankungen

Häufig

Hepatitis (einschließlich erhöhte

Leberenzmye)

Gelegentlich

Hepatopathie (einschließlich Zirrhose),

Cholestase, erhöhte LinkBilirubinwerte

im Blut

Selten

Cholelithiasis

Erkrankungen der Haut

und des

Unterhautzellgewebes

Häufig

Ausschlag

Gelegentlich

Alopezie, LinkPsoriasis und verwandte

Erkrankungen,

Dermatitis und Ekzeme, Erkrankungen der

Schweißdrüsen, Hautulzera, Photosen-

sitivität, Akne, Hautdiskoloration, trockene

Haut, Nagel und Nagelbettstörungen

Selten

Hautexfoliation und -desquamation, bullöse

Erkrankungen, Erkrankungen der Haarstruk-

tur

Skelettmuskulatur-,

Bindegewebs- und

Knochenerkrankungen

Gelegentlich

Erkrankungen der Muskulatur,

Kreatinphosphokinase im Blut erhöht

Erkrankungen der Nieren

und Harnwege

Gelegentlich

Nierenfunktionsstörungen, Blut im Urin,

Symptome der Blase und Harnröhre

Selten

Nephropathie (einschließlich Nephritis)

Erkrankungen der

Geschlechtsorgane und

der Brustdrüse

Gelegentlich

Menstruationszyklusstörungen und

Metrorrhagien (einschließlich Amenorrhö),

Erkrankungen der Brust

Selten

Sexuelle Funktionsstörung

Allgemeine Erkrankungen

und Beschwerden am

Verabreichungsort

Häufig

Fieber, Schmerz (beliebige Lokalisation),

Asthenie, Pruritus (beliebige Lokalisation),

Reaktionen an der Injektionsstelle

Gelegentlich

Schüttelfrost, grippeähnliche Erkrankung,

veränderte Temperaturwahrnehmung,

Nachtschweiß, Hitzewellen

Untersuchungen

Gelegentlich

Erhöhte Linkalkalische Phosphatasewerte

im Blut, verlängerte Blutgerinnungszeit

Selten

Erhöhte Harnsäurewerte im Blut

Verletzung, Vergiftung

und durch Eingriffe

bedingte Komplikationen

Gelegentlich

Hautverletzungen, Wundheilungsstörung

*Diese Ereignisse stehen im Zusammenhang mit der Klasse der TNF-Antagonisten,

die Inzidenz bei Cimzia ist aber nicht bekannt

 

Die folgenden Nebenwirkungen wurden gelegentlich unter Cimzia in anderen Anwen-

dungsgebieten beobachtet: Magen-Darm-Stenose und -Obstruktionen, Verschlech-

terung des allgemeinen Gesundheitszustands, Grand-mal-Anfall, Optikusneuritis,

Fehlgeburt und Azoospermie.

 

Infektionen

Die Inzidenz von neuen Infektionsfällen in plazebokontrollierten klinischen Studien

zu rheumatoider Arthritis betrug 0,91 pro Patientenjahr für alle mit Cimzia behandelten

Patienten und 0,72 pro Patientenjahr für die mit Plazebo behandelten Patienten. Bei

den Infektionen handelte es sich vorwiegend um Infektionen der oberen Atemwege,

Herpesinfektionen, Harnwegsinfektionen und Infektionen der unteren Atemwege .

 

In den plazebokontrollierten klinischen Studien traten mehr neue Fälle von schwerwie-

genden Infektionen in den Cimzia-Gruppen (0,06 pro Patientenjahr; alle Dosierungen)

auf im Vergleich zu der Plazebo-Gruppe (0,02 pro Patientenjahr). Zu den schwerwie-

genden Infektionen zählten Tuberkulose und invasive opportunistische Infektionen

(z.B. Pneumozystose, Pilzösophagitis, Nokardiose und disseminierter Herpes zoster).

 

Es gibt keinen Nachweis für ein erhöhtes Infektionsrisiko bei längerer Exposition.

 

Bösartige Tumoren und lymphoproliferative Erkrankungen

Unter Ausschluss der Nicht-Melanome der Haut wurden 30 Malignome in den klinischen

RA-Studien mit Cimzia beobachtet (einschließlich 3 Fälle von Lymphomen), in denen

insgesamt 2367 Patienten behandelt wurden, was 4136 Patientenjahren entspricht.

Die Inzidenzrate für Fälle von Lymphomen in klinischen Studien zu rheumatoider

Arthritis betrug 0,07 pro 100 Patientenjahre und für Melanome 0,02 pro 100 Patienten-

jahre unter Behandlung mit Cimzia.

 

Autoimmunität

Von den Teilnehmern mit negativem LinkANA bei Ausgangslage entwickelten 16,7 % der

mit Cimzia behandelten Patienten positive ANA-Titer im Vergleich mit 12,0 % der

Teilnehmer in der Plazebo-Gruppe. Von den Teilnehmern, die bei Ausgangslage anti-

dsDNS-Antikörper negativ waren, traten bei 2,2 % der Cimzia-Patienten positive

anti-dsDNS-Antikörper-Titer im Vergleich zu einem Wert von 1,0 % bei den Plazebo-

Patienten auf. Sowohl in den plazebokontrollierten als auch den offenen klinischen

Nachbeobachtungsstudien zu rheumatoider Arthritis wurden gelegentlich Fälle des

lupusähnlichen Syndroms beschrieben. Andere immunvermittelte Erkrankungen

wurden selten gemeldet; der Kausalzusammenhang mit Cimzia ist nicht bekannt. Der

Einfluss einer langfristigen Behandlung mit Cimzia auf die Entwicklung von

LinkAutoimmunkrankheiten ist nicht bekannt.

 

Reaktionen an der Injektionsstelle

In den plazebokontrollierten klinischen Studien zu rheumatoider Arthritis entwickelten

6,4 % der mit Cimzia behandelten Patienten Reaktionen an der Injektionsstelle

(Erythem, Jucken, Hämatom, Schmerzen, Schwellung) im Vergleich zu 6,5 % der

Plazebo-Patienten. Bei 1,5 % der mit Cimzia behandelten Patienten wurden Schmerzen

an der Injektionsstelle beobachtet, die aber in keinem Fall zum Abbruch der Behandlung

führten.

 

Überdosierung

Während der klinischen Studien wurde keine dosislimitierende Toxizität beobachtet.

Mehrfachdosierungen von bis zu 800 mg s.c. und 20 mg/kg i.v. wurden verabreicht.

Im Falle einer Überdosierung wird empfohlen, die Patienten engmaschig bezüglich

unerwünschter Reaktionen oder Effekte zu beobachten und sofort eine geeignete

symptomatische Therapie einzuleiten.

 

Autor: Eveline Ioannidis

 

Quelle:

European Medicines Agency (EMEA)

 

Stand: 15.04.2011

 

Weitere Informationen:

LinkHygienetipps und Maßnahmen für immunsupprimierte Menschen zur

   Vermeidung von Infektionen  

 

 

 

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