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Entzündung/

Entzündungszeichen

Entzündung infolge Unterkühlung 

Entzündung infolge Unterkühlung

Bildurheber: Sapp, de.wikipedia.org

Entzündung [lat.-medizinisch Inflammatio, eingedeutscht Inflammation]

Das Geschehen wird meist mit einer Kombination des griech. Begriffs für das betrof-

fenen Organ mit der griech. Endung -itis gekennzeichnet, z. B.:

 

  • Enthesitis (Entzündung am Übergang von Sehnen auf den Knochen)

  • Bursitis (Schleimbeutelentzündung)

 

Wenn das Abwehrsystem des Körpers (Immunsystem) eine körperfremde Substanz

(chemische Reize wie z.B. Gifte, Allergene) oder auch  körperfremde Lebewesen

(Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten) als schädlich erkennt, versucht es diese zu

entfernen. Dies geschieht durch eine Entzündung.

 

Dabei wandern Abwehrzellen des Körpers (LinkLeukozyten) an den Ort der Entzündung

und versuchen das körperfremde "Antigen" zu zerstören oder unschädlich zu machen

(inaktivieren).

 

Des weiteren können Entzündungen auch durch physikalische Reize ausgelöst

werden (wie z.B. Verletzungen, Wärme-Kälte, Einwirkung von Strahlen).

 

Eine Entzündung kann in einem umschriebenen Gebiet (z.B. Gelenk, Organ) oder als

systemische Entzündungsreaktion (den ganzen Körper betreffend) vorliegen.

 

Die direkten Entzündungszeichen sind:

  1. Schmerz (lat. dolor),

  2. Überwärmung (lat. calor),

  3. Rötung (lat. rubor),

  4. Schwellung (lat. tumor) und

  5. Funktionsbeeinträchtigung (lat. functio laesa).

 

Systemische Entzündungszeichen:

  • Fieber: beschleunigter Stoffwechsel mit schnellerer Synthese u.a. von Antikörpern

  • allgemeines Krankheitsgefühl

  • Anstieg oder Abfall der weißen Blutkörperchen (LinkLeukozyten)

  • LinkCRP-Anstieg (LinkAkute-Phase-Protein)

  • beschleunigte Blutkörperchensenkung (BKS bzw. LinkBSG für -senkungsgeschwin-

    digkeit)

  • Procalcitonin-Anstieg (Hormon-Vorstufe)

 

Bei einer LinkArthritis findet man neben der Schwellung des Gewebes oft auch noch

eine zusätzliche Ergußbildung. Die Funktionsbeeinträchtigung ist in der Regel eine mehr

oder weniger ausgeprägte Bewegungseinschränkung des Gelenks.

Für die Abschätzung der Krankheitsaktivität bei Linkentzündlichen Gelenkerkrankungen,  

beurteilt man das Vorhandensein von Ruheschmerz und Nachtschmerz sowie die Dauer

der Morgensteifigkeit.

 

Im Rahmen der Blutuntersuchungen  (Labordiagnostik) finden sich typische

Entzündungswerte wie die LinkBlutsenkung und das Linkc-reaktive Protein.

Weitere, detaillierte Informationen gewinnt man dann je nach Krankheitsbild und

Situation über die LinkSerum-Elektrophorese, die Bestimmung der LinkImmun-

globuline, das LinkHaptoglobin und die LinkKomplementfaktoren.

 

Weiterführende Informationen:

LinkEntzündung (wikipedia)

 

 

Autor: Eveline Ioannidis

 

Quelle:

de.wikipedia.org/

rheuma-online.de/

 

Stand: 06.10.2011

 

 

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