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Dr. Mesaric

 
 
 

Eosinophile Granulozyten

 

 

Weiße Blutkörperchen, die sich mit dem Farbstoff

Eosin anfärben.

Leukozyt

Eosinophile Granulozyten haben Bedeutung bei der Abwehr von Parasiten (Würmer,

Läuse,.. bei bestimmten Allergien und bei LinkAutoimmunerkrankungen.

Ihre Vermehrung kann ein Hinweis auf diese Erkrankungen sein. Daneben sind sie

aber auch noch bei vielen anderen Erkrankungen erhöht. Die Eosinophilen Gra-

nulozyten werden heute überwiegend automatisiert von speziellen Analysatoren

bestimmt. Manchmal werden sie noch im Mikroskop nach Anfärbung gezählt.

 

REFERENZ-

BEREICH:

 

Bereich

Einheit

relativ*

0.4 bis 7

% der Leukozyten

absolut*

30 bis 470

Zellen /µl

absolut*

0.03 bis 0.47

x109 Zellen /l

 *Die Menge bestimmter weißer Blutkörperchen kann man

einerseits relativ als %-Wert angeben (20% Eosinophile heißt

z.B., dass 20% aller Linkweißen Blutkörperchen Eosinophile

sind) oder absolut als Anzahl der Zellen, die in einem bestimmten

Volumen enthalten sind. Meist ist der Absolutwert der aussage

kräftigere. Haben Sie z.B. 10% Eosinophile bei einer Leukozyten-

zahl von nur 4000/µl, dann sind die Eosinophilen ja absolut immer

noch normal (nämlich 400/µl).

 

ERHÖHUNG =

EOSINOPHILIE

  • Leichte Eosinophilien sind nicht selten. Oft findet man keine

    bestimmte Ursache.

  • Allergische Erkrankungen:

    Asthma, Urtikaria (Quaddelbildung), Heuschnupfen, manche

    Medikamentenallergien, Angioneurotisches Ödem

  • Hauterkrankungen:

    Pemphigus vulgaris, Dermatitis herpetiformis,

  • Parasitäre Erkrankungen:

    Vermehrung besonders bei in das Gewebe eindringenden

    Parasiten: Trichinose, Hundebandwurmerkrankung, Bilhar-

    ziose, seltener bei Bandwürmern im Darm oder Ektoparasiten

    (="Außenparasiten" also z.B. Läuse oder Wanzen)

  • Bestimmte Infektionen:

  • Scharlach (Streptokokkeninfekt), Chorea minor (Plötzliche,

    unwillkürliche Bewegungen; meist nach Streptokokkeninfekt)

  • Maligne Bluterkrankungen:

    Chronisch Myeloische Leukämie, Polyzythämia Rubra Vera,

    Morbus Hodgkin (=maligne Lymphogranulomatose, jeder 5.

    Fall)

  • Nach Entfernung der Milz (einige Monate)

  • Hypereosinophiles Syndrom / Eosinophilenleukämie

  • Maligne Erkrankungen jeder Art, besonders mit Metastasen

  • Sarkoidose

  • Erhöhung als erbliche Besonderheit

    ohne zugrundeliegende Erkrankung

  • Erhöhung ohne erkennbare Ursache

  • Nach Bestrahlungen

  • Autoimmunerkrankungen:

    Pan-/Poly-/Periarteriitis nodosa und anderen

    LinkVaskulitiden (Autoimmunentzündungen der Gefäße; z.B.

    LinkChurg-Strauss-Syndrom), LinkRheumatoide Arthritis

  • Unterfunktion des Vorderlappens der Hirnanhangsdrüse

  • Unterfunktion der Nebennierenrinde (LinkAddison-

    Krankheit)

  • Medikamente

    die eine Erhöhung bewirken können: sehr viele Medikamente

    können eine allergische Reaktion und damit auch eine

    Eosinophilie zur Folge haben.

 

NIEDRIGE

WERTE

BEI:

 

  • Nebennierenrindenüberfunktion

    (Stress, schwere körperliche Belastung, LinkCushing-

    Syndrom)

  • Pemphigus vulgaris, schwere Fälle

  • Medikamente die eine Verminderung bewirken können:

    LinkCorticoide, ACTH, Adrenalin

 

 

 

 

Autor: Dipl. MTF Nicole Dorner

 

Stand: 07.10.2011

 

Quellen:

wikipedia.at/

AKH consilium

med4you.at/

 

Bildquelle:

medicalgraphics.de

 

 

 

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