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Dr. Mesaric

 
 
 

Seronegative Spondylarthritiden

 

 

 Reaktive Arthritis

 

Typische Auslöser

 

 Labor
  • deutliche Entzündungszeichen (LinkBSG, LinkCRP usw.)

  • Punktat steril, aber relativ zellreich

  • Nachweis von Chlamydien, Mykoplasmen, Ureaplasmen durch Urethraabstrich

    (oft asymptomatisch!), Serologie nicht aussagekräftig

  • Nachweis von Darmkeimen während Durchfallepisoden mittels Stuhlkultur,

  • nachher eventuell serologisch

  • LinkASLO und Streptokokken-Dnase B nur bei Angina (oder Erysipel)

  • LinkHLA–B27 erhöht das Risiko chronischer Verläufe, für Akutphase ohne

  • Bedeutung

 

Weitere Informationen zum Krankheitsbild: LinkInfektreaktive Arthritis

Genaue Beschreibung der Laborwerte: Linksiehe Labor von A bis Z

 

 

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Spondylarthropathien - Spondylitis ankylosans

(Morbus Bechterew)

 

Es gibt keinen eindeutigen Labortest für eine Spondylitis ankylosans. 90 % der

Betroffenen haben das LinkHLA-B27-Gen, allerdings kommt dieses Gen auch bei ca.

9 % der gesamten deutschen Bevölkerung vor. Das Vorkommen dieses Gens ist

also lediglich ein Risikofaktor, der die Wahrscheinlichkeit zu erkranken erhöht,

die große Mehrheit der Genträger bleibt jedoch gesund. In den

Laboruntersuchungen zeigen sich Zeichen einer Entzündung, das heißt die

LinkErythrozytensedimentationsrate (BSG), die Konzentration des

LinkC-reaktiven Proteins und von LinkImmunglobulin A sind erhöht, in schweren

Fällen gelegentlich auch die Aktivität der Linkalkalischen Phosphatase. Der

LinkRheumafaktor ist negativ. Eine leichte LinkAnämie kann vorhanden sein.

 

Weitere Informationen zum Krankheitsbild: LinkMorbus Bechterew

Genaue Beschreibung der Laborwerte: Linksiehe Labor von A bis Z

 

 

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Psoriasis-Arthritis

 

Die Labordiagnostik kann bei Psoriasis-Arthritis hilfreiche Hinweise geben. Sie ist

aber nicht zwingend erforderlich, da es keine eindeutigen Marker für die Erkrankung

gibt. Für die Abgrenzung zu anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen ist sie

dennoch sehr hilfreich

 

Allgemeine Entzündungszeichen

Bei der Psoriasis-Arthritis handelt es sich um eine Linkautoimmunologisch

verursachte LinkEntzündung eines oder mehrerer Gelenke. Dementsprechend können

bei der Laboruntersuchung die so genannten unspezifischen Entzündungszeichen wie

die LinkBlutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) und das LinkC-reaktive Protein (CRP)

erhöht sein.

 

Erreger-Nachweis

Mitunter kann es in Verbindung mit Infekten der Harnwege, des Darmes und der

Haut zu einer Aktivierung der Psoriasis-Arthritis kommen. Erreger solcher Infektionen

sind oft LinkStreptokokken. Dann sind zeitweise vermehrt weiße Blutkörperchen und

erhöhte Antikörperspiegel gegen Streptokokkenantigene nachweisbar.

 

Anämie als häufige Begleiterscheinung

Bei längerem Erkrankungsverlauf der Psoriasis-Arthritis wird gelegentlich eine

LinkAnämie, also eine Blutarmut, beobachtet.

 

Rheumafaktor

Wichtig ist die Untersuchung des Blutes auf den so genannten LinkRheumafaktor.

Er ist in der überwiegenden Anzahl der Fälle nicht nachweisbar, was eine Hilfe

bei der Abgrenzung zur Linkrheumatoiden Arthritis sein kann. Leider kann man sich

darauf aber nicht hundertprozentig verlassen: Der Rheumafaktor ist bei den

rheumatoiden Verläufen der Psoriasis-Arthritis, die auch im klinischen

Erscheinungsbild der rheumatoiden Arthritis ähnlich sind, manchmal trotzdem

nachweisbar.

 

Untersuchung der Gelenkflüssigkeit

In Zweifelsfällen kann zur Abgrenzung gegenüber anderen Erkrankungen auch

eine Untersuchung der Gelenkflüssigkeit sinnvoll sein. Das Gelenk wird dabei

unter sterilen Bedingungen punktiert. Die Farbe des Punktats bei der Psoriasis-

Arthritis ist gelb bis grünlich, es ist leicht getrübt und weniger zähflüssig als normal.

Die Zahl der Linkweißen Blutkörperchen sowie die Aktivität von bestimmten

Enzymen sind darin typischerweise erhöht. Der Rheumafaktor ist in aller Regel

negativ.

 

Harnsäurebestimmung

Ebenfalls zur Abgrenzung von anderen Gelenkerkrankungen dient die Bestimmung

der Harnsäure. Eine deutliche Erhöhung wäre hier bei der Gicht zu erwarten,

leicht erhöhte Harnsäurespiegel können jedoch gelegentlich auch bei der

Psoriasis-Arthritis auftreten.

In Einzelfällen kann darüber hinaus auch eine Bestimmung der Botenstoffe

(Zytokine) der Entzündung wie auch bestimmter T-Zellen für Diagnostik und

Verlaufskontrolle interessant sein.

 

Weitere Informationen zum Krankheitsbild: LinkPsoriasis-Arthritis

Genaue Beschreibung der Laborwerte: Linksiehe Labor von A bis Z

 

 

Autor: Dipl. MTF Nicole Dorner

 

Quellen:

wikipedia.at/

AKH consilium

med4you.at/

 

 

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