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Eveline

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Freitag, 28. Januar 2011, 16:48

Aktualisierte Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Krampfadererkrankung

Die bisherige Leitlinie von 2004 ist im Dezember 2010 durch die überarbeitete „Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Krampfadererkrankung“ abgelöst worden. In der aktuellen Leitlinie wurde unter anderem der Themenbereich „Sklerotherapie“ überarbeitet und die Methode der Schaumsklerosierung erstmals als empfohlene, fundierte Methode aufgenommen und ausführlich beschrieben.


Aufgrund der ausgezeichneten Datenlage wurde die Schaumsklerosierung von Varizen in Deutschland Ende 2009 offiziell genehmigt und anerkannt. Bei Patienten mit einer insuffizienten Vena saphena magna war der Behandlungserfolg mit Schaum signifikant höher als mit flüssigem Sklerosierungsmittel. Damit stellt die Schaumsklerosierung von größeren Varizen eine wirksame, sichere und auch kostengünstige Alternative zu den operativen Behandlungsmethoden dar.

Seit Ende 2009 ist die Schaumsklerosierung mit Aethoxysklerol laut Fachinformation von der deutschen Behörde zugelassen. Nachdem Schaum damit als zusätzliche Anwendungsart von Aethoxysklerol offiziell genehmigt und anerkannt wurde, hat eine ausführliche Beschreibung der Methode nun auch Einzug in die neuen Leitlinien der Krampfadererkrankung gefunden. Unter dem Kapitel Sklerosierung findet sich ein eigner Passus zum Thema „Sklerosierung mit aufgeschäumten Sklerosierungsmitteln (Schaumsklerosierung)“. Neben der Herstellung des Schaums und den benötigten Konzentrationen und Volumina werden hier auch die zu beachtenden Kontraindikationen und Ergebnisse der wichtigsten Studien beschrieben.

Bei der Bewertung der Sklerotherapie fasst die Leitlinie zusammen: „Unter Beachtung der Indikationen, Kontraindikationen und der richtigen Behandlungstechnik stellt die Sklerosierungstherapie ein effektives und den Patienten wenig belastendes Behandlungsverfahren dar (1A). Bei der Therapie der intrakutanen Varikose (Besenreiser und retikuläre Varizen) ist die Sklerosierungsbehandlung die Therapie der ersten Wahl (Erfolgsraten bis zu 90 %) (1A). Durch die Anwendung von aufgeschäumten Verödungsmitteln hat die Methode bei der Behandlung von Stamm- und Astvarizen neue Bedeutung erlangt.“

Die komplette neue Leitlinie kann unter http://www.phlebology.de/finish/6/45.html heruntergeladen werden.

Quelle Quelle: Gemeinsame Leitlinie Deutsche Gesellschaft für Phlebologie, Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie, Berufsverband der Phlebologen e.V. und Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen Gefäßchirurgen Deutschlands e.V.
Signatur von »Eveline« Liebe Grüße von
Eveline


Schmerz ist, was der Patient sagt, und er existiert, wann immer er es sagt.

Margo Mac Caffery 1997

:aua

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