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1

Samstag, 19. Februar 2011, 20:57

Nächtliche Krämpfe in den Beinen,-Wadenkrämpfe, Krämpfe in den Füßen

ich muss dich mal was fragen. Meine Krämpfe haben leider nicht nachgelassen sondern zugenommen.

Ich versuche es mal zu beschreiben:

Nachts, IMMER im Bett - merke ich plötzlich wie sich das linke oder rechte Bein streckt - ohne mein Zutun.
Es wird lang und gerade. Dann kommt ein ganz gemeiner Schmerz und die Zehen strecken sich in alle
Richtungen. Ich kann in dem Moment nichts machen. Gar nichts, es tut so weh dass ich mich im Moment
nicht bewegen kann. Ich beisse regelrecht in die Bettdecke. Es kommt wie eine Welle. Nach einer Weile
merke ich wie es sich löst und der Schmerz ist weg als hätte es ihn nie gegeben.

Früher war es ab und an einmal. Inzwischen seit der letzten Fussop waren es 2, 3 vorgestern 5! Wellen.
Ich habe einfach nur geheult so weh tat es. Wenn ich nicht Scham empfinden würde dann tät ich schreien
wie am Spieß. Es hat heute früh so weg getan - das rechte Bein, dass ich nur noch geschlichen bin.
Ich konnte heute nacht nicht aufs Klo, ich hatte keinen Stand Verdammt das muss doch an was liegen.
Beide Beine wechseln sich mit schöner Regelmässigkeit ab. Tagsüber ist es nie. Nur wenn ich in absoluter
entspannter Ruhelage bin. Was soll ich tun? Hast du keinen Rat für mich. Ich fürchte mich schon vor dem
Bett und dem Ritual des Schlafen gehens.
Signatur von »Silberdistel« Liebe Grüße - von der Distel - meine Krankenkeschichte -
--------------------------------
"Das Leben ist wie eine Brücke - Du kannst sie überschreiten, aber baue keine Häuser auf ihr"




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2

Sonntag, 20. Februar 2011, 08:15

Re: Nächtliche Krämpfe in den Beinen,-Wadenkrämpfe, Krämpfe in den Füßen

Liebe Silberdistel,

ich bin zwar nicht Evi, die sich sicherlich in kompetenter Art und Weise noch melden wird. Aber was Du schreibst, klingt wie Muskelkrämpfe. Bei zu wenig Magnesium, zu vielem Schwitzen könnte das die Ursache sein. Muskelverkrampfungen tun höllisch weh. Weiters dürfte auch Deine Wirbelsäule nicht i.O. sein - Vorfall? Protrusion? Da gibt es Beschwerden, dass die Beine gefühllos werden. Oder es ist der Wirbelkanal - wie bei mir - ähnliche Beschwerden. Der könnte verengt sein. Abklärung bringt nur ein MRT oder CT.
Ich behelfe mir momentan wegen Magnesiummangel mit Schüssler Salze Nr. 7 und ich muss sagen, sie helfen wirklich. Allerdings muss man sie über einen langen Zeitraum hinweg nehmen.
Auch meine Extrasystolen sind seither verschwunden (Vegetativ bedingt und nichts ernstes)
Signatur von »gerda«
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GERDA
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Eveline

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3

Sonntag, 20. Februar 2011, 13:07

nächtliche muskel-wadenkrämpfe, krämpfe in den füßen, ursachen

liebe silberdistel,

gerda hat dir ja schon die häufigsten ursachen für muskelkrämpfen genannt.

weitere ursachen wären noch:
  • gefäß-, nerven- oder stoffwechselerkrankungen, wie z.b.:
    krampfadern-durchblutungsstörungen,
    polyneuropathie, borreliose, diabetes,
    nierenerkrankungen.

flüssigkeits- und mineralstoffhaushalt:
  • mit der flüssigkeit gehen dem körper auch elektrolyte wie kalzium, kalium (nicht nur magnesium) verloren.

dieser flüßigkeitsmangel kann bedingt sein durch:
  • zu starkes schwitzen
  • zu wenig trinken
  • vermehrter bedarf an elektrolyten (z.b. bei durchfällen, erbrechen, dauerstress, bei starker körperlicher belastung)
  • entwässerungsmittel (diuretika) oder abführmittel
  • durch diäten und hungerzuständen

weiters durch medikamente:
  • die wirkstoffe lithium und cimetidin (chemotherapeutika)
  • beta-2-sympathomimetika (bronchienerweiternde mittel, wie sie bei asthma verwendet werden - die du ja auch inhallierst), magenschutzmittel und cortison

bei mir treten die wadenkrämpfe in verbindung mit rückenschmerzen auf. kann dann auch nachts nicht mehr am rücken liegen, da sich schnell krämpfe einstellen.
vor ein paar jahren hatte ich die wadenkrämpfe sehr extrem jede nacht ein paar mal. ca. ein halbes jahr später hatte ich einen bandscheibenvorfall und die krämpfe waren verschwuden ...

lass das bitte von deinem arzt abklären!
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Eveline


Schmerz ist, was der Patient sagt, und er existiert, wann immer er es sagt.

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4

Dienstag, 22. Februar 2011, 08:19

Nächtliche Krämpfe in den Füßen, - Beinen

etwas habe ich noch vergessen zu erwähnen - bei den Krämpfen zieht es die Muskeln nach innen. Da ist dann eine richtige
Delle. Entweder links der Wadenmuskel - also Rückseite- da ist dann eine Rille nach innen. Oder rechts am Fersenbein hoch-
wärts - da zieht es dann auch einen Muskel nach innen. Schwitzen tu ich so gut wie nie. Trinken - Mineralwasser - tu ich
genug. Zucker habe ich nicht und Stoffwechselstörungen auch nicht. Magnesiumhaushalt ist ausgeglichen.

Am wahrscheinlichsten wären dann die Sprays die ich jeden Tag nehme.

Alles Mist aber Danke für die Antworten.
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Eveline

KrankeSchwester

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Samstag, 12. Dezember 2015, 20:47

Re: Nächtliche Krämpfe in den Füßen, Extrasystolen

Das Thema ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber die Krämpfe in den Füßen sind bei mir noch aktuell.

Zuletzt war es so, dass ich jede Nacht ein paar Mal durch Krämpfe in den Füßen wach geworden bin. Die Krämpfe dauerten auch immer länger und mein Mann musste sie mir wegmassieren, habe schon geschrieen vor Schmerz! Ich hatte das Gefühl, wie wenn ich in einen Schraubstock gekommen wäre. Das Gewebe zog sich so wie bei dir Silberdistel, hinein und ich hatte auch Dellen und der ganze Fuß war hart und nach oben gezogen,- die Zehen aufgestellt.

Nahm dann Magnesium, dass aber nur bedingt half. Nach ein paar Tagen fingen die Krämpfe wieder an.
Las dann, dass man zu Magnesium auch immer Kalium mit einnehmen soll und was soll ich sagen, - die Krämpfe sind weg. Habe seit ca. 1 Monat keinen einzigen Krampf mehr gehabt, bin sowas von Glücklich! In diesem Bericht stand auch, dass Cortison ein wahrer Kaliumvernichter ist und Cortison nahm ich ja seit vielen Jahren ohne Unterbrechung ein. Auch die Herzrhythmusstörungen spüre ich nicht mehr.

Aktuel nehme ich:

- 400 mg Magnesiumcitrat
- 900 mg Kalium
- 5000 IE Vitamin D 3
- 200 mcg Vitamin K 2
- Vitamin B-Komplex
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