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Dr. Maiser

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Freitag, 29. Juli 2011, 18:36

Weihrauch - seriöse Informationen aus erster Hand

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Suche nach anderen Informationen für einen Patienten bin ich auf Ihrer Seite gelandet und habe dabei die Diskussion zu Weihrauch verfolgt.

Hier kann ich Ihnen eine sehr hochwertige Seite von Prof. Ammon empfehlen, die auch Grundlage für Ihre Therapeuten sein kann, um sich den Möglichkeiten von Weihrauch seriös anzunehmen:

www.weihrauch.org


Da auch ich kein Fan von dubiosen Nahrungsergänzungsmitteln bin, könnte evtl. auch diese Seite eine seriöse Alternative für Sie sein:

http://www.offizin24.de/heidelberg-apoth…ch-Kapseln.aspx

Dies ist eine Apotheke, die sowohl mit Prof. Ammon als auch mit anderen Universitäten Weihrauch erforscht und selbst Kapseln als Arzneimittel anbieten. Die kennen sich daher auch sehr gut aus mit dem Thema Weihrauch.


Viele Grüße,

Dr. Maiser

Eveline

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Montag, 1. August 2011, 10:52

alternative heilmethoden, heilpflanzen

hallo,

nach reiflichem überlegen haben wir uns dazu entschlossen, den betrag frei zu geben.

in den links gibt es sehr vieles über weihrauch nachzulesen. was uns nicht gefällt ist, dass gleich ein shop angeschlossen ist, wo weihrauchpräparate zu kaufen sind. solche links, die auf einen shop hinweisen verstossen gegen unsere forenregel und werden im normalfall gelöscht. aufgrund des hohen informationswertes der seiten, wollen wir dieses mal eine ausnahme machen - vom shopangebot distanzieren wir uns aber ausdrücklich!

desweiteren möchten wir darauf hinweisen, dass nach heutigem wissensstand der medizin alternative heilmethoden nur zusätzlich zur schulmedizin angewendet werden sollen!
alternative heilmethoden/heilpflanzen können eine basistherapie niemals ersetzen, aber sie können helfen schmerzmittel und/oder cortison einzusparen.
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Eveline


Schmerz ist, was der Patient sagt, und er existiert, wann immer er es sagt.

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Eveline

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Dienstag, 10. Juli 2012, 10:01

Weihrauch als Heilmittel

Pharmazeuten der Universität Jena klären entzündungshemmende Wirkung von Boswelliasäuren auf


Er gehörte schon zu den Geschenken der drei Weisen aus dem Morgenland: Neben Myrrhe und Gold hatten sie für das neugeborene Jesuskind auch Weihrauch im Gepäck. Seit der Antike gehört der aromatische Duft des verbrennenden Weihrauchharzes zu vielen religiösen Zeremonien und ist bis heute in der Kirche Ausdruck besonderer Festlichkeit. Doch Weihrauch kann noch mehr: „Das aus dem Stamm des Weihrauchbaumes gewonnene Harz enthält entzündungshemmende Substanzen“, sagt Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Diese machen Weihrauch als Arzneimittel u. a. für die Therapie von Krankheiten wie Asthma, Rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis hochinteressant, ist der Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische und Medizinische Chemie überzeugt.

Allerdings sucht man Medikamente mit Weihrauchwirkstoffen in deutschen Apotheken bisher vergebens. Denn die pharmakologischen Grundlagen der Wirkung des Weihrauchs sind erst wenig erforscht. „Auch wenn Weihrauchharz schon seit Jahrtausenden beispielsweise in der ayurvedischen Medizin genutzt wird, reichen die bisher durchgeführten klinischen Studien für eine Zulassung in Deutschland und Europa nicht aus“, so Prof. Werz.

Das könnte sich jedoch ändern. Im Rahmen eines Verbundprojekts mit Partnern der Uni Saarbrücken und einem Startup-Unternehmen sind Prof. Werz und sein Team dem Wirkmechanismus des Weihrauchs nachgegangen. Dabei konnten die Forscher zeigen, an welcher Stelle die für die Wirkung des Weihrauchharzes verantwortlichen Inhaltsstoffe, die Boswelliasäuren, in das Entzündungsgeschehen überhaupt eingreifen.

„Boswelliasäuren interagieren mit verschiedenen Eiweißen, die an entzündlichen Reaktionen beteiligt sind. Insbesondere jedoch mit einem Enzym, das für die Synthese von Prostaglandin E2 verantwortlich ist“, sagt Oliver Werz. Prostaglandin E2 gehört zu den Vermittlern der Immunantwort und spielt u. a. im Entzündungsprozess, bei der Entstehung von Fieber und Schmerzen eine entscheidende Rolle. „Boswelliasäuren hemmen dieses Enzym sehr potent und verringern so die Entzündungsreaktion“, erklärt der Jenaer Pharmazeut. Damit sei nicht nur ein gezielter Einsatz in der Therapie von Entzündungserkrankungen denkbar. Boswelliasäuren ließen auch weniger Nebenwirkungen erwarten, als heute gängige Entzündungshemmer wie Diclofenac oder Indometacin. Diese wirken weniger spezifisch und können bei längerer Anwendung das Risiko für Magengeschwüre erhöhen und die Nierenfunktion beeinträchtigen.

In ihrer aktuellen Studie haben die Forscher um Prof. Werz außerdem das Harz verschiedener Weihraucharten verglichen und in seiner entzündungshemmenden Wirkung untersucht. Weltweit gibt es mehr als zehn verschiedene Arten von Weihrauch. Am bekanntesten und verbreitetsten ist der in Nord- und Zentralindien beheimatete Weihrauch Boswellia serrata. „Wie wir jetzt gesehen haben, ist jedoch das Harz von Boswellia papyrifera um den Faktor zehn wirksamer“, nennt Prof. Werz ein weiteres Ergebnis der Untersuchung. Diese Art kommt vorwiegend im Nordosten Afrikas (Äthiopien, Somalia) und auf der arabischen Halbinsel (Jemen, Oman) vor.

Ob sich Weihrauch als Arzneimittel künftig tatsächlich durchsetzen kann, hängt jedoch nicht nur vom Ausgang der noch ausstehenden klinischen Überprüfung ab. „Boswelliasäuren kommen ausschließlich im Harz des Weihrauchbaumes vor und lassen sich nur schwer synthetisch herstellen“, macht Werz deutlich. Damit seien diese Bäume die einzige Ressource für den aussichtsreichen Wirkstoff. Allerdings sind Weihrauchbäume in ihrem Bestand stark bedroht. Vielerorts werden sie einfach als Brennmaterial verwendet. „Ohne nachhaltigen Schutz sind damit nicht nur Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, sondern es gehen der Medizin auch vielversprechende Wirkstoffe verloren“, warnt Prof. Werz.

Kontakt:
Prof. Dr. Oliver Werz
Institut für Pharmazie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Philosophenweg 14, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 949801
E-Mail: oliver.werz[at]uni-jena.de

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.uni-jena.de

Quelle Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Dr. Ute Schönfelder, 09.07.2012 10:05

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