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Eveline

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1

Donnerstag, 3. Dezember 2009, 11:16

Unterscheidung: Arthroseschmerzen vs. entzündlichen Schmerzen (=Arthritis; Krankheitsschub-Rheumaschub)

Leide ich an Arthrose oder an Arthritis ?


Wenn bei mir folgende Symptome auftreten:

- starke Müdigkeit, Erschöpftheit, trotz ausreichend Schlaf
- Konzentrationsstörungen
- zumindest ein geschwollenes, schmerzendes Gelenk (ich hatte noch nie ein rotes, heißes Gelenk)
- ansteigen der Entzündungsparameter im Blut (ich habe zwar immer erhöhte Werte, schon seit 1995, aber dann steigen die Werte noch höher an)
- der Rheumafaktor wird wieder positiv (wenn es mir besser geht, dann wird der RF neg.)
- aufwachen in den frühen Morgenstunden wegen Schmerzen
- Schmerzen auch in Ruhe, unabhängig von der Bewegung
- Morgensteifigkeit bis weit in den Tag hinein, manchmal sogar bis zum Abend
- den Schmerz würde ich als "pochend, bohrend, stechend" beschreiben
- leichtes Fieber (-38°)
- vertrage keine Wärme (weder warmes Wasser, noch Lufttemperaturen)

... dann würde ich es als Rheumaschub bezeichnen.

Ich kann das ganz gut von den vielen Arthrosen abgrenzen die ich habe und die mir Dauerbeschwerden bereiten.

Die Beschwerden von den Arthrosen her würde ich so beschreiben:

- kurzer Anlaufschmerz (nach längerer, bei mir ist es ca. eine halbe Stunde,- Bewegung fängt das Gelenk aber wieder zu Schmerzen an)
- kurze Morgensteifigkeit, < unter einer halben Stunde (nach durchbewegen der Gelenke ist sie fast verschwunden)
- die bleierne Müdigkeit, Erschöpftheit fehlt
- ein heißes Bad tut mir gut und macht mich gelenkiger, bei Kälte werde ich ganz Steif
- der Schmerz weckt mich nicht in den frühen Morgenstunden
- den Schmerz würde ich als "dumpf, ziehend" beschreiben
- auch eine fortgeschrittene Arthrose kann zu Beschwerden in Ruhe führen, aber die Schmerzqualität ist eine andere, fühlt sich eben nicht wie eine Entzündung an (kein pochender Schmerz)
- normale Körpertemperatur (-37°)

Eine aktivierte Arthrose kann man von einer "echten" Arthritis kaum unterscheiden, da es sich hierbei auch um eine Gelenkentzündung handelt. Der Auslöser ist aber in diesem Fall die fortgeschrittene Gelenkabnutzung.
Die Gelenkplatten,- Gelenkflächen reiben aneinander, da die Gelenkknorpel schon abgerieben oder eingetrocknet sind.
Auch hier kann es zum leichten Anstieg der Entzündungsparameter im Blut kommen, aber nicht zum Anstieg des RF.
Die Gelenkentzündung spielt sich hier nur im Gelenk ab und betrifft nicht das ganze System, so wie bei entzündl. Rheumatischen Erkrankungen. Deshalb fehlt auch die starke Abgeschlagenheit und Erschöpftheit.

Medizinische Informationen dazu:
Wie unterscheidet ihr die Arthroseschmerzen von einem Rheumaschub?:
Arthropathie, Arthralgie (Gelenkschmerzen) oder Arthritis (Gelenkentzündung)?
Rheumaschub, was tun um die Beschwerden zu lindern?
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Margo Mac Caffery 1997

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2

Donnerstag, 21. Januar 2010, 17:59

Unterscheidung: Arthroseschmerzen - entzündliche Schmerzen (Krankheitsschub-Rheumaschub)

Hallo Eveline!

Nun vermute ich auch,oder besser gesagt bestätigt sich meine Befürchtung dass ich Arthroseschmerzen nach Anstrengung habe. Aber dann auch
Beschwerden wo keine Einwirkung auf meine Gelenke waren. Mir ist nur letztes Mal aufgefallen dass meine Fingergelenke pochend und heiß vorgekommen sind, zur gleichen Zeit aber auch Druckempfindlich waren, die kleinen Knötchen bei den Gelenken etwas rötlicher als jetzt .
Vielen lieben Dank für deine Geduld mit mir. Melde mich dann nach meinem Facharzttermin wieder.
Schönen und gemütlichen Abend wünscht Hannah

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Eveline

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Samstag, 23. Januar 2010, 23:51

Unterscheidung: Arthroseschmerzen - entzündliche Schmerzen (Krankheitsschub-Rheumaschub)

hallo hannah,

Zitat

Mir ist nur letztes Mal aufgefallen dass meine Fingergelenke pochend und heiß vorgekommen sind, zur gleichen Zeit aber auch Druckempfindlich waren, die kleinen Knötchen bei den Gelenken etwas rötlicher als jetzt .

das liest sich sehr nach entzündung. pochende schmerzen sind entzündungsschmerzen ....

Zitat

Melde mich dann nach meinem Facharzttermin wieder.

bitte darum und wünsche dir viel glück! :winke
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Montag, 25. Januar 2010, 08:06

Unterscheidung: Arthroseschmerzen - entzündliche Schmerzen (Krankheitsschub-Rheumaschub)

das ist gar nicht so einfach zu beantworten, vor allem da ich mich bei Kälte wohler fühle als bei Wärme :)

Aber wenn die Finger nachts "arbeiten" es klopft sage ich dann, dann würde ich sagen die Arthrose ist aktiviert. Die Morgensteifigkeit ist was
Anderes, das ist immer, am liebsten wasche ich früh ab dann werden die Hände gelenkiger. Aber im allgemeinen fühle ich mich bei kaltem
Winterwetter wie jetzt wohler als wenn es wieder "wärmer" wird. So knapp am Gefrierpunkt wenn dann Kälte und Nässe überall reinkriechen.

Der brennende Schmerz im rechten Sprunggelenk der öfters auftritt das ist wieder was anderes. Das weiss ich inzwischen dann ist die
Knocheninnenhaut entzündet.

Ist alles Mist und alles unschön. Mir ist es egal wie man es nennt, wenn es weh tut ist alles gleich :(
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Montag, 25. Januar 2010, 08:09

Gleich noch eine Frage hinterherschieb

Mein Hallux macht mir allmählich das Laufen unmöglich. DAS sieht man das Ding ist knallrot und ich sehe es förmlich wachsen.
Am 2. 2. habe ich Termin beim Orthopäden, dann werde ich ihn bitten das Ding wegmachen zu lassen.

Hat das wer von Euch machen lassen? Wie sind Eure Erfahrungen? Wächst das Ding wieder nach? Tut das weh wenn die das
geraderichten?

LG
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6

Montag, 25. Januar 2010, 19:31

Unterscheidung: Arthroseschmerzen - entzündliche Schmerzen (Krankheitsschub-Rheumaschub)

Ich kann nicht wirklich mitreden da ich keine Arthrosen habe.
Auf meine entzündlichen Prozesse trifft folgendes zu:
- starke Müdigkeit, Erschöpftheit, trotz ausreichend Schlaf
- Konzentrationsstörungen
- im Schmerzbereich ist eine Schwellung tastbar
- aufwachen in den frühen Morgenstunden wegen Schmerzen
- Schmerzen auch in Ruhe, unabhängig von der Bewegung
- den Schmerz würde ich als "pochend, bohrend, stechend" beschreiben

Man könnte auch sagen der Schmerz ist aggressiv, besitzt ein hohes Nervpotential. Klingt eine Entzündung ab dauert es noch lange Zeit bis in diesem Bereich keine Schmerzen mehr auftreten. Die Schmerzen sind aber nicht mehr aggressiv, ich kann sie einen Großteil der Tageszeit ausblenden. Ausblenden heißt das ich zwar registriere das ein Schmerz da ist, es mir aber eher so vorkommt als würde ich aus 2 Personen bestehen, wo dann die andere Person den Schmerz für mich übernimmt.

Unter Kortison habe ich keine Probleme mehr mit starker Müdigkeit und Erschöpfung. Sollte das wieder auftreten wäre es ein großes Alarmzeichen für mich. Ich habe zudem den Eindruck das diese myositisartigen Erkrankungen kein ausgeprägtes Schubverhalten haben. Die Beschwerden sind relativ gleichmäßig bzw. bauen langsam auf, wenn die Therapie nicht passt.
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Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte.

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Dienstag, 20. Januar 2015, 20:20

Leide ich an Arthrose oder an Arthritis ?

Die Erklärung ist einfach:
die Arthritis fängt mit einer Entzündung im Gelenk an. Sie hat es darauf abgesehen, die Gelenke zu zerstören.
Bei der Arthrose kommt es im Laufe des Lebens zum Knorpelverlust. Die Arthrose entwickelt sich langsam und bereitet nach und nach immer mehr Schmerzen.

Arthrose Arthritis

Langsamer, schleichender Beginn


Eher harte Knötchen an den Finger Mittel- und Endgelenken


Kurze Morgensteifigkeit, einige Minuten (bis zu einer halben Stunde)


Schmerzhafte Schübe witterungsabhängig, vorallem im Winter Frühling und Herbst


Die Ursache: Knorpelabnützung


Therapie: Knorpelaufbaupräparate, Schmerzstillende Medikamente,
physikalische Therapie, Krankengymnastik

 

 

 

 

Schneller Beginn, Gelenke sind plötzlich geschwollen (nicht immer heiß und rot!)


Teigig weiche Schwellungen an den Fingergrundgelenken und Handgelenken


längere Morgensteifigkeit, mitunter bis mittags und noch länger anhaltend


Krankheitsschübe eher unabhängig von der Jahreszeit


Die Ursache: Autoimmunerkrankungen, Psoriasis, Gicht, als reaktive Arthritis im Rahmen von Infektionskrankheiten, auf Basis einer Arthrose (aktivierte Arthrose)


Therapie:
Rascher Einsatz von Basistherapien,
Physikalische Maßnahmen, Schmerzstillende Medikamente, Kortisontherapie zu Beginn und bei Schüben

 

 

 

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Eveline


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Margo Mac Caffery 1997

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8

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 07:55

Re: Unterscheidung: Arthroseschmerzen vs. entzündlichen Schmerzen (=Arthritis; Krankheitsschub-Rheumaschub)

man darf nicht Verallgemeinern....jeder hat eine andere Empfindung von Schmerzen

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9

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 17:06

Re: Unterscheidung: Arthroseschmerzen vs. entzündlichen Schmerzen (=Arthritis; Krankheitsschub-Rheumaschub)

man darf nicht Verallgemeinern

Wer verallgemeinert?
Es werden zum Thema Schmerzen die jeweiligen Erfahrungen ausgetauscht.

Welche Rheumaform hast du, oder was führt dich zu uns ins Forum?
Signatur von »lillybeth« :winke

Liebe Grüße
Lillybeth


"An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird."

(Marie von Ebner Eschenbach)

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10

Samstag, 10. Oktober 2015, 10:05

Re: Unterscheidung: Arthroseschmerzen vs. entzündlichen Schmerzen (=Arthritis; Krankheitsschub-Rheumaschub)

man darf nicht Verallgemeinern....jeder hat eine andere Empfindung von Schmerzen

Auch wenn jeder den Schmerz anders empfindet, ähneln sich die Symptome bestimmter Erkrankungen doch häufig und können zumindest als Anhaltspunkte genommen werden.
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11

Mittwoch, 30. November 2016, 18:03

Diagnose RA - Beschwerden passen aber eher zu Arthrose

Guten Abend Zusammen,

Seit ich Mitte Oktober die Diagnose RA bekommen habe, bin ich hier bei euch stille Mitleserin und konnte mir schon ganz viele Informationen dadurch holen. Nachdem ich heute dieses Thema entdeckt habe, musste ich mich aber jetzt doch mal registrieren, da ich immer noch etwas verunsichert bin und ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.

Zur Vorgeschichte - ich bin 44 Jahre alt und alles fing vor ziemlich genau einem Jahr von heute auf morgen mit Schmerzen im Mittelgelenk des rechten Mittelfingers an. Das Gelenk ist seitdem leicht geschwollen und fühlt sich steifer an als normal. Der Orthopäde konnte außer einer Wasseransammlung im Gelenk nichts sehen, keine Abnutzungserscheinungen etc. Nach einigen Monaten kam dann auch der linke Mittelfinger dazu, allerdings mit deutlich weniger Beschwerden. Daraufhin wurde mir geraten, zum Rheumatologen zu gehen, der dann eben die Diagnose erstellte.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Beschwerden allerdings deutlich nachgelassen. Ich habe eigentlich so gut wie keine Schmerzen, nur die geschwollenen Gelenke. Die schmerzen nur bei bestimmten Tätigkeiten, wie z.B. beim Tragen einer schweren Tüte. Bei Bewegung oder Sport etc. werden die Gelenke beweglicher.
Die Morgensteifigkeit würde ich sagen, ist unter einer halben Stunde, das steife Gefühl bleibt aber über den Tag trotzdem, nur nicht so stark wie morgens. Ein heißes Bad macht die Hände beweglicher, die Entzündungswerte im Blut sind normal. Schmerzen habe ich wie gesagt kaum. Allerdings seit ich vor 6 Wochen mal sehr an den Händen gefroren habe, hatte ich eine Art Anfall bei dem alle Finger bis auf die Daumen und kleinen Finger für Stunden angeschwollen sind. Seitdem sind noch die beiden Zeigefinger und Ringfinger etwas steifer als normal.

Ich nehme nun also Methotrexat seit 5 Wochen und merke bisher kaum eine Verbesserung (schwer zu sagen, wenn man ja eh wenig Beschwerden hat). Jetzt denke ich mir aber manchmal, dass meine Beschwerden ja vielleicht doch eher auf eine Arthrose hindeuten und ich dieses blöde Methotrexat am Ende auch noch völlig unnötig nehme.

Jetzt kommt aber das ,allerdings': Rheumafaktor ist bei mir erhöht und CCP-Antikörper sind auch vorhanden. Wie seht Ihr das - ist die Diagnose dann damit tatsächlich gesichert? Nicht dass ich jetzt liebend gerne RA haben möchte, aber noch weniger will ich was anderes haben und vergeblich starke Medikamente nehmen.

Sorry für den langen Text und schon mal herzlichen Dank,

Benista

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12

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 11:00

Re: Unterscheidung: Arthroseschmerzen vs. entzündlichen Schmerzen (=Arthritis; Krankheitsschub-Rheumaschub)

Jetzt kommt aber das ,allerdings': Rheumafaktor ist bei mir erhöht und CCP-Antikörper sind auch vorhanden. Wie seht Ihr das - ist die Diagnose dann damit tatsächlich gesichert? Nicht dass ich jetzt liebend gerne RA haben möchte, aber noch weniger will ich was anderes haben und vergeblich starke Medikamente nehmen.

Ich gehe mal davon aus, dass dies nicht nur das Ergebnis eines einmaligen Testes war. Es muß ja einen Grund für die Erhöhung der Blutwerte geben. Ergo würde ich das auch wirklich ernst nehmen und behandeln, selbst wenn deine Beschwerden derzeit gering sind. Die daraus resultierenden Arthrosen sind dann Folgeerscheinung der Rheumaerkrankung. Natürlich können auch isoliert Arthrosen auftreten und Arthrosen können genauso schmerzen wie die eigentliche Rheumaproblematik.

Das tückische bei Rheuma ist, dass es durchaus eine gewisse Zeit nahezu im Körper schlafen kann und somit keine bzw. kaum Beschwerden verursacht. Trotzdem laufen negative Prozesse weiter die letztendlich je nach Rheumaart zu massiven Gelenkveränderungen führen können.

Gerade zu Beginn einer Erkrankung haben die meisten auch nur schubweise Probleme. Was zur Folge hat, dass erst viel zu spät ein Arzt konsultiert wird. Je früher eine Behandlung eingeleitet wird, desto wahrscheinlicher ist die Chance, dass Rheuma wirklich in Griff zu bekommen bis hin zu einer Remission.

Bei vielen Rheumamedis kann man oft erst nach 3 Monaten sagen, ob eine Wirkung da ist oder nicht. Und wenn ein schubweiser Krankheitsverlauf vorhanden ist, hat man sowieso Probleme die Wirkung auf kürzere Zeit wirklich zu beurteilen.

Was ist mit Vitamin D3 Prophylaxe?
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Eveline

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Donnerstag, 1. Dezember 2016, 12:00

Re: Unterscheidung: Arthroseschmerzen vs. entzündlichen Schmerzen (=Arthritis; Krankheitsschub-Rheumaschub)

Hallo Benista!

Freut mich, dass du dich bei uns angemeldet hast! :top

Jetzt kommt aber das ,allerdings': Rheumafaktor ist bei mir erhöht und CCP-Antikörper sind auch vorhanden. Wie seht Ihr das - ist die Diagnose dann damit tatsächlich gesichert?

Wenn Rheumafaktoren UND CCP-Antikörper nachgewiesen werden, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Rheumatoiden Arthritis bei 91-98%. Eine 100% Sicherheit gibt es in der Medizin für nichts ....
Auch dürfen Laborwerte nicht isoliert bewertet werden, denn sie sind nur ein Teil eines Puzzles (der Krankheit) und mehrere Puzzelteile ergeben dann ein ganzes Bild (die Diagnose). Weitere dieser Puzzelteile sind die passenden Symptome und bildgebende Diagnostik wie Röntgen,- CT,- MRT.

Bei dir treffen schon mal 2 Teile zusammen: die passenden Antikörper und auch Schmerzen (wenn auch in der Vergangenheit) in den für RA typischen Gelenksregionen.. Bis Gelenksschäden in bildgebenden Verfahren zu erkennen sind, kann je nachdem wie hoch/aggressiv die Krankheitsaktivität ist, von Monaten bis Jahren andauern.

Fühle dich wohl bei uns!
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Margo Mac Caffery 1997

:aua

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14

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 18:53

Re: Unterscheidung: Arthroseschmerzen vs. entzündlichen Schmerzen (=Arthritis; Krankheitsschub-Rheumaschub)

Liebe Maja und Eveline,

Vielen Dank für Eure schnellen Antworten, jetzt bin ich zumindest etwas beruhigt, dass die Therapie dann wohl die richtige ist.

Bis bald, liebe Grüße,

Benista

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Eveline (02.12.2016)

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Samstag, 17. Dezember 2016, 11:09

Rheuma ,Arthrose

Liebe Eveline ich habe die gleichen Schmerzen wie du.Ich habe
mich schon abgefunden,mit die Schmerzen zu leben, bei der Arthrose ist
nur eine linderung der schmerzen,mit Tabletten, und schmieren mit Voltarensalbe,
und Infussionen, das ist meine Zitate zu Rheuma,und Arthrose.
Liebe Grüße hase. :christb

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hase« (17. Dezember 2016, 11:19)


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Eveline (17.12.2016)

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