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reinerdoll

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Sonntag, 6. Dezember 2009, 16:50

cervicale myelopathie

hallo,

anläßlich einer mrt wegen diffuser probleme an der hws wurde eine deutlich sichtbare veränderung (schädigung ?) meines rückenmarks infolge
von degenerativen wirbelveränderungen entdeckt. ausfälle hab ich subjektiv keine, der neurologe hat ein paar leichte veränderungen gemessen.

ich habe eine restsorge, daß ich jetzt in eine op hineinlaufe (alle ärzte raten dazu), obwohl mir ja aktuell gar nicht soviel fehlt...

ich finde kaum veröffentlichungen, die beschreiben was bei symptomloser diagnose (=zufallsbefund) der weg der wahl ist. sollte ich noch ein jahr warten und dann nochmal mit dem mrt schaune, obs vielleicht besser wird oder jedenfalls stabil bleibt auch ohne op ?

besser schnell operieren um die gefahr der verschlechterung zu bannen ?

.. ich suche literatur.

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Eveline

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Sonntag, 6. Dezember 2009, 17:41

cervicale myelopathie

hallo,

und herzlich willkommen im forum :winke.

ich denke, dass durch den link zur cervicale myelopathie zu uns gefunden hast, und du den inhalt der verlinkung schon kennst.

Zitat

Die Diagnose einer zervikalen Myelopathie setzt einen entsprechenden klinischen Befund der auf die Rückenmarksschädigung hinweist und einen entsprechenden dazu passenden radiologischen Befund voraus. Fehldiagnosen kommen in beide Richtungen vor. Auch andere Krankheitsbilder können ähnliche Symptome verursachen. Neuroradiology 1990;32:450-455. Die vertebragene zervikale Myelopathie liegt nur dann vor, wenn an den Beinen Symptome einer Halsmarkstörung bestehen.

hast du denn neurologische ausfälle an den beinen-füßen?
was ist bei der messung der nervenleitgeschwindigkeit (NLG) heraus gekommen?
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Eveline


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Margo Mac Caffery 1997

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reinerdoll

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Sonntag, 6. Dezember 2009, 19:23

Re: cervicale myelopathie

keine auffälligkeiten bei den antwortzeiten, das hätte ich ja wohl auch gemerkt. keine symptome in der unteren körperhäfte wie gesagt. aber fachliches kann ich als laie nicht bewerten, da fang ich gar nicht an.

die frage die ich mir stelle ist, obs auch aus ärztekreisen aussagen gibt, die in die richtung gehen daß man mit nem zufallsbefund erst mal warten sollte und warum. ich mißtraue meinen ärzten nicht, ganz im gegenteil, aber ich fühle mich wohler wenn ich weiß daß ich alle mir zugängliche information ausgeschöpft habe.

zum text : klinischen befund hab ich also eben praktisch keinen, aber der radiologische ist nach arztsicht sehr eindeutig.

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Eveline

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Sonntag, 6. Dezember 2009, 20:04

spinalkanalstenose, cervicale myelopathie

ich habe seit 2003 eine absolute spinalkanalstenose mit leichter einengung des myeloms, mit typischen beschwerden, die diesem krankheitsbild zugeordent wurden.

mit diesem befund schickte man mich zum neurochirurgen.
dieser meinte: so lange sie keine lähmungserscheinungen in den beinen, blase und darm haben, oder öfter aus unersichtlichen grund stürzen, müssen wir nicht operieren.

das ist jetzt 6 jahre her und es hat sich nichts verschlechtert. bekomme 1x jährlich ein mrt und der befund ist immer der gleiche.

ein neurochirurg hat deinen befund schon gesehen?
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Sonntag, 6. Dezember 2009, 20:39

spinalkanalstenose, cervicale myelopathie

habe da was gefunden, was für dich interessant sein könnte:

Zitat

Operative Therapie

Eine große Anzahl retrospektiver Studien beschäftigt sich mit dem postoperativen Verlauf der ZSM, wobei jeweils relativ kleine Patientenzahlen und meist nur unzureichende Beobachtungszeiträume zugrunde liegen. Ziel jeder operativen Intervention ist die Dekompression des Rückenmarks und ggf. der Wurzeln sowie die Vermeidung bleibender neurologischer Ausfälle bzw. das Aufhalten einer weiteren Progredienz. Grundsätzlich sollte die Indikation zur operativen Dekompression nicht ausschließlich anhand der Bildgebung gestellt werden. Selbst bei morphologisch nachgewiesener hochgradiger Spinalkanalstenose (etwa des häufig gebräuchlichen Sagittaldurchmessers von <13 mm) müssen stets auch der klinische Befund und der individuelle Verlauf in der Therapieplanung entscheidend gewürdigt werden.

Indikationen zur operativen Dekompression stellen dar:

Rasche akute Progredienz der klinischen Symptomatik (A) (↔)
Auftreten signifikanter autonomer Störungen (Blase, Mastdarm, Potenz) (A) (↔)
Unzureichender Erfolg durch konservative Therapie bei Progredienz der neurologischen Symptomatik (C) (↔)
Da lange bestehende Myelopathien auf eine operative Therapie schlecht anzusprechen scheinen, sollte bei Vorliegen einer Indikation der operative Eingriff rasch erfolgen (Handa et al. 2002).

Quelle http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/030-052.htm

eigentlich ist das nur eine bestätigung zu dem, was ich dir schon zuvor geschrieben habe.
mein spinalkanal beträgt nur noch 8 mm.
bei einer enge <13 mm wird schon zur op geraten ...
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