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Eveline

KrankeSchwester

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Montag, 25. Juni 2012, 20:59

Bitte um Hilfe!

Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren


Seit Jahren leide ich und „bekriege“ ich mich mit Ärzten, Krankenhäuser etc. Wo soll ich anfangen.


Mit 16 erkrankte ich an Gelenkentzündung und war ziemlich Lange in Behandlung…

Heute bin ich fast 58 Jahre alt und leider an verschiedenen Krankheiten.

ZB: Chronische Polyarthritis? Anti-CCP-f. 500, RF. 149 usw.? Habe fast 8-Monatige Therapie m. Ebetrextrat 10 mg gemacht? (Auch Fibromyalgie wurde vermutet?)

Da ich nicht aufgeklärt wurde und Nebenwirkungen hatte, habe ich mich zu AKH begeben.

Die haben das Medikament abgesetzt und gesagt, dass wurde zu früh angesetzt, aber auch kein Neues verschrieben...

Nachdem habe ich eine Lyme Borreliose bekommen, leider von KH-Baden nicht untersucht, zu spät mit Antibiotika angefangen.

Heute habe ich ang. Poly Neuropathie, die ich nicht weiter untersuchen kann, da sich die zugelassenen Ärzte weigern weitere Untersuchungen zu bewilligen bzw. zu schreiben.

War in Rudolfsspital (Prof. Finsterer) und die Diagnosen bzw. Vermutung bekommen. Sowohl Hausarzt als auch Neurologe (Baden) haben die Empfehlung für die Untersuchungen belächelt….

Dazu habe in Dezember 2011 eine Nervengeschwindigkeit gemacht, und wurde folgendes festgestellt: (Labor-Spunda-Wien)

Sulcus-ulnaris-syndrom links, UE zeigt eine sensomotorische axonale Polyneuropathie, Elektromyographisch - Hinweis auf chronisch neurogene Veränderung.

(Alles das wurde ignoriert)

Nach dem wurde ein HWS-Bandscheibenvorfall C5/C6 festgestellt mit C8 Syndrom.

Für die HWS habe ich Speising und Neurochirurgie konsultiert und bis jetzt sind das nur leere Kilometer und keine Hilfe.

Meine ganze Wirbelsäule ist angegriffen und bedeckt mit Lipomen…

Auch mit Inkontinenz habe ich Probleme…

In KH-Wiener Neustadt wurde neuerlich Nervengeschwindigkeit (nur teileiweise, ohne Nadel in der Oberarm) und die war gut?

Wem soll ich glaube und wohin mit dem Schmerzen und ich sehe nicht ein, dass ich Psychopharmaka nehmen soll, statt die Krankheiten-mich zu Untersuchen.

Bitte um euren Rat.

Ich bin eine Arbeitslose Frau und weiß nicht weiter…

Liebe Frau D. (Name der Redaktion bekannt),

es tut mir sehr leid, dass sie keine Hilfe bekommen!

Zitat

ZB: Chronische Polyarthritis? Anti-CCP-f. 500, RF. 149 usw.? Habe fast 8-Monatige Therapie m. Ebetrextrat 10 mg gemacht? (Auch Fibromyalgie wurde vermutet?)

Da ich nicht aufgeklärt wurde und Nebenwirkungen hatte, habe ich mich zu AKH begeben.

Die haben das Medikament abgesetzt und gesagt, dass wurde zu früh angesetzt, aber auch kein Neues verschrieben...

Das ist absoluter Unsinn! MTX (in Österreich auch Ebetrexat genannt) oder andere Basismedikamente sollen so früh wie möglich eingesetzt werden! Umso länger die Krankheit besteht, umso geringer bestehen die Chanchen die Erkrankung unter Kontrolle zu bringen!
Als allererstes würde ich Ihnen empfehlen, sich einem Internisten mit Additivfach für Rheumatologie (internistischer Rheumatologe) vorzustellen!
Wenn es Ihnen irgenwie möglich ist, bitte ich Sie, einen niedergelassenen Arzt aufzusuchen und keine Ambulanzen. Wenn möglich sogar einen Wahnarzt, die nehmen sich wirklich mehr Zeit und gehen intensiver auf die Probleme ihrer Patienten ein!
Empfehlenswerte Ärzte (leider nur wenige und Wahlärzte) finden Sie in unserer Ärzteliste:
Rheumatologen die von unseren Mitgliedern empfohlen werden

Zitat

Sowohl Hausarzt als auch Neurologe (Baden) haben die Empfehlung für die Untersuchungen belächelt….

Welche Untersuchungen sollen das sein?

Zitat

(...) UE zeigt eine sensomotorische axonale Polyneuropathie, Elektromyographisch - Hinweis auf chronisch neurogene Veränderung.

Wie lange ist die Lyme-Borreliose bekannt?
Unbehandelt kann es Wochen bis Monate später zu Nervenerkrankungen kommen ...

Die Ursache für die Polyneuropathie kann aber genauso gut die Chron. Polyarthritis sein! Die autoimmunen Prozesse können auch die Nerven schädigen.

Zitat

Auch mit Inkontinenz habe ich Probleme…

Das kann auf die Probleme mit den Bandscheiben zurück zu führen sein! Haben sie das dem Neurochirurgen auch mitgeteilt?
Haben Sie Schmerzen oder sonst noch Probleme durch den Bandscheibenvorfall?
In der heutigen Zeit wird erst operiert, wenn Lähmungen auftreten oder die Schmerzen lange Zeit nicht unter Kontrolle gebracht werden können.
Bekommen sie physikalische Therapie und Krankengymnastik?

Zitat

In KH-Wiener Neustadt wurde neuerlich Nervengeschwindigkeit (nur teileiweise, ohne Nadel in der Oberarm) und die war gut?

Die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) wird immer ohne Nadeln gemacht, mittels Elektroden. Was Sie meinen, könnte eine Elektromyografie sein, die wird mittels Nadelelektroden durchgeführt.
Hier wurde wahrscheinlich nur Untersucht, ob sie durch den Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule einen Nervenschaden haben, oder nicht.
Wenn es eine Untersuchung wegen der Polyneuropathie gewesen wäre, hätte man die Beinnerven mit untersucht.

Zitat

Wem soll ich glaube und wohin mit dem Schmerzen und ich sehe nicht ein, dass ich Psychopharmaka nehmen soll, statt die Krankheiten-mich zu Untersuchen.

Psychopharmaka (z.B. Antidepressiva) werden heute niedrig dosiert zur Schmerzbekämpfung eingesetzt. Sie sollen gut bei Nervenschmerzen helfen.
Was auch sehr gut Nervenschmerzen lindern kann sind Opioide (z.B. Tramal).
Aber zuerst sollten Sie darüber aufgeklärt werden, woher jetzt Ihre Nervenschmerzen kommen, welche Ursache sie haben (vom Bandscheibenvorfall oder der Polyneuropathie. Kommt die Neuropathie von der Borreliose oder von der chron. Polyarthritis?). Wenn die Polyneuropathie z.B. entzündl. vom Rheuma bedingt ist, könnte schon alleine eine neue Basistherapie helfen, die Nervenschädigung aufzuhalten und die Schmerzen zu bessern.

Nocheinmal mein Rat an Sie: Suchen sie sich einen internistischen Rheumatologen, der kann das alles abklären lassen!

Alles Liebe und Gute!
Eveline
Signatur von »Eveline« Liebe Grüße von
Eveline


Schmerz ist, was der Patient sagt, und er existiert, wann immer er es sagt.

Margo Mac Caffery 1997

:aua

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