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Eveline

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Samstag, 1. Juni 2013, 15:58

Ibuprofen und Diclofenac können Herzrisiko erhöhen

Große Mengen sowie langfristige Einnahme gesundheitsgefährdend


Oxford (pte011/31.05.2013/12:05) - Die beiden Schmerzmittel Ibuprofen und Diclofenac können das Risiko von Herzproblemen leicht erhöhen, wenn sie in großen Mengen über einen langen Zeitraum eingenommen werden, wie die University of Oxford Homepage - University of Oxford belegt. Patienten mit schwerer Arthritis nehmen diese - auch entzündungshemmenden Medikamente - ein. Laut dem Team um Colin Baigent würden manche Patienten dieses Risiko für akzeptabel halten. Sie sollten jedoch die Wahl haben, sich für oder gegen die Präparate zu entscheiden.

Selbstbestimmte Patienten als Ziel

Die in The Lancet http://thelancet.com veröffentlichte Studie zeigt, dass die Medikamente für Raucher und Menschen mit Übergewicht ein noch größeres Risiko bedeuten können. Patienten sollten laut den Forschern eine fundierte Entscheidung über die Einnahme dieser Medikamente treffen können.

Das Team untersuchte die Daten von mehr als 353.000 Patientenakten aus 639 verschiedenen klinischen Studien, um die Auswirkungen von entzündungshemmenden Medikamenten zu überprüfen. Analysiert wurden hohe Dosierungen mit Rezept und nicht frei kaufbare Schmerzmittel. Es handelte sich dabei um Dosierungen von 150 Milligramm Diclofenac oder 2.400 Milligramm Ibuprofen pro Tag.

Gelegentliche Einnahme unproblematisch

Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass auf je 1.000 Personen, die diese Medikamente einnehmen, im Jahr drei zusätzliche Herzanfälle, vier zusätzliche Herzversagen und ein Todesfall sowie Fälle von Magenblutungen kommen. Die Anzahl der Herzanfälle würde sich also von normalerweise acht auf 1.000 Menschen pro Jahr auf elf erhöhen.

Laut Baigent klingt drei pro 1.000 pro Jahr wie ein relativ geringes Risiko. Patienten sollten die Einnahme aber selbst entscheiden können. Keine Gedanken brauchen sich Menschen machen, die die Medikamente zum Beispiel gegen Kopfschmerzen kurzfristig einnehmen. Baigent warnt jedoch, dass jene, die bereits über ein Herzrisiko verfügen, bei hohen Dosierungen noch einer größeren Gefahr ausgesetzt wären.

Mit Rofecoxib wurde ein vergleichbares Medikament 2004 vom Hersteller freiwillig vom Markt genommen, nachdem vergleichbare Bedenken geäußert wurden. Allein in Großbritannien werden über 17 Mio. Rezepte für entzündungshemmende Medikamente ausgestellt. Bei zwei Drittel handelt es sich entweder um Ibuprofen oder Diclofenac. Mit Naproxen verfügte ein drittes Medikament über ein geringeres Risiko von Herzproblemen.

Quelle pte20130531011
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Margo Mac Caffery 1997

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Montag, 16. Juni 2014, 17:55

EMA prüft kardiovaskuläre Sicherheit von Ibuprofen

Zitat

London – Ibuprofen, eines der am häufigsten verordneten Schmerzmittel, das seit 1989 auch rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist, steht im Verdacht, in höherer Dosierung die Entwicklung von Herzinfarkten zu begünstigen. Die europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat jetzt eine Überprüfung eingeleitet, die allerdings nur hohe orale Dosierungen betrifft.

Quelle und weiter lesen: Deutsches rzteblatt: EMA prft kardiovaskulre Sicherheit von Ibuprofen

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Montag, 16. Juni 2014, 19:37

Ibuprofen: Sicherheit hoher Dosen wird geprüft

Zitat

Der Ausschuss für Arzneimittelsicherheit (PRAC) der euro­päischen Arzneimittelagentur EMA untersucht die kardio­vas­ku­lären Risiken unter Langzeiteinnahme hoher Dosen oraler Ibuprofen-Präparate. Als hohe Dosen sieht der PRAC Tagesdosen von 2400 mg und mehr an. Normalerweise nehmen Patienten weniger ein. Die reguläre Dosierung beträgt für Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren 200 bis 400 mg drei- oder viermal täglich, also mit einer maximalen Tagesdosis von 1600 mg. Es gibt laut EMA keinen Hinweis, dass auch normal dosiertes Ibuprofen kardiovaskuläre Risiken birgt.

Quelle und weiter lesen: Pharmazeutische Zeitung online: Ibuprofen: Sicherheit hoher Dosen wird geprüft

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