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Eveline

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Freitag, 22. November 2013, 18:52

Diclofenac erhöht Risiko für einen Herzinfarkt

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Hilde

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Freitag, 22. November 2013, 19:16

Re: Diclofenac erhöht Risiko für einen Herzinfarkt

Ich hab es in den Nachrichten gehört .... toll, musste Neurofenac längere Zeit nehmen. :-(
Signatur von »Hilde« Ein lieber Gruß von Hilde!

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3

Freitag, 22. November 2013, 19:23

Re: Diclofenac erhöht Risiko für einen Herzinfarkt

Ich habe auf viele Schmerzmittelinhaltsstoffe Allergien ...
Am besten vertrage ich Tramal. Habe da zwar auch einige Nebenwirkungen (manches mal Übelkeit, Schwindel), aber auch das setzte ich sehr vorsichtig ein. Wer weiß, was sie in ein paar Jahren dann über Tramal berichten ...

Für ALLE Medikamente gilt: Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen!

LG Eveline
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Samstag, 22. März 2014, 14:45

Stellungnahme der Österreichischen Schmerzgesellschaft zur aktuellen Diskussion um die Substanz Diclofenac: Anwendung mit erweiterten Kontraindikationen

„Nach Durchsicht der aktuellen Datenlage sieht die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) keine Veranlassung, sich gegen die Anwendung von Diclofenac auszusprechen“, hält die ÖSG fest. Anlass für die aktuelle Stellungnahme der Fachgesellschaft ist die Diskussion aufgrund einer Veröffentlichung der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) über neue Kontraindikationen und Warnhinweise bei der Anwendung Diclofenac-haltiger Arzneispezialitäten.


Die Gabe von Diclofenac habe unter strenger Berücksichtigung seiner Kontraindiktionen zu erfolgen, so die Österreichische Schmerzgesellschaft. „In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass aufgrund des erhöhten kardiovaskulären Risikos von Diclofenac die Kontraindikationen um folgende Erkrankungen erweitert werden mussten: koronare Herzkrankheit, zerebrovaskuläre Erkrankung, periphere arterielle Erkrankung und Herzinsuffizienz der NYHA Klassifizierung II-IV. Die Gabe von Diclofenac bei Erkrankungen, die mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergehen (zum Beispiel Diabetes mellitus, Hypertonie, Hyperlipidämie) und bei Nikotinabusus hat individuell nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko zu erfolgen“, heißt es in der Stellungnahme der ÖSG. Diclofenac solle so kurz wie möglich und in der geringsten effektiven Dosierung verabreicht werden. Eine Langzeitanwendung von Diclofenac sei abzulehnen.


Literatur:
Duration of Treatment With Nonsteroidal Anti-Inflammatory Drugs and Impact on Risk of Death and Recurrent Myocardial Infarction in Patients With Prior Myocardial Infarction: A Nationwide Cohort Study
Anne-Marie Schjerning Olsen et al
Circulation. 2011;123:2226-2235
Vascular and upper gastrointestinal effects of non-steroidal anti-infl ammatory drugs: meta-analyses of individual participant data from randomised trials
Prof Colin Baigent et al
Lancet 2013; 382: 769–79
Cardiovascular safety of non-steroidal anti-inflammatory drugs: network meta-analysis Sven Trelle et al BMJ 2011;342:c7086

Quelle Presseaussendung der Österreichischen Schmerzgesellschaft
Wien, 24.11.2013

Rückfragen:
OÄ Dr. Gabriele Grögl
Sekretärin der Österreichischen Schmerzgesellschaft
E-Mail: gabi.groegl(at)a1.net

Pressestelle ÖSG:
B&K – Bettschart&Kofler Kommunikationsberatung
Dr. Birgit Kofler
E-Mail: kofler(at)bkkommunikation.com
Mobil: 0676-6368930

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