Sie sind nicht angemeldet.

31

Dienstag, 30. August 2016, 07:51

Hallo Maja,

ich weiß das die Dosis noch nicht das gelbe vom Ei ist, aber ich hoffe das ich jetzt im Urlaub noch weiter runter komme. Ich hab dies mit dem Wahlarzt Dr.Zeilner, beibesprochen und er meint ich solls probieren, wenn die Tagesdosis mit 5mg zu wenig ist soll ich einmal 5mg/ einmal 10mg nehmen. Ich hab doch gestern von den Tropfen gesprochen die der Dr.Zeilner mir verschieben hat. RubaX heissen sie, ich nehme 3x5 Tropfen tägl. derzeit spüre ich noch nichts das sich was verändert hätte, aber die Homäopatischen Medikament dauern sowieso etwas länger bei der Wirkung.
Wie geht es Dir? hattest Du wieder ein paar Tage Schmerzfrei oder war es das letztemal eine Eintagsfliege.

LG Beate

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

32

Dienstag, 30. August 2016, 14:55

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

Heute 5mg und morgen 10mg halte ich persönlich aus meinen Erfahrungen für nicht gut. Und das ist auch die Erfahrung vieler anderer Rheumapatienten. Vor allem im Hinblick darauf, das bei der PMR oft wirklich nur Prednisolon hilft. Die Immunsuppression bringt bei vielen Patienten garnichts außer üble Nebenwirkungen.

Alleine schon das ständige auf und ab zwischen 5 und 10 mg ist zuviel für den Körper denn der Körper produziert ja normalerweise selbst Cortison, was er aber nicht mehr tut, wenn du Cortison einnimmst. Er stellt dann die Produktion gänzlich ein. Deshalb sollte man Cortison auch langsam absetzen, damit der Körper wieder in die Produktion einsteigt. Die Körperproduktion entspricht ungefähr 3 mg Prednisolon.

Du hast nichts gewonnen, wenn du wegen dem auf und ab nachher wieder auf mehr als 10 mg gehen mußt um einen Schub abzublocken.

Letztendlich kannst du das aber nur selbst ausprobieren. Jeder Körper reagiert anders.

3 schmerzfreie Tage hatte ich seitdem nicht mehr gehabt. Aber insgesamt habe ich das Gefühl, dass es mir etwas besser geht. Dafür gibt es aber auch durchaus Gründe.
1. der Rentenstand - endlich eine geklärte Basis, das nimmt enorm viel psychischen Druck, ich kann dann mit Beschwerden deutlich besser umgehen
2. Ich habe Ende Januar 2016 sämtliche Basistherapeutika abgesetzt und nehme nur noch Cortison. Jetzt sind mittlerweile alle Nebenwirkungen von der Basistherapie abgeklungen. Auf das Rheuma hat es sich nicht negativ ausgewirkt.
3. Hat mein Kopf nach der Hirn-OP jetzt nach 1 1/2 Jahren nochmals einen Entwicklungsschub gemacht. Meine leichte Gangunsicherheit ist plötzlich verschwunden. Ich gehe wieder freihändig die Treppe runter. Kann wieder ohne langes Zirkeln die Rolltreppe betreten usw.

Jedes Problem weniger schafft mehr Kapazität für einen besseren Umgang mit der Rheumaproblematik. Mit dem Rheuma werde ich wohl bis ans Ende meines Lebens leben müssen, vermutlich auch mit dem Cortison.

Die cortisoninduzierte Diabetes habe ich im Griff. Schaffe es durch meine radikale Ernährungsumstellung auf low carb nahezu normale HBA1c-Werte zu haben, obwohl mir das Cortison den BZ für ca. 8 Std. um ca. 50 in die Höhe treibt, ohne das ich auch nur 1 gr gegessen habe. Diese Art und Weise zu leben hat sich für mich auch mittlerweile als Normalzustand eingependelt. Es belastet mich nicht mehr.

Ich denke man muß seinen eigenen Weg finden mit allem klar zu kommen, wenn man das geschafft hat, wird das Leben trotz Beschwerdebild deutlich angenehmer.
Signatur von »Maja« ----------------------------------------------------------------------------
Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte.

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

33

Montag, 26. September 2016, 10:58

bin wieder zurück vom Urlaub

Hallo Maja,
es freut mich zu Hören das es bei Dir doch ein wenig Bergauf geht. Ich wünsche Dir das Du das Cortison auch noch loswirst.
Also zum Thema mal 7,5mg mal 10mg im Urlaub das gin gar nicht, ich hab im Urlaub immer 10mg genommen bin nicht darunter gekommen, das Wetter war leider zu zickig, mal viel Wind, mal komplett Wolkig und kühler also nicht wirklich ein Wetter das sich
positiv auf das Rheuma auswirkt. Der Urlaub hat natürlich schon was gebracht, die Ruhe und vor allem weg von allem hat mir doch ein paar Tage Schmerzfrei gegönnt. Mir ist das am Stand im Liegestuhl aufgefallen als ich aufgestanden bin und mich wie früher ohne Schmerzen Bewegen konnte. Dieser Zustand war aber leider nur wenige Tage. Beim Nachhausefahren ists dann schon wieder losgegangen da sich das Wetter gedreht hat, Schmerzen von lagen Sitzen im Auto und dann das schlechte Wetter.
Ich neme aber immer noch 10mg und nicht mehr es dauert halt bis nach Mittag das die Schmerzen einigermaßen nachlassen. Ich möchte diese Woche wieder mal einen Blutstatus machen lassen um zu wissen wie die Werte sind.
Das einzige wo ich immer mehr Probleme hab sind die Augen ich seh immer wieder Verschwommen, Doppelbilder und ich hab das Gefühl blad seh ich gar nichts mehr. Das beunruhigt mich schon, aber bei der Kontrolle bei dem Augenarzt vor kurzen wurde nur eine leichte Verschlechterung von der Sehstärke festgestellt. Warum ich diese Unscharfen und Verschwollen Bilder hab weiß keiner. Ich tropfe jetzt Augentropfen ein wegen der Tränenflüssigkeit aber das hilft nicht wirklich. Weiß von Euch wer was darüber??.
Bis bald mal, LG Beate

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

Eveline

KrankeSchwester

  • »Eveline« ist weiblich

Beiträge: 5 242

Registrierungsdatum: 16. November 2009

Wohnort: Trausdorf an der Wulka

  • Nachricht senden

34

Montag, 26. September 2016, 11:42

Arteriitistemporalis

Hallo Beate!

Freut mich, dass dir der Urlaub so gut getan hat :)

Ich bin leider auch sehr wetterfühlig.

Weiß dein Augenarzt, dass du Cortison nimmst? Auch durch Cortison kann eine Sehverschlechterung eintreten und es kann sich ein grauer Star bilden.

Bei mir ist es leider so, dass durch meine jahrelange Cortisoneinnahme ein grauer Star entstanden ist.

Symptome für den grauen Star sind:

Zitat

- Schleiersehen,
- Doppelbilder,
- Kontrastverlust (der das Sehen in der Dämmerung oder bei Dunkelheit erheblich erschwert)
- eine "an Farben ärmere Welt",
- vermehrtes Blendungsempfinden,
- Lichtschein um Objekte,
- verringerte Hell-Dunkel-Anpassung,
- Einschränkung des räumlichen Sehens,
- Sehverschlechterung in der Nähe, zum Beispiel beim Lesen, aber auch in der Ferne

Quelle: Grauer Star (Linsentrbung, Katarakt) - Symptome | Apotheken Umschau
Meine Sehstärke ist noch ganz gut, deshalb lasse ich mich noch nicht operieren. Aber sonst treffen alle Symptome auf mich zu.

Wenn bei PMR Kopfschmerzen oder Sehstörungen auftreten, dann kann dies auch ein Alarmsymptom für eine mögliche Mitbeteiligung der Blutgefäße des Kopfes (z. B. Arteriitistemporalis) sein. Lass das bitte abklären!
Signatur von »Eveline« Liebe Grüße von
Eveline


Schmerz ist, was der Patient sagt, und er existiert, wann immer er es sagt.

Margo Mac Caffery 1997

:aua

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

35

Dienstag, 27. September 2016, 08:00

Hallo Maja, hallo Evelin,

danke für die Rückmeldung, ich war vor ca. 1 Monat beim Auenarzt zu dem Thema, der Augenarzt weiß über die Kortisoneinnahme. Leider ist da nichts rausgekommen, der Augendruck ist bei mir schon seit Jahren erhöht hat sich aber nicht wirklich verändert, die Sehstärke ist bei mir sowiso schon seit Jahren sehr hoch, beide Augen über 5 Dioptrien, aber es ist nicht wirklich zum feststellen warum ich zeitweise so schlecht sehe. Diese Probleme tauchen auch unterschiedlich auf, einmal gleich in der Früh, einmal Untertags wenn ich am Computer sitze oder auch wenn ich nichts mache. Werde mir mal im Krankenhaus einen Termin geben lassen, vielleicht finden die etwas. wie gesagt ansonsten gehts mir gar nicht schlecht, die Schmerzen haben sich jetzt allein auf mein Gesäß konzentriet, wobei ich das jetzt noch abklären muß ab das nicht wieder eine Bandscheibenvorfall wird.
Bis bald mal, LG Beate

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

36

Donnerstag, 29. September 2016, 01:51

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

Hallo Beate, schön das es dir im Urlaub doch besser ging.
Ich bin auch gerade aus dem Urlaub zurück und kann auch nur sagen, dass es Tage gibt die einfach gut sind und dann wieder Tage wo man kaum was schaffen kann. Bei mir hängt es derzeit auch in der Gesäßmuskulatur. Außerdem zickt die rechte Ferse. Da scheint relativ oberflächlich ein Entzündungsherd zu sein. Zum Glück stört er nicht wenn ich geschlossene Schuhe trage.

Auch ich bin sehr wetterfühlig geworden. Wenn du mit 10 mg Cortison auskommst ist das doch schon ein deutlicher Schritt voran. Bei der PMR ist es leidr so, dass bei vielen NUR Cortison hilft. Ich nehme mittlerweile seit Januar 2016 keine Basistherapeutika mehr und mir geht es dabei nicht schlechter, eher besser, weil einige Nebenwirkungen weg fallen. meine Leber hat sich wieder gut erholt.

An eine Arteritiis temporalis sollte man bei dir auch dran denken. Könnte Auslöser für die Sehprobleme sein. Ich hatte im Herbst 2009 Probleme die darauf schließen ließen. Da aber gleichzeitig die Cortisonbehandlung der PMR startete mit höheren Dosierungen, sind die Symptome wieder weg gegangen und zum Glück bisher nicht wieder aufgetreten.
Signatur von »Maja« ----------------------------------------------------------------------------
Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte.

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

37

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 13:13

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

Hallo Maja,

es ist schon etwas her das ic heinen Beitrag geschrieben hab aber es ging mal wieder drunter und drüber, Beruflich wie Privat. ich hab aber trotzdem die Order von meiner Ärztin bekomme ndas wir die Dosis vom Prodnisolon auf 7,5mg reduzieren. es geht ic hhab mal mehr mal weniger Schmerzen jenachdem wie das Wetter gerade ist oder was sonst daherkommt. die Nabrobene 500mg die ich imemr Abends genommen hab habe ich auch aufgehört. Derzeit ist es so das ich ab und an dann mal wieder eine Schmerztablette dazu nehme. Sonst alles ok. LG Beate

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

38

Freitag, 21. Oktober 2016, 12:27

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

Hallo Beate,
ich bin auch nur selten schmerzfrei. Ich rechne auch nicht mehr damit, freue mich aber, wenn es denn mal klappt. Meist fällt mir das im nachhinein auf, weil mir plötzlich bewußt wird, dass ich ein paar gute Tage hatte. Wenn ich dann drüber nachdenke komme ich meist zu dem Schluß, dass ich nur sehr wenige bis keine Schmerzen hatte. Für mich sind Schmerzen Normalität und gehören einfach dazu.
Derzeit beutelt es mich wieder ganz ordentlich. Ich bleibe bei meiner Therapie, 10 mg Prednisolon die ich zwischen 2-3 Uhr nachts einnehme. Dann 2x täglich eine Tilidin 100/8. Meist nehme ich die erste zwischen 16 und 18 Uhr und die 2. nach 22 Uhr. Laut der theoretischen Wirkungsangabe ist der Abstand zu kurz. Aber bei mir wirkt das Tilidin nunmal keine 12 Std. Außerdem benötige ich das Tilidin nicht nur wegen Schmerzen sondern auch wegen dem RLS. Da benötige ich schon etwas mehr wie die 100/8. Durch die Überschneidung der beiden Einnahmen erreiche ich das ohne letztendlich mehr einnehmen zu müssen.
Ich mache nur ganz selten Ausnahmen. Im Urlaub habe ich mir 3 Tilidin/Tag genehmigt, weil ich dann schon morgens eine genommen habe.

Mit meiner Methode und dem Umstand das ich jetzt Rentnerin bin, komme ich ganz gut klar. Wenn es mir nicht gut geht, schalte ich ein paar Gänge runter. Mich hindert ja keiner mehr dran und wenn es mir gut geht, gebe ich Gas. Die grobe Hausarbeit macht meine Putzfrau und den Rest kann ich mir gut einteilen.

Ich bin nicht ganz ohne Arbeit. Versorge einen alten Mann der teilweise gelähmt ist und ohne meine Versorgung ins Heim müßte. Das gelingt mir gut und gibt mir vor allem Tagesstruktur. Da ich ja aus der Pflege komme, fällt mir das nicht schwer. Aktuell ist er im Krankenhaus. Mir fällt schon auf, dass ich die Arbeit vermisse und ich mich irgendwie unausgefüllt fühle.

Aktuell habe ich zudem einen üblen Infekt (Atemwege). Ich bin überhaupt nicht anfällig, aber wenn es mich erwischt, dann zieht es sich meist über Wochen. Das nervt natürlich. Hängt mit Sicherheit mit den jahrelangen Manipulationen meines Immunsystems zusammen.

Schmerztabletten einnehmen ist völlig ok. Man muß halt schauen wie man am besten durch kommt.
Signatur von »Maja« ----------------------------------------------------------------------------
Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte.

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

39

Montag, 24. Oktober 2016, 09:08

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

Hallo Maja,

ich nehme nun seit 3 Wochen nur mehr 7,5mg Prednisolon, manche Tage sind gut manche weniger, aber ich finde es geht ganz gut.
Ab und an nehme ich dann doch wenn die Schmerzen nicht mehr zu ertragen sind eine Seractil Forte oder Novalgin Tropfen. Die Nabrobene 500mg hab ich auch seit ca. 3 Wochen weggelassen, auch hier versuche ich nur mehr ab und zu eine zu nehmen. Habe diese Woche wieder Blutkontrolle, mal schauen wie die Werte nach dieser Dosisreduktion sind. Maja gehst Du eigentlich in die Saune, tut Dir Wäre gut oder Kälte. irgenwie hab ich den Dreh noch nicht ganz raus. Mal tut mir die Kälte besser mal die Wärme.

Alles in allem bin ich trotzdem sehr Zufreiden, da ich ja nach dieser doch sehr kurzen Zeit schon auf 7,5mg Kortison gekommen bin.

alles Liebe und viele schmerzfreie Tage wünscht Dir Beate

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

40

Montag, 24. Oktober 2016, 15:03

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

Kälte ist grundsätzlich nicht gut bei mir. Es sei denn, ich habe eine oberflächliche akute Entzündung, dann hilft ein Eisbeutel.
In die Sauna gehe ich nicht, habe ich aber auch noch nie gemacht.
Wärme mag mein Körper eigentlich schon. Ich muß aber darauf achten, dass ich Wärme meide, wenn ich akute Entzündungen habe.

Zur Zeit gehe ich 1x die Woche auf die Sonnenbank. Das empfinde ich derzeit als angenehm.
Signatur von »Maja« ----------------------------------------------------------------------------
Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte.

Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 4 Gäste bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

hase (20.01.2017)

41

Montag, 14. November 2016, 11:05

Sorry hab mich lange nicht gemeldet

Hallo Maja,
ich hoffe es geht Dir soweit gut, das Wetter ist sicher auch nicht das optimale für Dich. Wie sieht es den bei Dir aus, gehts etwas besser oder ists noch immer gleich??.
Es tut mir leid wenn ich Dir sagen muß das ich seit ca. 10 Tagen nur mehr 5mg Prednisolon nehme und Nabrobenen 500mg das ist die ganze Dosis die ich derzeit nehme, schön oder, ich freu mich so. Ich hab zwar Wetterbedingt machmal mehr Schmerzen aber das ist soweit erträglich oder ich nehme mal eine Schmerztablette dazwischen aber sehr selten. Ich hoffe doch das ich bis April nächsten Jahres vom Kortison wegkomme.
Das Kortison nehme ich in der Nacht zwischen 2 und 3 bis max. halb Vier, um Fünf rum dann die Naprobene, dann kann ich einigermaßen Schmerzfrei in die Arbiet fahren das alleine fühlt sic hgut an. Ich hab dann natürlich am späten Abend und in der Nacht etwas mehr Schmerzen aber das kann ich vertragen.
Die letzte Blutabnahme hat zwar wieder einen leichten Anstieg der Entzündungswerte gehabt aber in einem Ausmaß das man nicht auf die Reduzierung vom Koritson zurückführen kann. Bin schon neugierig auf die nächste Untersuchung, werde diese mitte nächster Woche machen. Werde mich dann wieder kurz melden.

alles Liebe und viele Schmerzfreie Tage wünscht Dir Beate

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

Eveline

KrankeSchwester

  • »Eveline« ist weiblich

Beiträge: 5 242

Registrierungsdatum: 16. November 2009

Wohnort: Trausdorf an der Wulka

  • Nachricht senden

42

Montag, 14. November 2016, 12:01

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

Hallo Beate!

Finde ich toll, dass es dir halbwegs gut geht mit der geringen Dosis Cortison! So halten sich auch die Nebenwirkungen in Grenzen :)

Wünsche dir auch eine schmerzfreie Zeit und sende dir liebe Grüße!
Signatur von »Eveline« Liebe Grüße von
Eveline


Schmerz ist, was der Patient sagt, und er existiert, wann immer er es sagt.

Margo Mac Caffery 1997

:aua

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

43

Montag, 14. November 2016, 16:32

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

Mittlerweile gehts wieder würde ich sagen. Ich hatte einen Infekt, mußte eine Menge Antibiotika einnehmen weil es nicht anders in Griff zu bekommen war.

NSAR wie Naprobene nehme ich grundsätzlich nicht mehr. Ich hänge an meinem Magen ;-)
Allerdings geht das Rheumatheater bei mir ja auch schon seit 2009 offiziell und locker 3-4 Jahre vorher schon zeitweise Beschwerden.

Ich komme von meinen 10 mg einfach nicht weg. Dafür nehme ich keinerlei Basistherapie mehr, weil sich alles als wirkungslos erwiesen hat und ich einfach keinen Bock mehr auf die Nebenwirkungen habe. Seitdem sind meine Leberwerte auch wieder in Ordnung.

Ich lasse das Jahr jetzt erst einmal in Ruhe ausklingen und werde 2017 im Frühjahr einen weiteren Reduktionsversuch bei Cortison starten. Ich muß mal mit meinen Ärzten darüber reden, ob es besser ist mit dem Cortison runter zu gehen, was mit Sicherheit mehr Schmerzmittel zur Folge hat, oder so weiter machen wie bisher. Irgendwie will die PMR mich auf jeden Fall nicht aus ihren Klauen lassen. Wie sich meine PMR ohne Cortison anfühlt, habe ich ja schon Anfang des Jahres getestet. Ich hatte alle meine Medis vor Start meiner neurologischen Reha abgesetzt. Cortison natürlich ausgeschlichen. Ich kann nur sagen, dass ich nach 3 Wochen ohne Cortison einen heftigen Schmerzschub bekommen habe und ich bin nicht empfindlich. Ich war kaum noch in der Lage mich zu bewegen vor Schmerzen und hatte mit einer enormen Steifigkeit zu kämpfen. Ohne Cortison geht einfach nicht und Ausschleichen versuche ich ja schon seit 6 Jahren, erfolglos. Ich bin eher sogar froh, dass ich mit "nur" 10 mg" auskomme. Das ist die Dosis die ich mir als höchste Dosis gesetzt habe. Mehr gibt es nicht, egal was kommt. Aber trotzdem will ich am Ball bleiben mit dem Reduzieren.

Beschwerden habe ich in den letzten Wochen eigentlich durchgehend. Aber da ich nicht mehr arbeiten muß ist das nicht schlimm. Wenns zuviel ist bleibt halt was liegen. Kann das mittlerweile ganz gut. Wenn ich gut drauf sein muß, z.B. wenn meine Enkelin kommt oder ich etwas mit meinem Mann unternehmen will, nehme ich Tilidin.

Meinen Blutzucker habe ich mit der low carb Ernährung im Griff. Ergo muß ich mir da auch keine Sorgen drum machen.

Von meinen BLutwerten her bin ich eigentlich gesund, bis auf ein minimal erhöhtes CRP.
Signatur von »Maja« ----------------------------------------------------------------------------
Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte.

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

44

Dienstag, 29. November 2016, 08:34

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

Hallo Maja,
sorry das ich mich jetzt erst melde aber bei mir war einiges los. Es ist nicht schön zu hören das es Dir nicht gut geht, ich hätte mich so gefreut wenn Du wenigstens einige Tage zwischendurch immer mal wieder Schmerzfrei wärst. Ich bin seit heute auf 2,5mg Prednisolon und 1Tbl. Nabrobene 500mg, mal schauen wie es weitergeht.
Derzeit sind die Schmerzen erträglich, ich spüre den Körper den ganzen Tag leicht, Abends etwas mehr aber es geht wirklich gut so wie es ist. Es gibt zwar immer mal wieder einen Tag wo ich eine Schmerztablette zwischendurch brauch aber sehr selten.
Du gaubst es nicht ich war gestern bei einemInternisten der sich auf Rheuma spezalisiert hat. Diese Schweinbepacke so kann ich Ihn nur nennen hat nicht mal eine Blutuntersuchung oder sonst was gemacht er hat sich nur die Blutbefunde von meiner Hausärztin angeschaut und gemeint ich bin zu Jung und hab kein Rheuma, die Schmerzen im Körper komme nvon der Wirbelsäule, aber was ihm Sorgen macht ist mein Übergewicht. Sonst nichts, kein Komentar zu den Blutbefunden, meinem Bericht der Entsehung der Schmerzen und den Verlauf bis jetzt die ich ihm gegeben hab, nichts einfach nichts. Er meinte nur ich soll so weitermachen wie ich glaube und aus. Na ist das ein Hammer, ich glaubte ich sitzte im flaschen Film, ich war so perplex das mir nicht mal eine Meldung zu der Aussage eingefallen ist.
Egal heut gehts schon wieder, aber jedesmal wenn ich an dieses A-Lo... denke steigt mir die Galle hoch. Der soll mal so wie wir die Schmerzen haben, dem würde ich Sie gerne wünschen. Ich hoffe für Dich das Du noch nie und niemals zu so einem Arzt kommst.
So jetzt hab ich mir die Wut runtergeschrieben jetzt ist mir wohler.
wie immer wünsche ich Dir viele schmerzfei Tage
LG Beate

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

45

Dienstag, 29. November 2016, 12:02

Re: Hallöchen, ich bin die Neue im Forum mit der Diagnose Polymyalgia rheumatica

*gg jaja solche Ärzte gibt es leider viel zuviele.
Ich denke noch immer an den Neurologen den ich aufgesucht hatte, als meine Konzentrationsprobleme immer größer wurden. Der hat mich nach 5 Gesprächsminuten als neue Patientin für depressiv erklärt, ich soll zum Psychiater gehen. Und mein RLS in den Armen hat er völlig ignoriert. Als dann die Diagnose Hirntumor nach dem MRT feststand, hat er mehrfach bei mir angerufen, ich solle doch in die Praxis kommen. Was ich natürlich nicht gemacht habe. Ich bin gleich in die Neurochirurgie unserer Uni gegangen.

Das mit dem Auf- und Ab ist immer so bei mir. Jetzt aktuell gehts mir wieder ziemlich gut.
Signatur von »Maja« ----------------------------------------------------------------------------
Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte.

Es haben sich bereits 5 Gäste bedankt.

Counter:

Hits heute: 9 205 | Hits gestern: 14 312 | Hits Tagesrekord: 49 905 | Hits gesamt: 7 855 300
Klicks heute: 11 878 | Klicks gestern: 18 822 | Klicks Tagesrekord: 55 160 | Klicks gesamt: 17 632 708

Unsere Webseite verwendet Cookies! Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung!

Sollten Sie mit der beschriebenen Datenverarbeitung nicht einverstanden sein, bitten wir Sie, die Website wieder zu verlassen bzw. keine
personenbezogene Daten zu übermitteln.