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Sonntag, 26. März 2017, 01:13

Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll



Laut der Forschung des brasilianischen Neurologen Prof. Dr. Coimbra und der Grundlagenforschung von Dr. Holick et.al. liegt bei Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose eine Verwertungsstörung des Prähormons „ Vitamin “ D vor. Daher kommt es trotz normal hoher oder sehr hoher Vitamin D Spiegel im Blut nicht zu einer ausreichenden Wirkung des aktiven „Vitamin “ D. Da dieses wichtige Hormon „ Vitamin “ D jedoch an über 3000 Rezeptoren im Körper wirksam ist, zahlreiche Genexpressionen steuert und u.a. die normale Funktion des Immunsystems reguliert , kann es zu Autoimmunreaktionen und Schäden an körpereigenen Geweben kommen. Auch ist die Heilung nach Entzündungsschüben unvollständig, da hier ebenfalls Vitamin D benötigt wird.

In über 15 -jähriger Praxis haben Dr. Coimbra und von ihm ausgebildete Ärzte (über 60 weltweit) mittlerweile schätzungsweise ca. 20.000 Patienten mit seiner Therapie behandelt. Ca. 95% aller Fälle erreichen Totalremission!

Erste Verbesserung des Gesamtzustandes inkl. Rückbildung von Fatigue i.d.R. binnen 3 – 6 Wochen, ca. 95% erreichen Totalremission nach ca. 6 – 12 Monaten unter der korrekten individuellen Dosis (NEDA : Keine neuen Herde, keine Schrankenstörung, keine Schübe, häufig Rückbildung von EDSS -Werten bis hin zu vollständiger Symptomfreiheit). Nach 1 – 2 Jahren sichtbarer Rückgang von bestehenden Herden und teilweise Heilung von Narbengewebe im MRT bis hin zur vollständigen Rückbildung jüngerer Herde (siehe auch aktuelle Forschung der Universität Cambridge zur Remyelinisierung).

Auch sehr gute Erfolge bei Rheuma, Lupus, Psoriasis u.a. Autoimmunerkrankungen.

Eckdaten des Protokolls (dies dient lediglich einer ersten Einschätzung. Die Details werden durch Dr. Coimbra und sein Team auf Nachfrage an qualifizierte Ärzte weitergegeben)

- Einstiegsdosis: 1000 ie Vit. D3 pro Kg Körpergewicht pro Tag. Dosisoptimierung anhand monatlicher Blutbilder in den ersten drei und nach sechs Monaten: Ziel ist es, Parathormon auf die untere Grenze des Referenzwertes zu drücken (in Deutschland ca. 12 ng/l, Dr. Coimbra arbeitet mit Spiegeln zwischen 6 -8 ng/l) , ohne eine vollständige Unterdrückung zu provozieren. Dadurch ist sichergestellt, dass Vitamin D optimal verwertet wird und sein volles Wirkungsspektrum entfaltet, ohne dass Nebenwirkungen auftreten.

- Ergänzt durch Magnesium, B -Komplex, zusätzlich Vitamin B2 (steigert die enzymatische Umwandlung in aktiviertes Vitamin D in der Leber), Zink, Selen und Omega -3 / Fischöl. Vitamin D3 macht jedoch 90 % der Behandlung aus.

- Calciumarme Ernährung wichtig, da hohe Dosen Vitamin D3 die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung extrem steigern => Vermeiden von Milchprodukten (sonst Gefahr von Nierensteinen und Hypercalcämie !)

- 3 – 5 Mal pro Woche 30 Min. Sport zur Osteoporose Vorsorge (zügiges Walken, Trampolinspringen, Vibraplate oder Reiten sind optimal, Theraband, Gewichte o.k. ). Erschütterung auf den Knochen ist wichtig.

- Täglich mindestens 2,5 l trinken, um Nierensteine zu vermeiden

- Möglichst Stress und emotionale Belastungen meiden da es einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen überschießenden Immunreaktionen und Stress gibt

-Vierteljährliche Urin - und Blutbildkontrolle: Calcium sollte im Normbereich liegen, Vit. D sollte mind. 150 ng /mol betragen, Serumwerte können zwischen 200 – 1000 ng/mol liegen, PTH im unteren Normbereich, max . 12 ng/l (Normbereich Parathormon im Serum: 12 -72 ng/l bzw. 1, 5-6,0 pmol/l ). Ein zu hoher PTH -Wert blockiert die Verwertung von Vitamin D. Gleichzeitig dient der PTH -Wert als Sicherheitsmessung: Solange PTH nicht vollständig unterdrückt ist kommt es in der Regel nicht zur Intoxikation durch Hypervitaminose / Hypercalcämie oder Nierenproblemen .

Dr. Coimbra bietet eine fünftägige kostenlose Fortbildung und Hospitation an seiner Klinik in Sao Paolo / Basilien an. Interessierte Ärzte können Kontakt mit dem Institut von Dr. Coimbra aufnehmen:
cgc.secretaria@gmail.com Rua Dr. Diogo de Faria 775 - cj 94 - 9th floor , 04037 -003 - São Paulo - SP – Brazil

Die Laufbahn / der Lebenslauf von Dr. Coimbra kann hier eingesehen werden:
http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Kiene/K12.doc

Von Dr. Coimbra ausgebildete Ärzte weltweit:
https://goo.gl/maps/cjPbDu4oJCU2

Sechs deutsche Ärzte haben sich im 1. H J 2017 zur Ausbildung in Sao Paulo angemeldet und behandeln bereits seit Herbst 2016 Patienten mit Unterstützung durch Dr. Coimbra & Team. Ihre Adressen sind in der deutschen Facebook -Gruppe zum Coimbraprotokoll zu finden oder ab 01.04.2017 auf
http://www.coimbraprotokoll.de
https://www.facebook.com/groups/vitamind…imbraprotokoll/

Zertifizierte Ärzte aus Österreich die u.a. auch die Therapie nach dem Coimbra Protokoll anbieten:

Dr. med. Edmund Blab
, Ganzheitsmediziner, Arzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Kinder- und Jugendchirurgie, langjährig gute Erfahrungen in orthomolekularer Medizin.
Wehrgasse 32, A-1050 Wien, Österreich. Home - KIDSANA
Telefon: +43 (1) 585 27 09, Fax: +43 (1) 236 336 43, office@kidsana.at


Dr. med. Helmut B Retzek, Arzt für Allgemeinmedizin, klassische Homöopathie, integrative biologische Methoden.
Oberbleichfleck 2, A-4840 Voecklabruck / Austria
Telefon: +43(0)7672-23700 (Mo-Do 8-12h –> Anrufbeantworter)
Website: http://www.ganzemedizin.at


Interview mit Dr. Coimbra:
Vitamin D - Heilmittel für MS und Autoimmunerkrankungen? | Dr. Schweikart

Video mit Dr. Coimbra und Testimonials



Weiterführende Infos (Englisch)
Vitamin D and MS: Home
http://www.vitamindwiki.com/1000+IU+per+…oimbra+Aug+2013
http://www.grassrootshealth.net/media/do…mol_8-24-12.pdf

Studie zur Sicherheit von Tagesdosen 40.000 ie und Reduzierung von Herden bei MS
Safety of vitamin D3 in adults with multiple sclerosis

Studie zur immunmodulatorischen Wirkung:
Safety and immunologic effects of high- vs low-dose cholecalciferol in multiple sclerosis

Studie zur möglichen remyelinisierenden Wirkung von Vitamin D
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27321170

Erfahrungsberichte
My experience with high doses vitamin D : Coimbra High-Dose Vitamin D Protocol - This Is MS Multiple Sclerosis Community: Knowledge & Support
mscurevitamind@mail.com | Treating Multiple Sclerosis with high doses of vitamin D under medical supervision
Depoimentos - Vitamina D Medicina e Saúde

Buchtipp: „Multiple Sclerosis and (lots of) Vitamin D: My Eight- Year Treatment with The Coimbra Protocol for Autoimmune Diseases (Englisch)“
http://www.amazon.de/Multiple-Sclerosis-…ts+of+vitamin+d

Quelle Autor und Copyright : Christina Kiening , coimbraprotokoll@web.de
http://www.coimbraprotokoll.de/

Mit freundlicher Genehmigung zur Weiterveröffentlichung


Mein Erfahrungsbericht mit dem Coimbra-Protokoll:
>> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit dem Coimbra-Protokoll
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Freitag, 21. April 2017, 21:20

Vitamin D Stoffwechsel und Nahrungsergänzungsmittel

Welche Form von Vitamin D Zubereitungen ist empfehlenswert?

Vitamin D sollte in ölgelöster Form eingenommen werden da der Körper dies sehr viel besser resorbieren kann. Gegenüber der kristallinen / Pulverform ist der Anstieg des Vitamin D Blutserums in Studien ca. 1,5 x höher. Um eine zuverlässige Dosierung zu hab en werden ölgefüllte Gelkapseln empfohlen, die ggü. Öltropfen außerdem preiswerter sind. Die Anfertigung einer individuellen Vitamin D Lösung in Apotheken wird nicht empfohlen, da es hier schon zu massiven Dosierungsfehlern mit schweren Nebenwirkungen kam.

Studie: >> Evaluation of vehicle substances on vitamin D bioavailability: A systematic review

Wann ist die beste Zeit zur Einnahme von Vitamin D?

Laut einer Studie der Cleveland Clinic sollte die Tagesdosis Vitamin D mit der größten Mahlzeit des Tages eingenommen werden. Der Vitamin D Blutlevel erhöht sich dadurch um ca. 50% .
Eine tägliche Einnahme ist gegenüber der wöchentlichen Einmaldosis zu bevorzugen, um eine permanente Versorgung aller Zellen des Körpers zu gewährleisten. Wenn die Einnahme einmal vergessen wird, sollte sie am Folgetag zusätzlich eingenommen.

Cleveland Clinic Study: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20200983

Weitere Ergänzungsmittel

Um die Aufnahme und enzymatische Umwandlung von Vitamin D3 z u verbessern sowie die heilenden Effekte auf das Immunsystem und Gehirn zu unterstützen empfiehlt Dr. Coimbra * folgende Substanzen:

- Omega 3 - Öl (Fischölkapseln) 2.000 mg / pro Tag (wichtig zur Heilung vorhandener Läsionen)
- Zink 15 mg / pro Tag
- Choline 500 mg / pro Tag
- Riboflavin 240 mg / pro Tag
- Magnesium 800 – 1200 mg elementar / pro Tag
- Folsäure 12 mg / pro Tag
- Vitamin B12 20 mcg / pro Tag
- Chromium Picolinate 450 mcg / pro Tag
- Selen 300 mcg / pro Tag

Die Mengenangaben sind Durchschnittswerte und können je nach BMI / Körpergewicht und Alter sowie individueller Blutwerte vom Protokollarzt angepasst werden.

Welche Einflüsse können die Vitamin D3 Verwertung stören?

Laut Dr. Coimbra sind diese 4 Faktoren die größten Hindernisse, die das Coimbraprotokoll stören :

- Stress
- Depression
- Rauchen
- Drogen
- Pharmazeutika gegen Epilepsie oder andere neurologische Erkrankungen

Dr. Coimbra empfiehlt, dass alle konventionellen Basistherapeutika (Interferon, Rebif, Copaxone, Tysabri, Gilenya, etc.) vermieden werden sollten da sie die Vitamin D3 Verwertung stören und eine normale Regulation des Immunsystems verhindern. Patienten, die bereits auf ein Basistherapeutikum eingestellt sind, sollten es unter Begleitung eines Arztes ausschleichen vor Beginn des Coimbraprotokolls.

Andere Medikamente, die Vitamin D3 Verwertung stören können

- Magensäureblocker
- Barbiturate
- Carbamazepine
- Cholestyramine
- Colestipol
- Fosphenytoin
- H2 Blocker: Tagamet, Pepcid, Axid, Zantac
- Heparin - Highly Active Antiretroviral Therapy, eine Kombinationationstherapie gegen AIDS
- Isoniazid
- Orlistat
- Phenobarbital
- Phenytoin
- Rifampin
- Mineralölhaltige Produkte
- Johanniskraut

Steroide wie Prednison und Cortisol verhindern die Vitamin D Aufnahme zwar nicht, aber die Verstoffwechselung von Vitamin D wird gestört, so dass weniger aktiviertes Vitamin D geformt wird.

Quellen : http://www.amazon.com/Vitamin-Dummies-Al…tamin+d+dummies

Quelle Autor und Copyright: Christina Kiening, coimbraprotokoll@web.de , http://www.coimbraprotokoll.de
Mit freundlicher Genehmigung zur Weiterverbreitung


Anmerkung von Eveline:
*Für kleine Geldbörsen

Die wichtigsten NEMs sind neben
- Vitamin D3 das
- Magnesium und
- Vit B2 (Riboflavin).
Die anderen Ergänzungsmittel sind nur Optional.
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Mittwoch, 26. April 2017, 11:18

Therapie mit hochdosierten Vitamin D bei rheumatischen Erkrankungen (Coimbra-Protokoll)

Links für zu den Seiten mit Erfahrungsberichten des brasilianischen Protokollarztes, der schon so ziemlich alles an Autoimmunerkrankungen erfolgreich mit dem Coimbraprotokoll therapiert hat.

Im Google Chrome-Browser kannst Du dir die Seite automatisch auf deutsch übersetzen lassen (mit ein bisschen Fantasie auch gut verständlich):

>> Therapie mit dem Coimbra-Protokoll bei Rheumatoider Arthritis

Auf der Seite wird auch darauf hingewiesen dass die glutenfreie Ernährung eine wichtige ergänzende Maßnahme bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen ist.

>>Therapie von Psoriasis Arthritis mit dem Coimbra-Protokoll

>> Therapie des Fibromyalgie-Syndroms mit dem Coimbra-Protokoll

>> Therapie mit dem Coimbra-Protokoll bei Lupus

>> Therapie mit dem Coimbra-Protokoll beim Sjögren-Syndrom

.... und weiteren Autoimmunerkrankungen.
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Donnerstag, 4. Mai 2017, 15:05

Re: Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll

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>> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit dem Coimbra-Protokoll
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Sonntag, 28. Mai 2017, 21:59

Re: Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll

Eine Bitte der Protokollärzte:

Zitat

Wenn Ihr den Beginn der Behandlung mit dem Coimbra-Protokoll in Erwägung zieht oder den ersten Termin bei einem Protokollarzt vereinbart habt, macht bitte vorher keine "Spiegelauffüllung" und nehmt nach Möglichkeit auch noch keine höheren Tagesdosen Vitamin D3 ein (10.000 IE oder noch höher).

Falls ihr es trotzdem vorhabt (weil ihr z. B. noch nicht sicher seid, ob ihr das Coimbra-Protokoll machen wollt, oder nur den Vit D3-Spiegel auf ein höheren Niveau bringen wollt), dann lasst bitte vor Beginn der Einnahme ein Blutbild erstellen. Ganz wichtig ist z. B. neben der Bestimmung von Vitamin D (25-OH-D3) auch die Bestimmung des Parathormonspiegels). Es ist dann später, falls Ihr Euch entschließt das Protokoll doch zu machen, für dem Protokollarzt viel schwieriger, die passende Tagesdosis von Vitamin D3 genau zu berechnen, wenn vor dem ersten Blutbild bereits höhere Dosen Vitamin D3 eingenommen wurden.

Solltet Ihr die Einnahme vor dem ersten Termin bereits begonnen haben, benötigt der Protokollarzt unbedingt die Information, seit wann Ihr wie viele IE Vitamin D3 genau eingenommen habt, - sonst kann der Blutspiegel nicht korrekt interpretiert werden.

Des Weiteren bitte keine hochdosierte Biotin-Substitution (über 50 mg / Tag) bzw. Vitamin B - Komplexe vor der Blutabnahme sondern mindestens drei Tage vorher aussetzen. Biotin verfälscht den TSH-Wert (Schilddrüsenwert) und möglicher Weise auch das Parathormon (PTH), der sehr Wichtig für die genaue Dosisfindung ist.

Quelle Christina Kiening, http://www.coimbraprotokoll.de
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Mittwoch, 21. Juni 2017, 09:43

Re: Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll

In der Facebookgruppe liest mam immer wieder von Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach Dosisanpassung/Erhöhung von Vitamin D3. Bei mir ist noch keine Verschlechterung eingetreten und ich hoffe, dass das auch so bleibt.

Dr. Beatrix Schweiger (Protokoll-Ärztin) mein dazu:

Zitat

Wir erleben tatsächlich immer mal wieder „Verschlechterungen“ im Befinden nach Dosiserhöhungen - allerdings bei weitem nicht in dem genannten Ausmaß (wir haben das heute Abend auch in unserem Ärzte- und Therapeutennetzwerk diskutiert) und wir kennen auch nicht, dass Autoimmunerkrankungen getriggert werden. Mir ist das sehr wichtig, weil die Angst vor einer Verschlechterung wirklich niemanden abhalten sollte, sich ernsthaft mit der Möglichkeit des Coimbra-Protokolls zu beschäftigen.

Es ist unbestritten, dass es Patienten gibt, die zunächst mit Verschlechterungen reagieren und hier gilt es, sehr genau hinzuschauen und individuell und in enger Absprache mit dem Patienten zu reagieren. Eine Möglichkeit ist immer - wie bereits von dir erwähnt - die Aufteilung der Vitamin D - Gabe, manchmal muss man auch einen Wechsel der Präparate vornehmen. Das kann man aber nicht allgemeingültig in einer facebook-Gruppe diskutieren.

Was wir aber tatsächlich nie aus den Augen verlieren sollten, dass diesen „Verschlechterungen“ meist dramatische Verbesserungen folgen. Wie lässt sich das erklären? Vitamin D führt - und das ist bewiesen - zu Remyelinisierung und Nervenaussprossung. Aus der Schmerztherapie wissen wir, dass Veränderungen im Myelinisierungsgrad zur chaotischen Weiterleitung von Aktionspotentialen (elektrische Impulse des Nerven) führen und das kann durchaus zu Schmerzen und Schwäche führen (Chaos im Gehirn macht immer Schmerz). Im negativen Sinn ist das beschrieben z.B bei polyneuropathischen Schmerzen, im positiven ist es durchaus ein Heilungsschmerz. Außerdem kann die durch Vitamin D verbesserte Stoffwechselleistung bei nicht ausreichender Vitamin- und Mineralstoffversorgung zur Bildung von nicht gewünschten Stoffwechselprodukten führen, die die Nociceptoren erregen und damit auch Schmerzen verursachen. In beiden Fällen ist es ein vorübergehender Prozess. Die Stoffwechselsituation verbessert sich weiter, so dass es zu keiner chemischen Reizung der Nociceptoren mehr kommt und die chaotische Weiterleitung der Nervenimpulse bessert sich.

Quelle https://www.facebook.com/groups/Coimbraprotokoll/permalink/1696149924021191/
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Samstag, 23. September 2017, 20:33

Eine der Studien für die Grundlage der Entwicklung des Coimbraprotokolls

Zitat

Bereits im Jahr 2010 wies ein Forscherteam an der Universität Oxford nach, dass Vitamin D die Funktion von über 200 Genen steuert und an 2.776 Stellen eines Genoms andockt. Diese Bindungsstellen sind laut der Studie "ungewöhnlich stark konzentriert in der Nähe jener Gene zu finden, die in Verbindung gebracht werden mit Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis, Dibetes I, Lupus und Morbus Crohn sowie Erkrankung an lymphatischer Leukämien und Dickdarmkrebs".
Eine der Studien, die Grundlage für die Entwicklung des Coimbraprotokolls waren.

Zur Studie: Aug 10: Vitamin D influences over 200 genes - Wellcome Trust Centre for Human Genetics

Autor und Quelle: Christina Kiening https://www.facebook.com/coimbraprotokoll/
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Samstag, 14. Oktober 2017, 17:34

Re: Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll

Zitat

Dr. Coimbra hat heute Nacht ein Update an Ärzte und Aktivisten gesandt: Es wird empfohlen, die tägliche Magnesiumdosis bei Einnahme von Ultrahochdosen Vitamin D auf 800 - 1200 mg elementares Magnesium zu erhöhen.
Magnesium liegt immer in einer chemischen Verbindung vor, die unterschiedliche Mengen von elementarem Magnesium enthalten. Daher ist Kapselinhalt NICHT gleich elementares Magnesium.

In den Produktempfehlungen in den Dateien der Gruppe ist jeweils der Inhalt an elementarem Magnesium pro Kapsel aufgeführt. Ich passe die Gesamtdosierungsempfehlungen sswm an.

Außerdem wies er die Ärzte noch mal auf die Gefahr von Hypercalcämie durch Blasenentzündung hin. Weibliche Patientinnen, die an Harnverhalten und häufigen Harnwegsinfekten leiden, sollten auf peinlichst genaue Hygiene im Intimbereich achten und ggf. antibakterielle Creme nach dem Stuhlgang aufs Perineum auftragen (der "Damm" zwischen After und Vagina).
Zusätzlich empfiehlt er in dieser Konstellation eine Sanierung der Darmflora durch Einnahme von Probiotika.

Hier die Originalnachricht:

+++"Since February 2017 we are trying to reach 800 to 1.200 mg of elemental magnesium (depending on body weight) per day divided into 4 doses. Please remember that we were already using 400 mg per day divided into 4 doses. So, if you decide to use magnesium citrate (for instance) remember that only 18% of magnesium citrate corresponds to elemental magnesium. Extra magnesium is given one hour before meals and at bed time to avoid diarrhea. Doses should be decreased if diarrhea does occur in spite of that.

Advantages:
Since February 2017 we are trying to reach 800 to 1,200 mg of elemental magnesium (depending on body weight) per day divided into 4 doses. Please remember that we were already using 400 mg per day divided into 4 doses. So, if you decide to use magnesium citrate (for instance) remember that only 18% of magnesium citrate corresponds to elemental magnesium. Extra magnesium is given one hour before meals and at bed time to avoid diarrhea. Doses should be decreased if diarrhea does occur in spite of that.

Advantages:
1) It provides much better emotional control;
2) It fights osteoporosis;
3) Magnesium is required as co-factor for vitamin D hydroxylases;
4) Correction of magnesium deficiency provides powerful anti-inflammatory effect.
5) Higher doses of magnesium compensates for urinary loss of magnesium induced by high doses of vitamin D (probably because vitamin D favors calcium reabsorption from glomerular filtrate - calcium competes with magnesium and magnesium is lost in urine);
6) It provides higher level of safety: magnesium antagonizes calcium at several levels (including at the level of intestinal absorption);
7) 80% of occidental population is magnesium deficient;
In addition, patients should never take proton pump inhibitors or soft drinks of cola.
Perianal area should be washed with antiseptic soaps after each bowel movement. In patients with history of retention type of neurogenic bladder or history of recurrent urinary tract infection, an antibiotic ointment should be applied topically after washing the same area, and reapplied after bath. Probiotics should be taken 1 hour before breakfast to change intestinal microbiota into a healthier one. That effectively prevents urinary tract infections. Pyelonephritis is currently our main cause of hypercalcemia in our patients.
n urine);
6) It provides higher level of safety: magnesium antagonizes calcium at several levels (including at the level of intestinal absorption);
7) 80% of occidental population is magnesium deficient;
In addition, patients should never take proton pump inhibitors or soft drinks of cola.
Perianal area should be washed with antiseptic soaps after each bowel movement. In patients with history of retention type of neurogenic bladder or history of recurrent urinary tract infection, an antibiotic ointment should be applied topically after washing the same area, and reapplied after bath.
Probiotics should be taken 1 hour before breakfast to change intestinal microbiota into a healthier one. That effectively prevents urinary tract infections. Pyelonephritis is currently our main cause of hypercalcemia in our patients."+++

Autoren:
Dr. Coimbra
Christina Kiening
Quelle https://www.facebook.com/groups/Coimbraprotokoll/permalink/1736857416617108/
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Samstag, 14. Oktober 2017, 23:00

Re: Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll

Interessant, zum Thema Blasenentzündung sollte man dann mal die d-Mannose in den Ring werfen.
Das ist für mich meine Lösung. Meine BLase fühlt sich wieder sehr gut an. Im Zeitraum von 1 Jahr hatte ich nur eine BE, das waren dann keine coli-Bakterien. Der dauernde Reizzustand existiert nicht mehr.
Signatur von »Maja« ----------------------------------------------------------------------------
Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte.

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Donnerstag, 19. Oktober 2017, 15:20

Veränderung der Knochendichte im Coimbra Protokoll

Zitat

Warum verändert sich die Knochendichte langfristig durch das Coimbraprotokoll?


Vitamin D regt den Knochenstoffwechel an. Klingt gut, hat aber zwei Seiten: Sowohl der Aufbau von Knochenmasse wird angeregt, als auch der Abbau. Es hat also nicht direkt etwas mit den reduzierten Calciummengen in der Nahrung zu tun, dass wir das Thema Knochendichte im Auge behalten müssen: Wir wollen ja keinen Caclciummangel beim CP provozieren, sondern lediglich die Aufnahme von Calcium mit der Nahrung reduzieren, weil schon kleine Mengen aus der Nahrung "über-optimal" aufgenommen werden. Es ist schlicht und ergreifend entscheidend, ob der Knochen genutzt wird oder nicht. Hält man sich an die Sportempfehlung (3-5 x pro Woche Muskeltraining und / oder vibrationsintensives Training), dann wird der Knochen eher stärker durch das Coimbraprotokoll. Eine Osteoponie kann tendenziell sogar besser werden, wenn man das Coimbraprotokoll wirklich wie vorgeschrieben praktiziert. Macht man keinen Sport, so wird der Knochen auf Dauer mehr ab- als aufgebaut und die Knochendichte leidet.

Der zweite wichtige Faktor für die Knochendichte ist Magnesium. Es dient neben Calcium zum Aufbau der Knochensubstanz. Daher ist es ein sehr wichtiger Co-Faktor im Coimbraprotokoll. Vitamin D verbraucht relativ viel Magnesium im Körper, um enzymatisch umgewandelt zu werden in die aktive Form von Vitamin D, die zum Stopp der Autoimmunerkrankung gebraucht wird. Darum muss Magnesium zwangsläufig in grösseren Mengen eingenommen werden: Ansonsten kann Vitamin D nicht richtig verstoffwechselt werden und / oder der Körper holt sich das Magnesium aus den Zellen und Knochen, was zu Krämpfen und Knochendichteverlust führen kann.

Es dauert ca. 6-12 Monate, bis sich ein Faktor, der sich auf Knochendichte auswirkt, wirklich im Dexascan / der Knochendichtemessung zu sehen ist. Meistens haben Patienten mit Autoimunerkrankungen eher schon zu Beginn der Behandlung eine schlechtere Knochendichte (Osteopenie, die Vorstufe zur Osteoporose), bedingt durch Immobilität und Kortisongaben. Kortison ist ein echter "Knochenkiller", leider wird einem das meistens nicht gesagt vor den Infusionen. Um einen Ausgangspunkt zu haben, wird daher vor Beginn der Behandlung eine Knochendichtemessung eingefordert.

Dr. Coimbra geht bei verminderter Knochendichte zu Beginn des Protokolls nach folgendem Schema vor:

a) Sprechen wir von Osteopenie oder Osteoporose?
Bei Osteoporose gibt er sofort bei Beginn der Behandlung Bisphosphate da er sich nicht darauf verlassen will, dass der Patient wirklich genug Sport macht und genug Magnesium nimmt. Wenn bei den ersten Kontrolluntersuchungen die Knochendichte besser geworden ist, der Patienten die großen Mengen Magnseium gut verträgt und fit und diszipliniert genug ist, um sein Bewegungspensum zu erfüllen, kann man die Bisphosphate ggf. wieder absetzen.

b) Bei Osteoeonie gibt es zwei Möglichkeiten:
- Ist der Patient fit genug und diszipliniert, um 3-5 x pro Woche die empfohlene Bewegung zu absolvieren? Und verträgt er die großen Tagesdosen Magnesium? Wenn ja, dann kann man auf Bisphosphate erstmal verzichten und die weitere Entwicklung beobachten.
- Ist der Patient zu krank oder schlicht zu unzuverlässig oder zu faul, um sich an das Sportprogramm zu halten? Oder nimmt der nicht täglich 800 - 1200 mg elementares Magnesium zu sich? Dann ist auch bei Osteopenie empfohlen, Bisphosphate einzunehmen.


Autor:
Christina Kiening
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Montag, 13. November 2017, 13:44

Re: Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll

Diese E-Mail sandte Dr. Coimbra heute Nacht an eine besorgte Patientin, die Fragen zum Stillen während des Protokolls hatte sowie dem Thema Haarausfall:

Zitat

Ich glaube, du hast keinen Grund, dir Sorgen um diese Babys zu machen.
Wir haben mehr als 70 Schwangerschaften unter hochdosierter Vitamin-D-Therapie begleitet. Wir reduzieren die tägliche Dosis von Vitamin D während der Schwangerschaft nicht: es ist wichtig, Rückfälle in der postpartalen Phase zu verhindern. Schwangere Frauen sollten nicht mit Kalzium (Calcium-beschränkte Diät und reichliche Hydratation sollte beibehalten werden) ergänzt werden. Dasselbe beim Stillen. Die Babys sind gesund und zeigen eine schnelle psychomotorische Entwicklung. Ihr Vitamin D-Gehalt ist bei der Geburt hoch und bleibt während des Stillens hoch - jedoch keine Hyperkalzämie, keine Beeinträchtigung der Nierenfunktion.

Nach 6 Monaten ist das Stillen nicht mehr nötig. Zwei Monate nach Stillende sollten die Säuglinge täglich 1.000 IE Vitamin D pro 5 kg Körpergewicht erhalten (z. B. sollte ein 12 kg Baby täglich 2.000 IE erhalten - keine spezielle Diät oder Nierenfunktionsauswertung erforderlich sein).
Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen, die Sie mir geschickt haben, liegen im Referenzbereich. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass das Labor die Referenzbereiche für Babys entsprechend ihrem Alter zur Verfügung gestellt hat. So ist z. B. der physiologische Bereich des Serumkalziums bei Säuglingen höher.

Wir haben Tausende von MS-Patienten unter hochdosiertem Vitamin D beobachtet und ich erinnere mich an keine Beschwerde über Haarausfall. Einige Patienten haben sich über Akne beklagt - aber nicht über Haarausfall. Schlaflosigkeit ist eine sehr seltene Beschwerde (ich erinnere mich an 3 Fälle unter Tausenden). Eigentlich ist Vitamin-D-Mangel eine Ursache für Haarausfall. Emotionaler Stress ist eine weitere Ursache und kann mit unbegründeten Bedenken in Bezug auf Vitamin D-Vergiftung in Verbindung gebracht werden (vielleicht eine Folge der Haltung - unbegründete Bedenken - lokaler Ärzte, die mit diesem Protokoll nicht vertraut sind). Niedriger Eisengehalt ist eine weitere Ursache. Einige Medikamente wie Protonenpumpenhemmer" (gefährliche Medikamente; sie können einen fulminanten Tod verursachen) können die Eisenabsorption verringern und den Nutzen durch eine Verringerung der Magnesiumabsorption beeinträchtigen.

Mit freundlichen Grüßen,
Cicero G. Coimbra Cicero

Coimbra, MD, Promotion
- - - - - - -
Innere Medizin und Neurologie
Labor von Neuropathologie & Neuroprotektion, Kopf
Associate Professor für Neurologie und neurowissenschaften
Federal University of São Paulo - unifesp


Originaltext:

"Dear Marija,

I believe you have no reason to be concerned about those babies.
We have followed more than 70 pregnancies under high-dose vitamin D therapy. We do not reduce daily doses of vitamin D during pregnancy: it is important to prevent relapses in the postpartum period. Pregnant women should not be supplemented with calcium (calcium-restricted diet and abundant hydration should be maintained). Same during breastfeeding. The babies are healthy and show fast psychomotor development. Their level of vitamin D is high at birth and remains at high levels during breastfeeding - however, no hypercalcemia, no impairment of renal function.

After 6 months breast-feeding is no longer necessary. Two months after stopping breastfeeding the babies should receive 1,000 IU of vitamin D per 5 kg of body weight daily (for instance, a 12-kg baby should receive 2,000 IU daily - no need for a special diet or evaluation of kidney function).
The results of laboratory tests you have sent me are within the reference range. Anyway, make sure that the laboratory has provided the reference ranges for babies according to their age. For instance, the physiological range of serum calcium is higher in infants.

We have followed thousands of MS patients under high-dose vitamin D and I do not remember of any complaint of hair loss. Some patients have complained about acne - but not hair loss. Insomnia is a very rare complaint (I remember of 3 cases among thousands). Actually, vitamin D deficiency is a cause of hair loss. Emotional stress is another cause, and may be related to unfounded concerns about vitamin D intoxication (maybe a consequence of the attitude - unfounded concerns - of local doctors who are not familiar with this protocol). Low iron level is another cause. Some drugs like "proton pump inhibitors" (dangerous drugs; they may cause fulminant death) may reduce iron absorption and impair the benefits by reducing magnesium absorption.

Best regards,
Cicero G. Coimbra
Cicero G Coimbra, MD, PHD
- - - - - - -
Internal Medicine and Neurology
Lab of Neuropathology & Neuroprotection, head
Associate Professor of Neurology and Neuroscience
Federal University of São Paulo - UNIFESP "

Autor:
Dr. Cicero G. Coimbra
Christina Kiening

Übersetzt ins Deutsche mit: DeepL Translator

Quelle https://www.facebook.com/groups/Coimbraprotokoll/permalink/1746543638981819/
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:aua

12

Montag, 13. November 2017, 16:40

Re: Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll

Wie schaut es mit dem K2 aus? Ich meine gelesen zu haben, das man K2 doch nicht braucht. Finde den Beitrag aber nicht mehr in den Gruppen.
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13

Montag, 13. November 2017, 17:01

Re: Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll

Dr. Coimbra meint, dass bei diesen hohen Dosen an Vit D das Vit K2 nicht die gewünschte Wirkung bringt und deshalb nur Geldverschwendung ist.
Mein PA meint dazu, dass ich es nehmen soll..... Ich nehme es, hilft es nicht, so schadet es nicht ....
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