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Samstag, 18. März 2017, 09:00

Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Hallo liebe Schmerzgeplagte!

Bin 41 Jahre alt und leide seit 21 Jahren an Schmerzen. Überwiegend im Bereich der LWS und HWS.
Hab zig Ärzte duch und einige Kilo an Tabletten vernichtet ;)
Im Moment nehme ich Hydal gegen die Schmerzen. Hilft nur bedingt... leider.
Vor 6 Jahren wurde FMS diagnostiziert. Mit dieser Befundung gehe ich aber nicht konform, da ja offensichtlich Degenerationen am Bewegungsapparat vorliegen.

Da ich nun an einen Punkt erlangt habe, wo ich kaum noch meiner beruflichen Tätigkeit nachkommen kann, bräuchte ich bitte ne fachmännische Übersetzung meines letzten MRT-Befunds.
Die einzelenen medizinischen Ausdrücke zu übersetzten ist ja kein Problem. Aber als "Nichtmediziner" ist es schwer, die Zusammenhänge dabei heraus zu lesen.
Besonders, da diese Art von degeneration in meiner gesammten Familie vorkommt(mütterlicher- und väterlicherseits) Vererbung?

Ich bin jetzt einfach so frech und poste mal die Eckpunkte des Befunds.Vielleicht kann mich ja jemand etwas aufklären =)
Dafür schonmal herzlichen dank an euch!


Degenerative Bandscheibenschäden L5/S1 mit subchondraler ödematöser Strukturalteration als Ausdruck der erosiven Osteochondrose

L3/L4 inzipiente Facettenathrose mit allenfalls moderater Enge der Zwischenwirbellöcher

L4/L5 zirkuläre Bandscheibenprotrusion, hypertrophe Facettenathrose mit moderater engstellung des re. Neuroforarms und deutlicher Foramenstensose links

L5/S1 hypertrophe Faccettenathrose, paramedian links nach kaudal hernierende Bandscheibenextrusion mit Kontakt der absteigenden Nervenwurzel S1 links


Dazu ist mein erster Halswirbel (Atlas) stark abegnutzt, leide an beidseitiger Patellaathrose und ebenfalls beidseitig an Ulna minus Variante.
Da ich auch innerhalb krzester Zeit 18 Kilo an Gewicht verloren habe, wurde auch der Verdacht eines Tumors/KKrebs geäussert.
Die daraufhin erfolgten Untersuchungen waren aber "OB"

Wünsche allen ein schönes und schmerzfreies Wochenende!

LG - Eisfuchs

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Eveline (26.03.2017)

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Sonntag, 26. März 2017, 00:40

Befunderklärung

Hallo Eisfuchs!

Beim Internisten mit Additivfach für Rheumatologie warst du schon?

Erosive Osteochondrosen können familiär gehäuft auftreten (vererbt) oder aber auch im Laufe des Lebens erworben werden. Degenerativ bedeutet "vorzeitiger Verschleiß" und ist nicht altersbedingt.
Als Ursachen gelten z.B. (wie schon erwähnt) Vererbung, frühere Verletzungen (z.B. Knochenbrüche), entzündliche rheumatische Erkrankungen (wie z.B. Morbus Bechterew und Rheumatoide Arthritis), starke Belastung der Gelenke durch Sport oder schwere Arbeit usw.

Es gibt eine primäre und eine sekundäre Fibromyalgie. Die primäre Fibro stellt eine eigenständige Erkrankung dar, die sekundäre Fibro tritt als Zweiterkrankung zu einer bestehenden Krankheit auf, wie es z.B. rheumatische Erkrankungen sind. Man kann also Läuse und Flöhe gleichzeitig haben ;)

Die Atlantoaxialgelenke (die erstern beiden Halswirbeln Atlas und Axis genannt) sind von degenerativen Veränderungen eher selten betroffen.
Was aber im Rahmen entzündlicher rheumatischer Erkrankungen doch öfter vorkommt ist eine Mitbeteiligung der Halswirbelsäule in genau diesem Gelenk.
Was sagt der Rheumatologe dazu?

Zitat

Degenerative Bandscheibenschäden L5/S1 mit subchondraler ödematöser Strukturalteration als Ausdruck der erosiven Osteochondrose

Verschleißbedingte Bandscheibenschäden in Segment L5 und S1. Es finden sich unterhalb der Bandscheiben geschwollene und mit Wasser gefüllte Strukturen im Gewebe wie sie bei erosiven Knochen/Bandscheibenerkrankungen vorkommen.

Zitat

L3/L4 inzipiente Facettenathrose mit allenfalls moderater Enge der Zwischenwirbellöcher

Beginnende Arthrose an den Facettengelenken. Die Facettengelenke befinden sich im hinteren Bereich der Wirbelsäule an der Hinterseite des Rückens. Auch findet sich eine leichte Enge der Zwischenwirbellöcher, wobei der Platz für durchlaufende Nerven leicht verringert sein kann.

Zitat

L4/L5 zirkuläre Bandscheibenprotrusion, hypertrophe Facettenathrose mit moderater engstellung des re. Neuroforarms und deutlicher Foramenstensose links

Zwischen L4/L5 befindet sich eine ringförmige Bandscheibenvorwölbung, wieder eine Arthrose in den Facettengelenken und eine leichte Engstellung des re. Nervenaustrittskanals und deutlicher Einengung des li. Nervenaustrittskanals.

Zitat

L5/S1 hypertrophe Faccettenathrose, paramedian links nach kaudal hernierende Bandscheibenextrusion mit Kontakt der absteigenden Nervenwurzel S1 links

Zwischen L5/S1 wieder eine Arthrose der Faccetengelenke und ein nach links austretender Bandscheibenvorfall der auf die li. Nervenwurzel von S1 drückt.

Alle diese Veränderungen können zu Schmerzen, Gefühlstönungen (z.B. "Ameisenlaufen", Brennen und Stechen, Gefühlsveränderungen/Verlust) führen. Im schlimmsten Fall zu Nervenausfällen die dann einen med. Notfall darstellen (Sofortige Bandscheiben-OP).

Wegen der Gewichtsabnahme: Wurde deine Schilddrüse untersucht?
Auch bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen kann es zu Gewichtsabnahme kommen.

Bei weiteren Fragen helfen wir gerne weiter :) Dir auch ein schönes Wochenende!

PS: Wir sind eine Selbsthilfegruppe und auch "Nichtmediziner" ;) - alles Betroffene ....
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Eisfuchs (26.03.2017)

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Sonntag, 26. März 2017, 09:37

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Hallo Eveline

Danke dir für deine Antwort!
Möchte gleich, die von dir gestellten Fragen beantworten.

Zur "Schildi" kann ich sagen, dass sie 2015 untersucht wurde (Szintigraphie in Ried im Innkreis)
Der Grund dafür war, dass eine leichte Vergrößerung der Schilddrüse beim Radiologen festgestellt wurde, die mir paar Probleme machte. Fühlte sich an, als ob mir jemand den Hals zudrückt.
Bei der Szintigraphie wurde aber nichts mehr festgestellt und ich wurde OB nach Hause geschickt. Problem besteht aber noch immer. Die Ärzte meinten dann einstimmig "hmmm" oO

Was die Vererbeung betrifft, möchte ich das glatt bestätigen. Meine Mutter leidet seit über 37 Jahren an diversen Problemen (Athrosen, Nervenkanalverengungen etc) Mein Onkel hat schweres Rheuma. Auch bereits seit über 30 Jahren. Von daher kann es gut sein, das ich da auch was abbekommen habe.

Gefühlsstörungen, Wegknicken der Beine, sowie alle klassichen MB Symptome habe ich auch. Aber es wurde nur 2011 FMS diagnostiziert, obwohl ich nicht glaube, das es sich hierbei um mein primäres Problem handelt.
Da ja die Athrosen bereits am ganzen Körper auftreten. (Handgelenke, Knie, Hüfte Wirbelsäule... vielleicht auch Gehirnatrhose *lach*)
Ich hatte in den letzten Jahren einige, sogenannte Totalausfälle, wo die Bandscheibe/n einfach meine untere Körperhälfte lahmgelegt haben. Wurde ins KH gebracht usw. Aber in unserem KH meinte man nur lapidar, das kann nicht so weh tun, hat mir Parkamed 500 verschrieben und mich weggeschickt ;) 2x erging es mir so.
Auch Aussagen, dass ich mir nen Psychater holen sollte, wurden getätigt.

Die Rheumatologen, die ich besuche bzw besucht habe gehen alle von Fibro aus. Obwohl ich diese Athrosen und anderes Zeug aufweise und die Atteste vorlege, lassen sie sich nicht davon abbringen.

Ich bin also ohne wirkliche Therapie (Seit 11 Jahren. Pobleme bestehen seit 21 Jahren)
Ich bekomme nur Schmerzmittel. Nach 5 Jahren Seractil und fast 5 Jahren Tramal, bin ich jetzt bei Hydal gelandet. Helfen leider auch noch zu wenig =(

Das es sich hier auch um ein Selbsthilfe Forum handelt, wusste ich. Aber ich dachte wirklich, du wärst "gelerneter" Mediziner
Danke jedenfalls für deine Ausführliche Antwort und Erklärung!
Wünsche dir einen schönen Sonntag!

LG vom Fuchsi^^

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Eveline (28.03.2017)

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Dienstag, 28. März 2017, 15:47

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Problem besteht aber noch immer. Die Ärzte meinten dann einstimmig "hmmm" oO

Solltest du immer wieder kontrollieren lassen. Wenn die SD vergrößert ist, dann ist das doch nicht normal! Hashimotothyreotitis wurde ausgeschlossen?

Mein Onkel hat schweres Rheuma.

Wie wennt sich das Rheuma?
Wenn Verwandte ersten oder zweiten Grades eine entzündliche Rheumatische Erkrankung haben, dann ist das Risiko für dich erheblich erhöht, auch eine zu bekommen.... Wussten die Ärzte davon, dass es in deiner Familie Rheuma gibt?

Gefühlsstörungen, Wegknicken der Beine, sowie alle klassichen MB Symptome habe ich auch. Aber es wurde nur 2011 FMS diagnostiziert, obwohl ich nicht glaube, das es sich hierbei um mein primäres Problem handelt.

Und wie wurde MB ausgeschlossen? Du weißt, dass es für MB keine beweisenden Blutwerte gibt?

Wie gesagt, man kann Läuse und Flöhe haben, das eine schließt das andere nicht aus (MB-FMS).

Auch Aussagen, dass ich mir nen Psychater holen sollte, wurden getätigt.

Kenne wir alle ;) Wenn nichts gefunden wird, dann nennt man das Kind eben FMS oder alles ist psychisch Bedingt...

Die Rheumatologen, die ich besuche bzw besucht habe gehen alle von Fibro aus. Obwohl ich diese Athrosen und anderes Zeug aufweise und die Atteste vorlege, lassen sie sich nicht davon abbringen.

Du hast die Beschwerden schon seit 21 Jahren und hast eine degenerative Arthrose. Also muss der Grund dafür gefunden werden. Mit 20 Jahren ist es doch nicht normal das man solche Schmerzen hat. Wie äußerten sich diese Schmerzen? Beschreibe sie doch mal. Sind sie in den frühen Morgenstunden schlimmer gewesen und besserten sie sich bei Bewegung?

Ich bin also ohne wirkliche Therapie (Seit 11 Jahren. Pobleme bestehen seit 21 Jahren)

Für Arthrose gibt es keine Therapie außer Schmerzmittel und im schlimmsten Fall die OP- leider. Am Besten hilft noch Bewegung, sonst hilft eh nichts ;).
Aber ich vermute, dass es bei dir noch etwas anderes ist ....
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Eisfuchs (28.03.2017)

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Dienstag, 28. März 2017, 17:00

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Hallo Eveline!

Ich versuche, alle deine Fragen so genau wie Möglich zu beantworten.

Zur Schilddrüse: Meine Mutter hat einen "leichten" Hashi. Keine Ahnung ob es da auch nen Schweren davon gibt ;)
Bei mir wurde nach der Szintigraphie gar nichts diagnostiziert. Ohne Befund und Platz machen für das nächste Opfer. So würde sich das am ehesten Beschreiben lassen. Also kein positiver Hashi aber sehr oft das Gefühl, als würde jemand leicht den Hals zudrücken. Auch die anscheinend leicht vergrößerte SD wurde als "nicht feststellbar" abgehakt.
Im Nachinein finde ich es auch merkwürdig, dass nichtmal Blut abgenommen wurde...

Zum Rheuma meines Onkels: Unter welchem Rheuma mein Onkel explizit leidet, kann ich leider nicht sagen. Aber es ist entzündlich und er bekommt seit zirka 20 Jahren Kortison.

Zu Punkt drei - MB: Das Ausschlussverfahren war typisch -> Kein HLA 27 irgendwas Wert = Kein MB
Es ist zum Verzweifeln, wenn man nicht ernst genommen wird oder zumindest richtig untersucht wird :(

Punkt vier - Psychiater: Glaube gerne, dass jedem von uns damit gedroht wurde *haha*
Meine Meinung dazu: in 90% der Fälle bekommt man psychische Probleme durch die Schmerzen und nicht umgekehrt.

Zu meinen Auas: Als ich Anfang 20 war, haben die Probleme begonnen. Damals war es aber bei weitem noch nicht so schlimm! Es waren auch immer Tage und Wochen dabei, wo es mir gut ging. Aber die beschwerdefreie Zeit wurde immer kürzer. Seit mittlerweile 11 Jahren bin ich nicht mehr schmerzfrei. Die Auas sind zum Teil so heftig, dass mir übel wird und/oder der Kreislauf nicht so recht will. Kalter Schweiß etc.

Meistens werde ich zwischen 2 und 4 Uhr morgens wach und kann mich nicht bewegen, weil die LWS bis zum Steiß einfach höllisch schmerzt und steif ist. Mein Frauchen hilft mir dann meistens, mich auf die Seite zu drehen oder mir beim Aufsitzen zu helfen. Wenn ich es dann schaffe, aufzustehen, komm ich kaum vom Fleck, weil eben noch alles steif ist und schmerzt.
Krieche dann ne halbe Stunde gebückt herum. (Wie Quasimodo.. nur ohne Buckel)
Nach etwa einer halben Stunde wird es dann besser und ich kann meistens alleine die Arbeitsklamotten anziehen.
Um 7 Uhr gibts dann Hydal + Kaffee
Untertags quälen mich dann die Bandscheiben, Verengungen der Wirbelkanäle und der Rest. Immer öfter werfe ich zwischendurch ne Seractil Forte 400 ein um halbwegs mobil bleiben zu können. Knie knacken beim Treppen laufen (rauf und runter) und auch hier tuts weh. Bücken geht nur in verbogener Körperhaltung. Kanns leider nicht besser beschreiben =/
Oberschenkel brennen und ziehen. Und eben ab und an werden sie taub und knicken weg. Geht aber dann gleich wieder, wenn ich mich wo einhalten kann! Ich falle also nicht gleich wieder auf die Nase. Alles geht eben langsamer als früher.
Gefühl in den Fingern ist schon ewig gestört. Deshalb lasse ich soviel fallen oder werfe was um. Liegt vielleicht auch an der beidseitigen Ulna Minus?
Nach der Arbeit hänge ich dann im Bürosessel und muss mich sogar zwischendurch hinlegen, weil ich das Sitzen nicht aushalte. Ausserdem immer völlig platt. Schlafe dann teilweise im Bürosessel ein^^ Wochenenden verkrieche ich mich. Ist natürlich nicht toll, aber ich kann eh kaum was unternehmen. Spazieren gehn klappt ja nicht mal immer.

Letzter Punkt: Ja, leider gibts gegen Athrose nur OP als letzte Lösung. Bei meinem Glück mit den Ärzten amputieren die mir eher was weg, als dass die was reparieren!

Du vermutest, dass ich noch was Anderes habe? Na, ich hoffe doch nicht ;)
Krebs haben die zumindest ausgeschlossen... hab innerhalb von 4 Monaten 18 Kilo verloren...

Wenn du noch Fragen hast, bitte lass es mich wissen!

LG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eisfuchs« (28. März 2017, 17:10)


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Dienstag, 28. März 2017, 20:27

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Zur Schilddrüse: Meine Mutter hat einen "leichten" Hashi. Keine Ahnung ob es da auch nen Schweren davon gibt

Eine leichte Hashi gibt es nicht :D Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht. Zu beginn der Erkrankung hat man oft eine Überfunktion und dann im Laufe der Erkrankung,- wenn schon einiges an SD-Gewebe zerstört ist, dann rutscht man in die Unterfunktion. Diese ist dann Behandlungsbedürftig.

Im Nachinein finde ich es auch merkwürdig, dass nichtmal Blut abgenommen wurde...

Ja, dass ist mehr wie Merkwürdig, denn zuerst macht man die SD-Diagnostik im Blut und wenn da etwas Auffällig ist kommt erst die Szinti.

Kein HLA 27 irgendwas Wert = Kein MB

HLA B27- Marker muss nicht pos. sein, denn es gibt beim MB auch seroneg. Verlaufsformen. Deshalb ist die Diagnose ja so schwer, weil es keine wirklichen Anhaltspunkte im Blut gibt.

Meine Meinung dazu: in 90% der Fälle bekommt man psychische Probleme durch die Schmerzen und nicht umgekehrt.

So ist es. Das hat mal die Psychiaterin meines Arbeitgebers zu mir gesagt ... die war super ;) - für mich, nicht für den Arbeitgeber (ein Wunder ;))

Zu meinen Auas: Als ich Anfang 20 war, haben die Probleme begonnen. Damals war es aber bei weitem noch nicht so schlimm! Es waren auch immer Tage und Wochen dabei, wo es mir gut ging. Aber die beschwerdefreie Zeit wurde immer kürzer. Seit mittlerweile 11 Jahren bin ich nicht mehr schmerzfrei. Die Auas sind zum Teil so heftig, dass mir übel wird und/oder der Kreislauf nicht so recht will. Kalter Schweiß etc.

Das nennt man "Schubförmiger Verlauf". Wenn die Gelenke dann kaputt sind geht es meist in Dauerschmerzen über. Bei mir ist es genauso.

Meistens werde ich zwischen 2 und 4 Uhr morgens wach und kann mich nicht bewegen, weil die LWS bis zum Steiß einfach höllisch schmerzt und steif ist.

Das ist typisch für entzündl. rheumatische Erkrankungen und überhaupt für den MB.

Ausserdem immer völlig platt. Schlafe dann teilweise im Bürosessel ein

Diese Erschöpfung nennt sich >> Fatigue und ist ebenfalls typisch für Autoimmunerkrankungen (dazu zählen die entzündl. rheumatischen Erkrankungen mit dazu).

Du vermutest, dass ich noch was Anderes habe? Na, ich hoffe doch nicht

Ja, diese Beschwerden kommen nicht alleinig von einer Fibromyalgie ;)

Es gibt da eine Krankheitsgruppe, die sich "seroneg. Spondarthritiden" nennt. Lies dir diese Seite durch, ich wette, dir kommt so einiges bekannt vor ;).
>> Seronegative Spondarthritiden, seronegative Spondylarthropathien-rheuma-selbst-hilfe.at

Zu dieser Gruppe zählt auch der MB.
Hast du Schuppenflechte oder ein Verwandter 1-2 Grades?

Schönen Abend und liebe Grüße!
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Eisfuchs (28.03.2017)

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Dienstag, 28. März 2017, 21:24

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Hallo Eveline!
Nochmals vielen Dank für deine ausführliche Nachricht.

Werde wieder von Oben nach Unten beantworten =D

Punkt 1: Hashi - Im Befund meiner Mutter steht wirklich "leichter Hashimoto" Soviel zu den Fachärzten. Ist wie bisschen Glatze und viel Glatze *haha*
Zu allem Überfluß bekam meine Mutter noch eine SD-Entzündung. Wurde lange nicht erkannt. Sie bekam immer Medikamente gegen Angina oO Bei mir wurde wohl aus Kostengründen auf eine ordentliche Untersuchung verzichtet^^

Punkt 2: Psychi - Das war dann mal ein Psychologe mit Verstand! Normal wird einem ja sofort ein Defizit unterstellt ;)

Punkt 3: Mittlerweile siehts sogar mein Hausarzt auf der MRT-CD, dass was kaputt ist. Der OA aus der Schmerzambulanz sagte ebenfalls wörtlich: "Ist ja kein Wunder, dass ihnen alles weh tut"
War nach langem mal ein gutes Gefühl bei einem Arzt... Darf ja auch bald wieder hin... Meine Dosis passt noch nicht =/

Punkt 4: MB etc - Dieses Problem mit den Schmerzen in der Früh, hab ich schon sehr lange. Deshalb wurde am Anfang meines Ärztemaraton auch MB in den Raum geworfen. Leider wurde, wie schon berichtet nur nach dem HLA B27 gesucht =(
Zu Rheuma bzw einer rheumatischen Erkrankung wrden eventuell auch meine geschwollenen Finger in den Morgenstunden zählen. Mein Ehering passt normal genau. Nur Morgens kann ich den nicht mal am Finger drehen.
Tut mir leid, zu höhren, dass du auch zu den Geplagten gehörtst =/
Heute aber hab ich mal nen halbwegs guten Tag... Ist auch was schönes *grins*
Ja, schubförmiger Verlauf. Man möchte schubweise davon laufen. Hab meinem Vorgesetzten schon mitgeteilt, dass ich nicht weiß, wie lange ich noch zu Diensten bin. Im Moment hab ich das Gefühl, dass mich die Arbeit noch kränker macht.

Punkt 5: Fatigue - Hab vor einer ganzen Weile davon gelesen. Schadet aber nicht, sich nochnals zu informieren. Mein Hirn wird ja auch schon löchrig ;) Danke für den Link!

Ich glaube ohnehin nicht, dass FMS mein Hauptproblem ist. Nur müssen das auch mal die Ärzte begreifen.
Auch hier nochmals Danke für den Link! Werde mich dann gleich mal darauf stürzen ;)

Deine Frage wegen Psoriasis... Mein Bruder hat die. Aber nicht sehr stark ausgeprägt. Hat sie an den Händen aber nicht die ganzen Arme. Ich leider unter häufigen Pusteln im Gesicht und Nacken. Ab und an auch Oberkörper. Und die Teile sind leider sehr hartnäckig und bleiben oft über Monate, manche auch Jahre. Sehe manchnal aus, als ob ich erst in die Pupertät getaumelt wäre.

Meinen Onkel hab ich noch nie danach gefragt (wegen Schuppenflechte)aber auch meine Mutter hat Probleme mit der Haut. Sie wurde aber nie besonders untersucht. Sie hat auch die Nase voll von den Ärzten...

Wünsche dir auch noch einen schönen Abend!

PS: Morgen gehts nach Salzburg in die Rheumaambulanz!

Liebe Grüße!

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Dienstag, 28. März 2017, 22:00

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Na wunderbar *Ironie off*, dann lies mal bei dem Thema >> "Psoriasis-Spondarthritis" nach .... Gehört ebenfalls in die Gruppe der seroneg. Spondarthriden (Entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen). Diese Erkrankung kann man auch ohne Psoriasis (=Psoriasisarthritis sine Psoriasis) haben. Ist nahe liegend wenn man deine Krankengeschichte liest und deine Familienanamnese kennt ....

Wenn du morgen zum Arzt fährst, dann sag ihm Bitte, dass es in deiner Familie Personen mit entzündl. rheumatischen Erkrankungen und Psoriasis gibt!

Viel Glück für Morgen! :daumen

PS.: Dein Onkel mütterlicher Seits hat Rheuma?
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Dienstag, 28. März 2017, 22:07

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Danke, werde ich morgen dem Rheumatologen mitteilen.
Nein, väterlicherseits. Gibt in beiden Familienlinien Rheumatische erkrankungen. Großvater mütterlicher Seits hatte ebenfalls grobe Probleme mit dem Bewegungsapparat. Mein Bruder hats auch im Kreuz. Aber alles ohne Befund.
Standard Arzt gibt Pilen uns Spritzen und fertig. Kennen wir ja alle ;)
Den Link kuck ich noch, bevor ich mich aufs Ohr haue.

Deine Ausführungen sind echt sehr informativ! Danke dafür!
Werde mich dann Morgen melden und berichten;)

Gute Nacht und liebe Grüße!

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Eveline (28.03.2017)

10

Mittwoch, 29. März 2017, 16:43

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Hallöchen Eveline

Bin vor wenigen Minuten von der Uniklinik nach Hause gekommen.
Gleich vorweg, der Arzt geht noch immer von Fibro aus. Er meint, meine Athrosen wären genetisch bedingt.
Bei mir würde sich das einfach schneller abnutzen. Irgendwie keine zufrieden stellende Aussage.
Hab dann explizit nochmals MB angesprochen, sowie meine passenden Symptome. Zumindest bekomme ich eine Überweisung für ein erneutes MRT. Speziell für MB. Gehe daher davon aus, dass mir dann auch endlich mal ein Kontrastmittel verabreicht wird.
Auf die Psoriasis hab ich vergessen aber meine Gesichtsschmerzen hab ich erneut angeführt. Laut Doc auch Fibro.

So gesehn, war der ganze Stress umsonst. Erstmal

Sorry, wegen der lausigen Rechtschreibnug im oberen Beitrag. Hab da wohl viel zu schnell getippselt oO

LG Eisfuchs

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11

Mittwoch, 29. März 2017, 19:30

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Unfassbar wie man uns Rheumis immer wieder auf die Fibromyalgieschiene schieben will. Bei mir aktuell wieder das gleiche, obwohl ich sehr gut auf Cortison anspreche und dann kann es keine Fibro sein, denn Fibro ist eine nicht entzündliche Erkrankung.

Ich bin mittlerweile so weit, dass ich nicht mehr in die Rheumaambulanz der hiesigen Uni gehen will, weil ich es einfach leid bin. Man kann mir mit einer Basistherapie nicht helfen, habe alle Medis durch, die meisten sogar 2x ausprobiert. Nur Cortison hilft. Mein jetziger Arzt, Nr. 7 seit 2009 will mir eine Basistherapie andrehen die ich dann schon zum 3. mal mache. Ich werde es nicht durchziehen denn ich sehe darin absolut keinen Sinn. Was 2x wirkungslos war wird jetzt nicht plötzlich wirken.
Signatur von »Maja« ----------------------------------------------------------------------------
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12

Mittwoch, 29. März 2017, 19:49

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Hallo Maja

Ich kann deinen Frust verstehen. Wenn man erstmal den Fibro-Stempel bekommen hat, wird man ihn nicht mehr los.
Der Doc, bei dem wieder war, ist zwar sehr freundlich und erklärt gut aber er lässt sich von Fibro nicht wirklich abbringen.
Irgendwie sind diese Termine auch für mich sinnlos. Denn die Dosis der Medikamente kann auch der OA in der Schmerzambulanz ums Eck erhöhen ;) DAS hab ich heute aber verweigert in der Uni-Klinik =P
Und dabei ist es für immer ne Bettelei und Stress, da hin zu kommen. Selber kann ich nicht mehr so lange Autofahren, weil mir die Beine Taub werden und das Sitzen über löngere Zeit ohnehin kacke ist.

Bei dir, ist es ja wohl klar, das es was entzündlich sein muss, wenn dir Cortison hilft! Wenn ich Seractil einwerfe, helfen die auch immer noch etwas. Die haben ja auch eine entzündungshemmende Wirkung.
Lass dir nichts aufschwatzen was Medis betrifft und du weißt, dass es nicht hilft.

Wünsche dir alles Gute und dass du endlich eine richtige Diagnose erhälst!

LG Eisfuchs

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13

Mittwoch, 29. März 2017, 20:15

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Danke für deine Antwort eisfuchs.
Ich habe schon lange die Diagnose Polymyalgia rheumatica.
Nur leider gehöre ich zu den Menschen, die immer alles besonders gründlich machen. Normalerweise ist man ca. 65 Jahre alt wenn man die Erkrankung bekommt. Ich war ca. 45. Demzufolge verhält sich meine Erkrankung nicht so wie man es aus dem Lehrbuchwissen heraus erwartet.

Und immer wenn es nicht passt, will man die Fibro als Erklärung vorschieben. Nur mittlerweile habe ich einfach keine Geduld mehr für diese Spielchen. Ich bin mir absolut sicher, dass ich keine Fibromyalgie habe. Ich nehme nur noch cortison. Dafür habe ich mich nach langem Überlegen entschieden, weil es das einzige ist was hilft. Ansonsten Schmerztherapie mit Tilidin. Die Nebenwirkungen des Cortisons habe ich im Griff.

Meine Knochendichte ist hervorragend und wird jetzt noch besser sein, das ich wie Eveline einen hohen Vitamin-D Spiegel habe von knapp unter 100 ng/ml. Das aufdosieren des Vit. D hat mir sehr viel gebracht. Ich hoffe ja, dass sich im Laufe der Zeit damit auch mein Immunsystem beeinflussen läßt.
Signatur von »Maja« ----------------------------------------------------------------------------
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Mittwoch, 29. März 2017, 20:28

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Verstehe. Sobald man nicht mehr in eine von den Lehrbüchern generierte Schublade passt, ist es dann Fibro.
In der heutigen Zeit sollten die Herren Doktoren aber durchaus wissen, das Jeder Mensch anders reagiert und man nicht einfach ne Schablone ansetzen kann.
Wenn es so einfach wäre, ginge es uns allen bedeutend besser.

Vitamin D Kur sollte ich auch mal wieder nehmen. Muss eh bald wieder zur Blutuntersuchung. Wenn ich dann daran denke, lasse ich den Vit-D Wert messen.
Habe an anderer Stelle gelesen, das die Lehrbuch-Vorgabe ohnehin zu niedrig angesetzt ist.
Mein Onkel nimmt ebenfalls seit ca 20 Jahren Cortison und es geht ihm auch recht gut damit. Obwohl er schon weit über 70 ist.

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Freitag, 31. März 2017, 00:30

Re: Degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäule; Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung

Hallo Fuchs ;)

Verstehe. Sobald man nicht mehr in eine von den Lehrbüchern generierte Schublade passt, ist es dann Fibro.

So ist es .... Bei mir passt alles: pos. Entzündungsmarker im Blut, die passenden pos. Antikörper, Schmerzen und sichtbare Entzündungen in den richtigen Körperregionen für RA und nur weil in meinen Gelenken Arthrose und nicht typische Erosionen zu finden sind meinte ein Arzt, dass ich kein entzündl. Rheuma, sondern nur Fibro habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon über 12 Jahre meine Diagnose und einige Basistherapien durch. Der Arzt war der Vertretungsarzt von meinem Rheumatologen.

Zumindest bekomme ich eine Überweisung für ein erneutes MRT. Speziell für MB. Gehe daher davon aus, dass mir dann auch endlich mal ein Kontrastmittel verabreicht wird.

Bei mir stand es immer auf der Überweisung wenn die Aufnahmen mit Kontrastmittel gemacht werden sollen.

Hast schon einen Termin zum MRT?
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Eisfuchs (31.03.2017)

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