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Eveline

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Freitag, 31. März 2017, 00:17

Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Am 3.4. ist mein Termin in Wien bei einem Arzt der nach dem Coimbra-Protokoll therapiert.
Habe mich dazu entschlossen mit dem Coimbra-Protokoll zu beginnen, nachdem schon Dosen von unter und bis zu 20 000 IE Vitamin D3 bei mir so viel Erfolg gebracht haben.
Begonnen habe ich mit der Dosis für ein Jahr lang von 7000 IE, danach für 3 Monate 10 000 IE und dann für ca. 5 Monate 20 000 IE Vitamin D3.
Werde dann berichten.

Mein Erfahrungsbericht mit Vitamin D3:
>> Vitamin D-Insuffizienz (Mangel) bei rheumatoider Arthritis; Selbstversuch mit Vitamin D3

Was ist das Coimbra-Protokoll? Informationen:
>> Behandlung von MS u.a. Autoimmunerkrankungen: Kurzinfo zum Coimbra -Protokoll

Meine Erfahrungsberichte bei Rheumatoider Arthritis mit dem Coimbra-Protokoll:
>> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit dem Coimbra-Protokoll
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Montag, 3. April 2017, 14:32

Coimbra-Protokoll: Kosten Österreich; Protokollarzt Österreich

War heute bei Dr. Blab Edmund in der Wehrgasse 32, 1050 Wien.
Er ist ein toller Arzt :) ist sehr interessiert und erklärt alles ganz genau.

Nach einer Stunde und 10 Minuten bin ich mit einem Therapieplan und einer lange Liste für die Blutabnahme/24 Stunden Harn wieder raus. Das ganze kostete mich moderate 80 €. Die Blut/Harnergebnisse soll ich Ihm per E-Mail senden und er schreibt mir dann zurück wie hoch meine Dosis Vit D3 für die nächsten 3 Monate sein wird.
Nach den 3 Monaten wieder Harn und Blut und neuerliche Vorstellung bei Ihm.

Bin sehr zufrieden und empfehle den Arzt hiermit weiter ;)
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Montag, 3. April 2017, 18:28

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Das ist ja wirklich moderat. Ich bin gespannt wie es bei dir wirkt.
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Donnerstag, 20. April 2017, 15:56

Beginn mit dem Coimbra-Protokoll bei Rheumatoider Arthritis

Es ist soweit! :)

Heute Beginn mit dem Coimbra-Protokoll! :supi

Einige Blutwerte waren nicht gut, Nierenwerte und Leberwerte erhöht (eingeschränkte Leber und Nierenfunktion). Liegt an der vergangenen Therapie der RA sagt der Arzt.
Deshalb soll ich mal mit 60 000 IE Vit D3 beginnen. Falls ich noch eine Basistherapie nehme, soll ich diese ausschleichen.
Milchprodukte muss ich meiden (wegen hohem Calcium), 2,5l Wasser tägl. trinken und 800-1200 mg elementares Magnesium dazu einnehmen. Welche NEMs ich selbst noch nehmen möchte überlässt der Arzt mir selbst.

Aber seit 1995 habe ich zum ersten Mal normale Blutfette (Triglyceride und Cholesterin, die waren IMMER erhöht). Das HDL liegt bei 67,8 (>45 mg/dl), es war schon jahrelang unter 45!
Das CRP war ebenfalls seit diesem Zeitraum erhöht,- einmal stark (90 mg/l), dann wieder schwach erhöht (20 mg/l). Aber dieses Mal war es fast im Normalbereich, -so nieder war es noch nie! (8 mg/l, Referenzbereich ist <5 mg/l) :thumbsup:

Vitamin D3 liegt aktuell bei 100 ng/ml, nach fast 5 Monaten mit 20 000 IE tägl. Der Vit D3 Rechner von Melz (Melzrechner) funktioniert tatsächlich sehr genau, denn genau auf 100 ng/ml wollte ich mit dem Wert hochfahren :) (bis zu diesem Wert ist es ohne ärztliche Begleitung nicht gefährlich).

In 3 Monaten ist wieder Kontrolle und Dosisanpassung.

Bin gespannt, was weiterhin passieren wird. Werde berichten.


Update 1: >> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit dem Coimbra-Protokoll

Update 2: >> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit dem Coimbra-Protokoll

Update 3: >> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Update 4: >> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Update 5: >> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Update 6: >> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Update 7: >> Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll
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Freitag, 21. April 2017, 09:03

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Auf welchen Wert wirst du denn eingestellt?
Was ist denn bei dir mit Ernährungsumstellung? Außer Milchprodukte wegen dem Calcium? Das ist bei mir ja nicht so einfach wegen dem KH weg lassen.

Deine Fettewerte - Wenn ich das richtig in erinnerung habe ißt du kh arm. Ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass die ganze Fettsparerei unsinnig ist. Schädlich ist die Kombination KH mit Fett. Da die KH aber offensichtlich deutlich "gefährlicher" sind, sollte man eher KH sparen als Fett.

Hat sich bei meinem Mann auch gezeigt. Er hatte Chol Werte um 250, jetzt knapp unter 200. Sein HDL ist auch in den 60er, was sonst um die 40 lag. Und er ißt nicht sehr kh arm, nur immer dann wenn er zuhause ist. Auf der Arbeit gibts weiterhin Brote.

Mein HBA1 war übrigens wieder bei 5,9 - Höchstwert 6,1%. Und das obwohl mir das Cortison den BZ Wert jedes mal um ca 50 hoch schiebt. Wenn das nicht wäre, hätte ich ein HBA1 von höchstens 5,0. Das muß mir ein Diabetiker erst mal nachmachen, ohne Tabletten.
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Freitag, 21. April 2017, 13:41

Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit dem Coimbra-Protokoll

Liebe Maja!

Auf welchen Wert wirst du denn eingestellt?

Es gibt im Moment keinen Wert auf den ich eingestellt werde. Das Augenmerk liegt jetzt am Parathormon, dass sinken muss. Erst, wenn dieses sich im unteren Referenzbereich (bei ca. 12 pg/ml) befindet, beginnt die Immunmodulierung. Bei manchen Menschen mit Autoimmunerkrankungen passiert das erst bei sehr hohen Dosen mit Vit D3, manche haben dann Blutspiegel weit über 200 ng/ml,- also individuell. Darum auch die laufenden Dosisanpassungen.

Was ist denn bei dir mit Ernährungsumstellung? Außer Milchprodukte wegen dem Calcium? Das ist bei mir ja nicht so einfach wegen dem KH weg lassen.

Seit einem Monat genau ernähre ich mich ebenfalls Low-Carb und habe in der Zeit 4 kg abgenommen. Jetzt wird es schwierig mit der Ernährung. Ernähre mich ja großteils vegetarisch,- esse aber Fisch (Pescetarier). Jetzt muss ich auch auf Calcium achten. Mein vorhergehendes Mineralwasser hatte über 250 mg Calcium, mein neues nur noch 20 mg und schmeckt ganz weich - seltsam. Milchprodukte sind verboten und da meine Nieren schon angegriffen sind, muss ich auch auf hohen Calciumgehalt in der Nahrung achten (in Nüssen, Samen und grünen Gemüse ist viel Calcium enthalten. Gerade diese Lebensmittel werden vorwiegend bei LC verwendet. Bin gespannt, wie lange ich das durchhalte)
Seitdem ich mit den Cortison aufgehört habe, sind jetzt 19 kg von alleine wieder verschwunden. Um weiter abzunehmen musste ich jetzt etwas ändern, das Gewicht stand still. 20 kg will ich noch abnehmen und dann ist es genug.

Schädlich ist die Kombination KH mit Fett. Da die KH aber offensichtlich deutlich "gefährlicher" sind, sollte man eher KH sparen als Fett.

Sehe ich auch so.

Mein HBA1 war übrigens wieder bei 5,9 - Höchstwert 6,1%. Und das obwohl mir das Cortison den BZ Wert jedes mal um ca 50 hoch schiebt.

Super!
Meine Werte sind auch wieder OK. War auch schon mal bei HbA1c 6,1% und aktuell bei 5,6. Habe leider auch einen Prädiabetes ...
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Donnerstag, 4. Mai 2017, 15:15

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Heute sind es genau 2 Wochen, dass ich mit dem Coimbra-Protokoll begonnen habe.
Ich nehme 60 000 IE Vitamin D3 nach Vorschrift des Arztes und die empfohlenen NEMs.

Bisher habe ich noch keine pos. oder neg. Veränderung an meinem Gesundheitszustands bemerkt. Es gab auch keine "Erstverschlechterung" wie sie von einigen anderen Pat. beschrieben wird.
Liegt wohl daran, dass ich schon 1,5 Jahre lang das Magnesium einnehme und Vit D3 auch über den selben Zeitraum hinweg eingeschlichen wurde (damals war das Coimbra-Protokoll im deutschsprachigen Raum noch nicht bekannt :) ).

Werde weiter berichten. Bis zu nächsten Blutabnahme sind es ja noch über 2 Monate.
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Sonntag, 14. Mai 2017, 21:39

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Hallo Eveline,

ich war lange nicht mehr hier und beim jetzigen Lesen einiger Beiträge habe ich gleich mal eine Frage zu dir.

Meint der Arzt Dr. Edmunth Blab im Ernst das du deine Basismedikamente absetzen/ausschleichen sollst?
Dieses finde ich sehr ungewohnt und meines erachten auch unverantwortlich dir gegenüber.

Oder wie siehst du das?

Schöne Grüße, Ulla

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Mittwoch, 17. Mai 2017, 00:39

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Hallo Ulla,
bei langjährigen Rheumapatienten ist es leider oft so, dass die Basismedikamente mehr Schaden anrichten als das sie nutzen.
Oft wirkt ein Medikament 2-3 Jahre und dann muß es abgesetzt werden weil keine Wirkung mehr und die Nebenwirkungen zu stark werden.

Irgendwann hat man dann alle möglichen Medis durch. Man nennt das dann austherapiert.

Mir geht es genauso. Ich nehme auch seit 1/2016 keine Basistherapie mehr und mir geht es eher besser als schlechter.
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Donnerstag, 18. Mai 2017, 23:56

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Hallo Ulla!

Meint der Arzt Dr. Edmunth Blab im Ernst das du deine Basismedikamente absetzen/ausschleichen sollst?
Dieses finde ich sehr ungewohnt und meines erachten auch unverantwortlich dir gegenüber.

Oder wie siehst du das?

Weißt du um was es beim Coimbra-Protokoll geht? Ich habe mich bewusst für diese Art der Therapie entschieden, weil ich mit der Schulmedizin bisher keinen bzw. nur geringen Erfolg, aber dafür jede Menge Nebenwirkungen hatte. Die letzen Jahre nahm ich außer Cortison sowieso keine Basismedikamente mehr ein.

Dr. Coimbra empfiehlt, dass alle Basismedikamente vermieden werden sollten da sie die Vitamin D3 Verwertung stören und eine normale Regulation des Immunsystems verhindern. Patienten, die bereits auf ein Basistherapeutikum eingestellt sind, sollten es unter Begleitung eines Arztes ausschleichen vor Beginn des Coimbraprotokolls. Steroide wie Prednison und Cortisol verhindern die Vitamin D Aufnahme zwar nicht, aber die Verstoffwechselung von Vitamin D wird gestört, so dass weniger aktiviertes Vitamin D geformt wird.
Bei sehr schweren Krankheitsverläufen kann Vit D auch zusätzlich zur Basistherapie gegeben werden, aber der Erfolg lässt dann sehr lange auf sich warten. Wenn der Erfolg dann eintritt, soll das Basismedikament ausgeschlichen werden.

Ich von mir aus kann nur sagen, dass mir die Therapie bisher sehr gut tut. Habe in den letzten Wochen kein einziges entzündetes Gelenk gehabt. Zuvor hatte ich ständig ein Gelenk entzündet. Kaum war eine Baustelle gut fing es wo anders an. Seit Jahrzehnten waren meine Entzündungswerte im Blut immer stark erhöht. Bei der letzen Blutuntersuchung lag das CRP bei 8 mg/l (Referenzbereich <5 mg/l) also fast im Normalbereich! :)

Ich mache weiter und werde wieder berichten.
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Dienstag, 23. Mai 2017, 15:45

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Update nach knapp 5 Wochen mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll:

Es geht mir gut! :thumbsup: Hatte in den letzten Wochen kein einziges entzündetes Gelenk mehr!
Zu Beginn der Therapie war noch eine Entzündung im li. Handgelenk. Nach einer Woche war die Entzündung ausgeheilt.

Die Pickel auf der Haut sind ebenfalls Geschichte.
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Dienstag, 23. Mai 2017, 18:31

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Das klingt ja super. Bei mir läufts auch wieder gut. Habe die Probleme die nach dem Reduzieren des Cortisons auftraten wohl jetzt wieder überwunden.
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Mittwoch, 24. Mai 2017, 10:46

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Super Maja!

Das freut mich! :)

Hast du schon einen Protokollarzt gefunden, der dich ggf. beim Coimbra-Protokoll begleiten würde? In Deutschland gibt es immer mehr ausgebildete Ärzte!

Wie hoch ist deine Cortisondosis wieder?
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Mittwoch, 24. Mai 2017, 17:51

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Evelin, Maya, nein ich kenne diese form der therapie nicht.

Ich weis aber dass ich wenn alles abgesetzt würde im Rollstuhl sitze und nicht viele Gelenke z.b. Kiefergelenk bewegen kann. Ich habe es neinmal erlebt, danke!

Ich bewundere euch, den Mut habe ich nicht! Obwohl meine Gadanken natürlich auch in Richtung, was ist mit den Nebenwirkungen!? gehen.

Ich hatte schon, wie ihr alle hier sicher auch, in vielen Medis und Meschen mein vertrauen gesetzt, es reicht mir von enttäuschungen usw.
Ich muss ersteinmal wieder zu kräften kommen um einen neuen Anfang mit zu nehmen.

Euch erstmal danke das ihr euren Weg hier beschreibt.

schöne Grüße, Ulla

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Mittwoch, 24. Mai 2017, 23:05

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Hallo Ulla!

Ich bewundere euch, den Mut habe ich nicht!

Mut braucht man keinen, wenn man sich genau über die Thematik informiert und weiß. dass Vit D in Wirklichkeit ein Prähormon ist und zwar aus der Gruppe der Steroidhormone, wo auch Cortison mit dazu zählt. Cortison unterdrückt aber das komplette Immunsystem. Vitamin D hingegen ist ein Modulator, eine immunmodulatorische Substanz, die nicht die Aktivität des Immunsystems im Allgemeinen unterdrückt, sondern es moduliert. Vitamin D unterdrückt speziell die Art der immunologischen Reaktion, die Autoimmunerkrankungen hervorruft. Sie wird als “Th17-Reaktion” bezeichnet (=Überproduktion eines Immunbotenstoffs oder Zytokins namens “Interleukin 17”).
Ansonsten verstärkt Vitamin D sogar die Fähigkeit des Immunsystems, gegen Viren, Bakterien und andere Mikroorganismen zu reagieren! Unter Cortison kann sich eine Infektion ungehindert ausbreiten, da Cortison die Immunabwehr komplett unterdrückt.

Gute Infos kannst du hier nachlesen: Vitamin D - Heilmittel für MS und Autoimmunerkrankungen? | Dr. Schweikart

Ich muss ersteinmal wieder zu kräften kommen um einen neuen Anfang mit zu nehmen.

Vit D kann dir dabei helfen wieder schneller zu Kräften zu kommen. Informiere dich genau und entscheide dann selbst ;)

Alles Liebe weiterhin!
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Mittwoch, 12. Juli 2017, 12:19

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Update nach knapp 3 Monaten mit dem Coimbra-Protokoll bei Rheumatoider Arthritis:

Zu erst einmal: mir geht es so gut wie schon Jahrzehnte-lang nicht mehr :). Wenn meine bleibenden Gelenksschäden (dadurch Einschränkungen) von der Krankheit her nicht wären, würde ich nicht spüren, dass ich chron. Krank bin.....

Was hat sich in den letzen 3 Monaten ereignet:

Vor ca. 2 Monaten hatte ich einen massiven Herpesbefall. Eine große Blase an der Schläfe links, dann linke Hüfte außen, linke Pobacke und eine zwischen den Pobacken, eine weitere im Genitalbereich. Was sehr Auffällig war ist, dass die Blasen schon nach ca. 4 Tagen abgeheilt waren, wo ich früher ca. 10-14 Tagen daran laborierte!

Dann hatte für ca. 3 Tage starke Nervenschmerzen in den Beinen bis zu den Zehen (im Dermatom S 1). Fühlte sich an wie ein Bandscheibenvorfall, da mir zur selben Zeit auch die linke Pobacke und der untere Rücken weh tat. Die Schmerzen sind dann aber verschwunden wie sie kamen,- seltsam....

Weil es mir so gut ging wurde ich auch ein wenig übermütig und nahm es mit Turnübungen zu genau und löste dadurch einen neuen Schub im linken Schultergelenk (da habe ich ein Impingement Syndrom) aus. Konnte den Arm nicht mehr heben und der Schmerz war auch nachts sehr stark (pochend,- brennend; richtige Entzündung eben). Erst 25 mg Cortison, 150 mg Tramal und 1000 mg Paracetamol konnte den Schmerz eindämmen. Nehme das Cortison jetzt seit ca. 2 Wochen und heute zum letzen mal. Das wird leider die Blutbefunde etwas verfälschen (CRP und Blutsenkung) da Cortison nach dem Ausschleichen ca. 3 Wochen lang die Entzündungswerte im Blut beeinflussen kann.

Heute bin ich am Harn-Sammeln (24 Stunden Harn) und morgen habe ich Blutabnahme. Der Kontrolltermin bei Dr. Blab ist am 26.07.

Werde dann berichten.
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Freitag, 14. Juli 2017, 13:32

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Dann hatte für ca. 3 Tage starke Nervenschmerzen in den Beinen bis zu den Zehen (im Dermatom S 1). Fühlte sich an wie ein Bandscheibenvorfall, da mir zur selben Zeit auch die linke Pobacke und der untere Rücken weh tat. Die Schmerzen sind dann aber verschwunden wie sie kamen,- seltsam....


Das klingt doch alles sehr gut. Ich denke, bei dem genannten Nervenschmerz hat sich was regeneriert. Ich habe auch manchmal an Stellen Schmerzen die nicht erklärbar sind und ein paar Tage später fühlt sich der Bereich plötzlich "gesund" an.

Derzeit leide ich unter dem "Siebenschläfersyndrom". So habe ich mein Problem getauft. Regen an Siebenschläfer bedeutet ja im Volksmund 7 Wochen schlechtes Wetter. genau das haben wir hier dieses Jahr und mir gehts teilweise ziemlich schlecht mit übelsten Schmerzen, sobald wieder eine Wetterfront aufzieht. Da helfen manchmal auch 150 mg Tilidin nicht mehr und Cortison will ich nicht erhöhen.

Ich erhole mich aber viel schneller davon, früher hing mir das dann Tage hinterher. die Rheumambulanz würde jetzt wieder sagen ich habe eine Fibromyalgie.
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Donnerstag, 20. Juli 2017, 20:22

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Liebe Maya,

warum willst du das CP nicht versuchen? Es kann dir da nur besser gehen .....

Ich bin soooo happy, mir geht es so gut und könnte die ganze Welt umarmen :D :happy
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Freitag, 21. Juli 2017, 10:31

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Weil ich keinen Arzt in erreichbarem Umfeld habe. Und ohne Arzt ist das etwas schwierig.
Ich hoffe ja, dass meine Hausärztin mal drauf anspringt.
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Donnerstag, 27. Juli 2017, 13:25

Re: Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll

Update nach über 3 Monaten mit dem Coimbra-Protokoll bei Rheumatoider Arthritis:

Gestern war der Termin bei Dr. Blab. Er empfing mich mit der Begrüßung: Na bei ihnen hat sich ja einiges getan,- sie sehen super aus. Sie haben abgenommen!?
Erstaunlich, der Arzt hat mich erst einmal gesehen und jetzt, nach über 3 Monaten, sah er mich zum 2. Mal und hat das gleich bemerkt....

Was soll ich sagen, 15 kg in 4 Monaten durch Low-Carb abgenommen (insgesamt sind es schon 28 kg) und fast ohne Beschwerden..... es geht mir super :)
Die Blut und Harnwerte waren soweit OK. Die Entzündungswerte (CRP) sind etwas angestiegen (von 8 mg/l auf 13 mg/l bei RFW <5 mg/l) aber damit habe ich ja gerechnet,- hatte bis vor Kurzem noch die Entzündung in der Schulter.

Der Kalziumwert im Blut und 24 Stunden-Harn war in der Norm. Das Parathormon (PTH) ist etwas gesunken, aber noch immer zu hoch, deshalb wurde die Vitamin D3 Dosis von 60 000 IE auf 80 000 IE erhöht. Kontrolle wieder in 3 Monaten. Alle anderen NEMs bleiben gleich.

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