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Eveline

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Donnerstag, 25. Mai 2017, 00:33

Low-Carb Ernährungsform bei rheumatischen Erkrankungen

Seit ca. 9 Wochen ernähre ich mich mit wenigen Kohlenhydraten (Low-Carb) und habe ohne zu hungern und ohne Heißhungerattacken über 8 Kilo abgenommen. :thumbsup: Viel Sport geht bei meinen kaputten Gelenken ja leider nicht mehr, aber ein bisschen spazieren gehen schaffe ich gerade noch :).

Ich zähle keine Kohlenhydrate oder Kalorien und esse dann, wann ich Hunger habe.
Auf Zucker und Getreideprodukte verzichte ich ganz, dafür achte ich auf einen hohen Eiweißanteil in der Nahrung und auf gesunde Fette. Esse keine Fertiggerichte mehr und backe auch mein Brot selbst.

Über Low-Carb gibt es so viele Informationen im Internet und jede Seite definiert Low-Carb anders. Es gibt Gruppen die leben streng ohne KH, andere Gruppen wieder ernähren sich nur abends KH-arm. Ich denke jeder dieser Wege führt zum Ziel und jeder muss für sich selbst die KH-Menge ermitteln mit der er gut abnehmen kann.

Beim Einkaufen achte ich darauf, dass die Lebensmittel von guter Qualität (meist Bio) sind und nicht mehr wie 10-15 g Kohlenhydrate auf 100 g haben. Besser ist der KH-Anteil natürlich unter 10 g pro 100 g des Lebensmittels.
Ich betrachte Low-Carb jetzt auch nicht als Diät in diesem Sinne, sondern als gesunde Ernährungsumstellung die ich auf Dauer beibehalten werde.

Würde gerne mit euch eigene Rezepte/Erfahrungen austauschen. Bitter vergesst nicht die Urheberrechte div. Kochseiten zu beachten und postet nur eigene Fotos eurer Speisen!
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Montag, 12. Juni 2017, 12:42

Re: Low-Carb Ernährungsform bei rheumatischen Erkrankungen

In 11 Wochen sind 10 kg weniger :thumbsup:
Fühle mich super gut!

17 kg sollen es noch werden, muss aber nicht. Wäre mit noch einmal 10 kg weniger schon hoch zufrieden :).
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Dienstag, 13. Juni 2017, 16:04

Re: Low-Carb Ernährungsform bei rheumatischen Erkrankungen

Das klingt doch super. Die 10 kg wirst du auch noch schaffen. Ich bin mal gespannt auf die Veränderungen bei deinen Fettwerten.
ich zähle auch keine KH. Man hat das ganz schnell im Gefühl.

Die die ganz streng ohne kH leben sind diejenigen die ketogen leben. Das muß aber nicht sein. Man muß es nicht übertreiben, zumal man dann wirklich eingeschränkt ist.

Auf die Nieren muß man achten wegen der höheren Eiweißzufuhr.
Für mich ist lc auch keine Diät sondern eine Ernährungsumstellung. Mein HBA1 bleibt konstant auf 5,9 ohne Medikamente dafür.

Was ich am schönsten finde, ist, dass man einfach mal essen kann wenn man möchte. Nicht so wie bei den Kalorienreduktionen.
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Mittwoch, 14. Juni 2017, 14:14

Re: Low-Carb Ernährungsform bei rheumatischen Erkrankungen

Ich bin mal gespannt auf die Veränderungen bei deinen Fettwerten.

Haben sich deine Werte verändert?

Bin gerade so happy darüber, dass ich zum ersten Mal normale Blutfettwerte hatte,- das war aber vor Low-Carb :D
Muss dazu sagen, dass ich über ein halbes Jahr vor LC sehr wenig Fleisch gegessen habe,- max. 2x die Woche (Fisch und ganz selten Huhn), jetzt ist es leider wieder mehr (aber weiterhin nur Fisch und Huhn).
Kommt ja noch erschwerend dazu, dass ich bedingt durchs Coimbra-Protokoll auf Calcium-reiche Lebensmittel (wie Milchprodukte) verzichten muss. Alles nicht sehr einfach...
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Mittwoch, 14. Juni 2017, 19:36

Re: Low-Carb Ernährungsform bei rheumatischen Erkrankungen

Fleisch ist doch nicht negativ. Wenn du KH sparst brauchst du mehr Eiweiß. einzig die Harnsäure muß man im Auge behalten. Bei mir gabs einen kurzzeitigen Anstieg und später war sie niedriger als vor der LC Zeit.

Der Körper reagiert irgendwie total anders.
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Donnerstag, 15. Juni 2017, 13:29

Re: Low-Carb Ernährungsform bei rheumatischen Erkrankungen

Bei mir ist es ja leider so, dass meine Harnsäure erblich bedingt immer sehr hoch ist (> 9 mg/dl; RfW: <6 mg/dl). Hatte aber noch nie einen Gichtanfall.

Will mich gesund ernähren und Tiere schützen ;). Deshalb nur max. 2x die Woche Fleisch (Fisch und Huhn). Jetzt mit LC geht das viel schwerer als vorher.

Na dann darf ich gespannt sein. Im Juli habe ich wieder die nächste BA. Auf die Werte bin ich gespannt :D.
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Donnerstag, 15. Juni 2017, 17:36

Re: Low-Carb Ernährungsform bei rheumatischen Erkrankungen

Aus meiner Erfahrung zu meiner Praxiszeit kann ich nur sagen, dass Gichtanfälle meist erst kommen wenn der Wert 2stellig wird. Und Männer scheinen dafür anfälliger zu sein und auch früher mit Gicht zu reagieren. Ist aber wiegesagt nur mein pesöniches Empfinden.
Tiere schützen und LC passt nicht. Tier schützen kann man auch indem man darauf achtet, Bio-Fleisch zu kaufen von entsprechenden Bauernhöfen, wo auch wirklich auf die Tiere geachtet wird. Das Bio-Zeichen alleine macht das ja nicht aus. Fleisch ist ja nicht ungesund sondern gehört zu unserer Ernährung dazu. Der Mensch ist eine Mischform, die sowohl Pflanzen als auch Fleisch benötigt.
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Freitag, 23. Juni 2017, 15:08

Re: Low-Carb Ernährungsform bei rheumatischen Erkrankungen

Aus meiner Erfahrung zu meiner Praxiszeit kann ich nur sagen, dass Gichtanfälle meist erst kommen wenn der Wert 2stellig wird.

Ja, dass kenne ich auch noch aus meinem Klinikalltag. Unsere Stationsärztin hat erst bei über 10 mg/dl behandelt.

Fleisch ist ja nicht ungesund sondern gehört zu unserer Ernährung dazu.

Ich esse ja Fleisch, wenn auch nur bedingt ;).

Was mir auf jeden Fall aufgefallen ist: Seit der Ernährungsumstellung auf Low-Carb haben sich meine Probleme mit dem Magen in Luft aufgelöst!
Die ersten 2 Wochen hatte ich flaues Gefühl im Magen, dass sich dann aber verflüchtigt hat. Bin jetzt auf nur noch 10 mg Omeprazol :thumbsup: .

Früher hatte ich noch mit 20 mg Sodbrennen und Völlegefühl nach dem Essen und heute ist das kein Thema mehr!. Werde jetzt mal wieder ein paar Monate auf dieser Dosis bleiben und dann den nächsten Absetzversuch starten :D Jetzt nehme ich das Zeug eh schon seit 1995 und habe es bis jetzt noch nicht geschafft davon los zu kommen .....
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