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Freitag, 8. Februar 2019, 10:00

Regeneration der Nebennierenrinde nach Cortisontherapie

Ich suche Infos, ob nach langjähriger Cortisontherapie ( mind. 10 mg Prednisolon/Tag) eine vollständige Regeneration der Nebennierenrinde erfolgen kann.
Da ich jetzt das Cortison reduzieren darf, interessiert mich natürlich, ob man nach so langer Zeit wirklich ganz ohne Cortison auskommt, oder zumindest eine Dosis in Höhe der körpereigenen Produktion beibehalten sollte.

Im Internet habe ich nichts aufschlußreiches gefunden, nur den Hinweis, dass der Körper bis zu 3 mg äquivalent zum Prednisolon bildet.
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2

Freitag, 8. Februar 2019, 13:32

Re: Regeneration der Nebennierenrinde nach Cortisontherapie

Ich habe doch etwas gefunden.
Langfristige Steroidtherapie geschickt ausschleichen : Medical Tribune ? Medizin und Gesundheit

Scheint ja nicht so einfach zu sein.
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Eveline

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3

Freitag, 8. Februar 2019, 20:14

Re: Regeneration der Nebennierenrinde nach Cortisontherapie

Liebe Maja!

Das ist aber nichts neues. Deshalb darf man Cortison nach langer Einnahmezeit (sprich schon nach 10-14 Tagen) ja niemals abrupt absetzen sondern nur ganz langsam über Monate ausschleichen!

Ich habe bis vor knapp 3 Jahren Cortison tägl. durch 15 Jahre lang genommen. Habe es über ein halbes Jahr lang ausgeschlichen und das ganz ohne Probleme. Ich brauche kein Cortison mehr ;)
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Schmerz ist, was der Patient sagt, und er existiert, wann immer er es sagt.

Margo Mac Caffery 1997

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Uschi.H (08.02.2019)

4

Samstag, 9. Februar 2019, 10:00

Re: Regeneration der Nebennierenrinde nach Cortisontherapie

Ausschleichen und das sehr langsam ist klar. Trotzdem scheint, dem Bericht zu entnehmen, durchaus die Gefahr zu bestehen, dass eine Nebenniereninsuffizienz entstanden sein kann und somit nicht mehr ausreichend Cortisol produziert werden kann.

Naja mal abwarten.
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Eveline

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5

Samstag, 9. Februar 2019, 11:21

Re: Regeneration der Nebennierenrinde nach Cortisontherapie

Die NNI hat jeder, der über lange Zeit Cortison nimmt. Durch das ganz langsame ausschleichen hat die NN wieder Zeit die Arbeit aufzunehmen. Ich habe noch von keinen Fällen gehört, wo sie das nicht gemacht haben. Ist ja so ähnlich wie beim Insulin. Oft spritzen es die Pat. jahrelang und nach einer Gewichtsreduktion brauchen sie es auf einmal nicht mehr und die Pankreas nimmt wieder ihre Arbeit auf.

Zitat

Dosisreduktion / Beendigung einer langjährigen Glukokortikoidtherapie / nach Operation eines Cushing-Syndroms


(....)
Schafft man es runter bis zu einer Dosis von 2 / 2,5 mg Prednisolon bzw. 10 mg Hydrocortison, ist das schlimmste überstanden. Die restliche Reduktion ist dann oft ein "Kinderspiel" im Vergleich zu den Problemen vorher. Ist bis hierhin die Grunderkrankung nicht zurückgekommen, bestehen gute Chancen, aus dem gröbsten heraus zu sein. Dennoch bedeutet dies auch, dass man im Rahmen von Infektionen bzw. Stress anderer Art nochmal die Glukokortikoiddosis steigern bzw. an bestimmte Bedürfnisse anpassen muss. Oft hilft ein hormoneller Stimulationstest oder Provokationstest weiter, um die Nebennierenfunktion bzw. die "Nebennierenreserve" festzustellen.

Quelle und weiterlesen: Therapie mit Glukokortikoiden - www.endokrinologie.net Bisschen die Seite runterscrollen.

Auf der Seite steht auch ganz genau wie man nach langjähriger Cortisoneinnahme ausschleichen soll und auf was man besonders aufpassen muss.

Wird alles gut Maja. Wie du oben lesen kannst, ist das Schlimmste schon vorbei! :thumbsup:
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