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Weihrauch zur Behandlung der Arthrose?

geschrieben von Eveline am Donnerstag, 20. Juli 2017, 20:29

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Zusammenfassung

Die Arthroseschmerzen sollen nach oraler Einnahme von Weihrauchextrakten gelindert werden, so die Ergebnisse aus vier kleinen, placebokontrollierten klinischen Studien. Die Ergebnisse wurden mit drei Weihrauch-Spezialextrakten erzielt und müssen erst noch in größeren Studien bestätigt werden. In Deutschland sind weihrauchhaltige Präparate nicht als Arzneimittel zugelassen und nur als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Diese unterscheiden sich hinsichtlich Zusammensetzung und Qualität sowohl von den drei indischen Präparaten als auch untereinander, sodass die Ergebnisse der vier Studien zur klinischen Wirkung und Dosierung nicht auf andere, in Deutschland erhältliche Präparate übertragen werden können. Der Einsatz von Weihrauch wird aufgrund der unzulänglichen klinischen Datenlage nicht empfohlen.

Abstract

According to four small, placebo-controlled clinical trials, oral administration of frankincense allegedly alleviates osteoarthritic pain. The results obtained with three special frankincense extracts need to be confirmed in larger, confirmatory studies. In Germany frankincense-containing preparations are not approved as pharmaceuticals, and are only available as nutraceuticals. These nutraceuticals differ from the three Indian preparations as well as between each other concerning composition and quality, so that the results obtained in these four trials about clinical effects and dosages can not be extrapolated to nutraceuticals available in Germany. The use of frankincense is currently not recommended due to poor clinical data available.

Quelle und weiterlesen >> Weihrauch zur Behandlung der Arthrose?

Falls der Link ungültig ist, bitte die PDF-Datei aufrufen >> weihrauch.pdf

Brodalumab: Neuer Antikörper gegen Psoriasis zugelassen

geschrieben von Eveline am Donnerstag, 20. Juli 2017, 20:10

Zitat

Die EU-Kommission hat Leo Pharma die Zulassung für den Antikörper Brodalumab (Kyntheum®) erteilt. Indiziert ist das Medikament zur Behandlung mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis (Psoriasis vulgaris), der häufigsten Form der Schuppenflechte, bei erwachsenen Patienten, für die eine systemische Therapie infrage kommt . Damit kann der Antikörper in der EU direkt in der Erstlinientherapie eingesetzt werden, während er im Februar 2017 in den USA unter dem Namen Siliq™ nur als Zweitlinientherapie zugelassen wurde.

Quelle und weiterlesen >> Pharmazeutische Zeitung online: Brodalumab: Neuer Antikörper gegen Psoriasis zugelassen

Kontrollzellen im Winterschlaf: Warum Entzündung chronisch wird

geschrieben von Eveline am Montag, 17. Juli 2017, 20:44

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste Autoimmunerkrankung der Gelenke. Dabei kommt es zu einer chronischen Entzündungsreaktion, wobei körpereigene Abwehrzellen das Gelenk inklusive Knorpel und Knochen angreifen. Dieser Prozess hört spontan nicht auf. Jetzt konnte ein internationales Forscherteam unter Leitung des Rheumatologen Dr. Andreas Ramming der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) einen Zelltyp des Immunsystems identifizieren, der einen Stopp der Entzündungsreaktion bei Arthritis gezielt steuert. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler der Medizinischen Klinik 3 - Rheumatologie und Immunologie des Uniklinikums Erlangen in „Nature Medicine“ veröffentlicht.


In Deutschland leiden circa 800.000 Menschen, vorwiegend Frauen, an rheumatoider Arthritis. Dabei schädigt eine anhaltende Entzündungdie Gelenke und den Knochen. Patienten leiden an Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. „Besonders dramatisch für die Betroffenen ist die Tatsache, dass die Entzündungsreaktion im Gelenk ausgesprochen chronisch ist und daher meist eine lebenslange Therapie erforderlich macht“, erläutert Prof. Georg Schett, Direktor der Medizinischen Klinik 3.

Angeborene Lymphozyten kontrollieren die Auflösung der Entzündung

Zu wenig bekannt war bisher, wie sich Entzündungenauflösen und warum diese Auflösung bei Rheumatikern nicht funktioniert. Durch eine Kooperation mit Wissenschaftlern in London, Barcelona, Zürich, Indianapolis und Dublin gelang es den Erlanger Forschern jetzt dieses Rätsel zu lösen. Eine bislang wenig erforschte Zellgruppe des Immunsystems, die sogenannten Angeborenen Lymphozyten (engl. Innate Lymphoid Cells), übernehmen die zentrale Rolle zur Auflösung von Entzündung, erläutert der Erlanger Immunologe Simon Rauber, Erstautor der Studie.

Angeborene Lymphozyten bei Rheumatikern im Winterschlaf

„Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis befinden sich diese Angeborenen Lymphozyten in einer Art Winterschlaf. Die Entzündung bleibt daher...[Weiterlesen]

Rheumatoide Arthritis: Konkurrenz für Tocilizumab (Sarilumab)

geschrieben von Eveline am Mittwoch, 28. Juni 2017, 11:11

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Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den monoklonalen Antikörper Sarilumab zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis (RA) zugelassen. Kevzara® von Sanofi/Regeneron wird in Kombination mit Methotrexat bei RA-Patienten eingesetzt, die auf eine vorangegangene Behandlung mit einem oder mehreren krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARD) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Als Monotherapie zum Einsatz kommen darf der neue Arzneistoff bei Intoleranz gegenüber Methotrexat oder wenn der Folsäure-Antagonist ungeeignet ist.

Quelle und weiterlesen >> Pharmazeutische Zeitung online: Rheumatoide Arthritis: Konkurrenz für Tocilizumab

Autoimmunkongress 2017; Online und kostenlos für Autoimmunkranke!

geschrieben von Eveline am Dienstag, 27. Juni 2017, 00:10

Der kostenfreie Online-Kongress für Autoimmunerkrankte vom 23.07 bis 01.08.2017.

10 TAGE. 30 EXPERTEN. 30 MÖGLICHKEITEN, AUTOIMMUNERKRANKUNGEN ZU BEHANDELN.

Kostenlose Anmeldung und weitere Informationen:
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Hypertoniker: Vorsicht bei OTC-Schmerzmitteln

Von Eveline (Dienstag, 23. Mai 2017, 13:53)

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Wenn trotz antihypertensiver Therapie Bluthochdruck-Patienten die Zielwerte nicht erreichen, kann dies auch an einer blutdrucksteigernden Komedikation liegen. Darauf machte Dr. Eric Martin (Foto) von der Hubertus-Apotheke in Marktheidenfeld auf dem Fortbildungskongress Pharmacon in Meran aufmerksam. Ungünstig wirken sich zum Beispiel Antidepressiva, Hormone wie Corticosteroide oder weibliche Hormone, Immunsuppressiva und Ginseng aus.

Quelle und weiterlesen >> [url=http://www.pharm ...

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Vitamin D: Für Diabetiker wichtiger als gedacht

Von Eveline (Mittwoch, 26. April 2017, 14:29)

Mannheim – Viele Jahre lang war Vitamin D nur für seine Wirkungen auf das Skelett und den Kalzium-Haushalt bekannt – immerhin wurde es vor rund 100 Jahren als Heilmittel gegen die schweren Skelettdeformationen der Rachitis entdeckt. Mittlerweile kennt die Wissenschaft jedoch viele weitere positive Eigenschaften des Vitamins. So greift es regulierend in Immunprozesse ein, steuert Zellwachstum und -differenzierung und beeinflusse den Zuckerhaushalt. Welche Rolle Vitamin D künftig in der Diabete ...

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Zahngesundheitszentrum ist ebenfalls länger für Patientinnen und Patienten da

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) reagiert auf den Wunsch der Wiener Bevölkerung nach fachärztlicher Betreuung am Abend. Nach erfolgreicher zweijähriger Testphase gehen die verlängerten Öffnungszeiten im Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf nun in den Regelbetrieb über. „Wir kommen so vor allem den Bedürfnissen der berufstätigen Patientinnen und Patienten nach“, betont WGKK-Obfrau Ingrid Reischl, ...

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Rückenschmerzen sind in Deutschland der Grund für jeden fünften Fehltag am Arbeitsplatz. Bei 60 bis 80 Prozent der Patienten haben die Schmerzen keine organische Ursache. Die Nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz empfiehlt deshalb, erst dann eine bildgebende Untersuchung wie Röntgen oder Kernspintomografie anzuordnen, wenn der Schmerz auch nach vier bis sechs Wochen nicht abklingt, die körperliche Aktivität einschränkt oder zunimmt. Wie kluge Diagnostik und Therapie bei Rückenschmerz au ...

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15. Österreichische Schmerzwochen der Österreichischen Schmerzgesellschaft

Wien (OTS) - Aktuelle Studienergebnisse (STEP- und PACE-Studie) zeigen, dass ein Pflaster mit dem hochdosierten Chili-Inhaltsstoff Capsaicin auch in der Behandlung von Patienten mit diabetischer Neuropathie (DPN) wirksam ist. Nachdem die Wirksamkeit des Capsaicin 8%-Pflasters bei Post-Zoster-Neuralgie und HIV-assoziierter Neuropathie in mehreren klinischen Studien nachgewiesen wurde, erhielt es kürzlich auch e ...

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