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Wien (OTS) - (Wien, 09-05-2018) Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische Erkrankung, die durch eine unkontrollierte Entzündung der Gelenke gekennzeichnet ist. Daran sind mehrere Immunzelltypen beteiligt, wobei Makrophagen eine ganz entscheidende Rolle spielen. ForscherInnen vom Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien haben nun im Rahmen einer internationalen Kooperation eine neuartige Makrophagen-Untergruppe entdeckt und charakterisiert, die die Entzündung stark unterdrücken kann. In Kombination mit dem herkömmlichen Antirheumatikum Methotrexat könnte das künftig eine völlig neue Therapie-Option ergeben. Die Studie wurde nun im Top-Journal Frontiers in Immunology veröffentlicht.


Die Studie von Anna Ohradanova-Repic und KollegInnen vom Institut für Hygiene und Angewandte Immunologie, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien in Zusammenarbeit mit dem Cochin Institut in Paris (Frankreich), der Kagoshima Universität (Japan) und der Universität Minho (Portugal), zeigt, dass nicht nur entzündungsfördernde Makrophagen (genannt M1) in Gelenken mit rheumatoider Arthritis vorhanden sind, sondern auch eine neue Population von entzündungshemmenden Makrophagen, die bei entsprechender Förderung die Gelenkentzündung hemmt. Diese neue Art von Makrophagen trägt sowohl M1- als auch M2-Merkmale. M2-Makrophagen sind für die Dämpfung und Kontrolle von Entzündungen verantwortlich und werden oft von Tumoren entführt und gezüchtet, um sich der Zerstörung durch das Immunsystem zu entziehen.

Ohradanova-Repic erklärt: „Aktivierte Makrophagen, die auf ihrer Oberfläche einen spezifischen Marker namens Folatrezeptor beta (FR) tragen, sind schon länger in RA-Gelenken nachweisbar und wurden als die Entzündungsförderer angesehen. Aber als diese Makrophagen auch in Tumoren entdeckt wurden, vermuteten wir, dass ihre Rolle bei der rheumatoiden Arthritis eine andere, nämlich positive, sein könnte, da...[Weiterlesen]

(Wien/OTS) - SLE (Systemischer Lupus erythematosus) ist die häufigste Form von Lupus und es sind weltweit ca. 70% von geschätzten 5 Millionen Lupus-PatientInnen davon betroffen - bis zu 3000 PatientInnen in Österreich. Der Welt-Lupus-Tag am 10. Mai soll jährlich die Aufmerksamkeit über Lupus erhöhen.


Bis zu 3000 PatientInnen in Österreich von Lupus betroffen

Der systemische Lupus erythematodes ist eine chronisch-entzündliche systemische Autoimmunerkrankung, die häufig die Haut, die Gelenke, die Nieren, das Nervensystem, die serösen Häute (Rippenfell, Herzbeutel u.a.) und andere Organe des menschlichen Körpers betrifft.

Den Namen erhielt die Erkrankung von den lateinischen Bezeichnungen „Lupus“= Wolf und „erythematodes“ = errötend von früheren Medizinern, da die typischen Symptome der Erkrankung im Gesicht wie Vernarbungen, Rötungen und Furchen, den Betroffenen ein wolfsähnliches Aussehen verliehen. Da man heutzutage schon viel bessere Behandlungsoptionen als früher hat, kommen solche schweren Hautwunden nicht mehr bzw. nur mehr selten vor.
Um einen Lupus erythematodes zu diagnostizieren, ist der Nachweis von Antikörpern geeignet, die sich gegen Zellkernbestandteile (=antinukleäre Antikörper, ANA) und RNA-bindende Proteine, richten. Des Weiteren sind in ca 70% der Fälle Antikörper gegen doppelsträngige DNA nachweisbar, deren Titer mit der Aktivität der Erkrankung korreliert.

Eine Diagnosestellung erfolgt anhand der serologischen Marker und der klinischen Befunde einer entzündlichen Systemerkrankung gemäß des internationalen Kriterienkataloges. Zumeist treten Schübe mit höherer Krankheitsaktivität auf, gefolgt von längeren beschwerdefreien Abschnitten, über Monate bis Jahre. Eine vollständige Abheilung der Erkrankung ist derzeit noch nicht möglich.
Die verfügbaren Medikamente können jedoch die Krankheit kontrollieren und eine erhöhte Lebensqualität ermöglichen. Daher ist es für die Betroffenen umso wichtiger, eine frühe Diagnose zu erhalten. Je früher die...[Weiterlesen]

Denosumab: Bei Ohrproblemen hellhörig werden

geschrieben von Eveline am Donnerstag, 21. September 2017, 20:47

Zitat

Es ist bisher äußerst selten, aber schon vorgekommen: Osteonekrosen des äußeren Gehörgangs unter einer Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper Denosumab (Prolia®, Xgeva®).

Quelle und weiterlesen >> Pharmazeutische Zeitung online: Denosumab: Bei Ohrproblemen hellhörig werden

Vielfach übersehen: Infizierte Kunstgelenke bei Rheumapatienten

geschrieben von Eveline am Montag, 4. September 2017, 20:47

Kunstgelenke sind bei Rheumapatienten anfälliger für Infektionen als bei anderen Menschen. Die Gefahr kann leicht übersehen und sogar mit einem Krankheitsschub verwechselt werden. Davor warnen Rheuma-Experten im Vorfeld der Pressekonferenz, die anlässlich des gemeinsamen Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh) und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) am 7. September 2017 in Stuttgart stattfindet. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die frühzeitige Diagnose.


Viele Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis sind mit häufig entzündeten Gelenken verbunden. Dadurch tritt eine vorzeitige Gelenkzerstörung ein: Viele Patienten mit rheumatoider Arthritis benötigen ein oder sogar mehrere Kunstgelenke. Die Operation unterliegt beim Rheumapatienten vielen Besonderheiten, ist aber technisch vergleichbar mit der bei Nicht-Rheumapatienten. Doch das Infektionsrisiko ist deutlich erhöht. „Nach etwa ein bis zwei Prozent aller Gelenkersatzoperationen kommt es entweder nach der Operation oder aber auch erst nach Jahren zu einer Infektion, die eine erneute Operation erforderlich macht“, berichtet Dr. med. Ludwig Bause, der als Chefarzt der Klinik für Rheumaorthopädie am St. Josef-Stift in Sendenhorst (bei Münster) betroffene Patienten operiert und betreut. Das Infektrisiko sei beim Rheumapatienten um das Anderthalb bis Zweifache erhöht, so Bause.

Das Infektionsrisiko der Kunstgelenke ist bei Rheumapatienten schon durch die Grunderkrankung erhöht. Vor allem aber die Medikamente, die die Gelenke vor Entzündungen schützen, können die Patienten anfällig für den Angriff von Bakterien und anderen Krankheitserregern machen. Die Immunsupressiva schwächen nämlich die Abwehrkräfte gegen Infektionen. Diese Gefahr wird oft übersehen: „Das Gelenk kann durch die Immunsuppressiva trotz vorliegender Infektion völlig normal aussehen“, berichtet Bause. Und wenn es zu...[Weiterlesen]

Ibuprofen erhöht den Blutdruck

geschrieben von Eveline am Freitag, 1. September 2017, 13:24

Zitat

Ibuprofen führt im Vergleich zu anderen NSAR laut einer aktuellen Studie zu einer relevanten Blutdruckerhöhung.

Quelle und weiterlesen >> Vorsicht bei Risikopatient!: Ibuprofen erhöht den Blutdruck


Für mich ist diese Meldung nicht neu. Einige Jahre zuvor wurden diese Eigenschaften auch >> Diclofenac zugeordnet.
Über Ibuprofen/Diclofenac wurde schon 2013 von diesen möglichen schweren Nebenwirkungen berichtet: >> Ibuprofen und Diclofenac können Herzrisiko erhöhen

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Wenn trotz antihypertensiver Therapie Bluthochdruck-Patienten die Zielwerte nicht erreichen, kann dies auch an einer blutdrucksteigernden Komedikation liegen. Darauf machte Dr. Eric Martin (Foto) von der Hubertus-Apotheke in Marktheidenfeld auf dem Fortbildungskongress Pharmacon in Meran aufmerksam. Ungünstig wirken sich zum Beispiel Antidepressiva, Hormone wie Corticosteroide oder weibliche Hormone, Immunsuppressiva und Ginseng aus.

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Vitamin D: Für Diabetiker wichtiger als gedacht

Von Eveline (Mittwoch, 26. April 2017, 14:29)

Mannheim – Viele Jahre lang war Vitamin D nur für seine Wirkungen auf das Skelett und den Kalzium-Haushalt bekannt – immerhin wurde es vor rund 100 Jahren als Heilmittel gegen die schweren Skelettdeformationen der Rachitis entdeckt. Mittlerweile kennt die Wissenschaft jedoch viele weitere positive Eigenschaften des Vitamins. So greift es regulierend in Immunprozesse ein, steuert Zellwachstum und -differenzierung und beeinflusse den Zuckerhaushalt. Welche Rolle Vitamin D künftig in der Diabete ...

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