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Dienstag, 8. November 2011, 14:28

Beratung und Information zu Gesundheitsthemen von 9. bis 12. November


Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und das in ihrem Besitz stehende Hanusch-Krankenhaus sind auch heuer wieder mit zahlreichen Service-Angeboten, Informationen und fachlicher Beratung bei der Herbst Senioren Messe von 9. bis 12. November 2011 in der Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr präsent. Veranstaltungsort ist das Messegelände Wien. An jedem Messetag gibt es unterschiedliche Gesundheitsschwerpunkte und die Möglichkeit, mit den täglich wechselnden Expertinnen und Experten ein persönliches Gespräch zu führen. Die Besucherinnen und Besucher der Seniorenmesse können sich zudem mit ihren Anliegen an eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt wenden, einen Sehtest vornehmen oder ihren Blutdruck und Blutzucker messen lassen.

Am Mittwoch, dem 9.11., steht die Internistin Dr.in Pia Plasenzotti den Besucherinnen und Besuchern der Seniorenmesse für alle Fragen zum Thema Osteoporose und deren Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. "Die Wahrscheinlichkeit, an Osteoporose zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter", sagt die Fachärztin. Frauen sind dreimal häufiger von dieser Krankheit betroffen als Männer. Mit regelmäßiger Bewegung und richtiger Ernährung kann die Krankheit positiv beeinflusst oder sogar verhindert werden. Eine Diätologin gibt zudem Tipps zur richtigen Lebensmittelauswahl.

Am Donnerstag, dem 10.11., geht der Ombudsmann der Wiener Gebietskrankenkasse, Mag. Jakob Pumberger, auf die Fragen und Anliegen der Besucherinnen und Besucher der Seniorenmesse ein: "Ich möchte ein Ansprechpartner für Anregungen, Beschwerden und Lob sein und den Leuten die Arbeit der WGKK-Ombudsstelle näherbringen. Bereits heute sind ein Viertel aller Kundinnen und Kunden, die sich bei uns melden, Seniorinnen und Senioren", sagt Mag. Pumberger. "Das zeigt, dass diese Bevölkerungsgruppe unser Service und unsere Kompetenz gerne annimmt. Neben der Beratung im Einzelfall, dessen Lösung vielleicht manchmal nicht gleich vor Ort möglich sein wird, interessiere ich mich auch für die generellen Nöte von Seniorinnen und Senioren, wenn es um die Wiener Gebietskrankenkasse geht. Seniorinnen und Senioren kommen häufiger als andere Versicherte mit medizinischen Einrichtungen in Berührung. Ihre Erfahrungen und Eindrücke sind daher eine wichtige Grundlage für uns, um unsere Serviceleistungen zu optimieren."

"Bewegt gesund" bringt mehr Lebensqualität

Am Freitag, dem 11.11., ist die Mitarbeiterin der WGKK-Abteilung für Gesundheitspolitik und Prävention, Johanna Koth, in der "Beratungsecke" zu Gast. Sie steht den Besucherinnen und Besuchern bei allen Fragen zum kostenlosen Bewegungsprogramm "Bewegt gesund" zur Verbesserung des Gesundheitszustandes zur Verfügung. "Auch im fortgeschrittenen Alter kann bei kontinuierlicher Teilnahme eine Verbesserung des Allgemeinzustandes erzielt werden", sagt Johanna Koth. Nach einem halben Jahr seien bereits ein niedrigerer Blutdruck und eine Senkung der Langzeit-Blutzuckerwerte messbar. Johanna Koth gibt auch gerne zu allen Fragen rund um das Langzeitbetreuungsprogramm "Therapie Aktiv - Diabetes im Griff" Auskunft, das die WGKK gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für Wienerinnen und Wiener mit Diabetes mellitus Typ 2 ins Leben gerufen hat. An "Therapie Aktiv - Diabetes im Griff" nehmen fast 6.700 Betroffene teil. Das Programm, bei dem die Diabetikerinnen und Diabetiker selbst in die Behandlung eingebunden werden, ist individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt. Erreichbare Ziele werden von den Betroffenen mit der Ärztin oder dem Arzt gemeinsam festgelegt.

Am Samstag, dem 12.11., können sich die Besucherinnen und Besucher persönlich an die Gynäkologin Dr.in Claudia Linemayr-Wagner vom WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Mitte wenden. "Da Frauen immer älter werden, nehmen auch die gesundheitlichen Probleme der Frauen zu", sagt die Fachärztin. Dies betreffe Krebserkrankungen ebenso wie die Tabu-Themen Harninkontinenz oder sexuelle Probleme im Alter. Es habe sich gezeigt, dass viele Frauen das WGKK-Angebot für eine persönliche, gynäkologische Beratung bei Veranstaltungen sehr gerne nutzen. "Es gibt viele therapeutische Möglichkeiten, damit Sexualität im Alter den Frauen wieder mehr Freude macht", sagt die Gynäkologin. Ein dringendes Anliegen ist der Ärztin die jährliche, gynäkologische Kontrolluntersuchung von Frauen im fortgeschrittenen Alter - einschließlich Mammographie und Krebsabstrich. "Viele ältere Frauen glauben, das sei nicht mehr nötig, wobei sie nicht wissen, dass die Krankheitsanfälligkeit im Alter zunimmt", sagt Dr.in Linemayr-Wagner.

An jedem Tag der Seniorenmesse stehen eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. "Wir geben zum Beispiel Tipps zur Pflege von Prothesen und informieren über Möglichkeiten von Prothesenreparaturen. Darüber hinaus beantworten wir auch gerne Fragen zu den Kosten für prothetischen Zahnersatz und geben Auskunft über den Anteil, der von der Wiener Gebietskrankenkasse übernommen wird", sagt Dr.in Monika Frank. Anhand von Ausstellungsstücken können sich die Besucherinnen und Besucher die Handhabung von Prothesen aus Kunststoff oder Modellgussprothesen aber auch den Umgang mit einer Totalprothese anschaulich erklären lassen. Die zahnärztliche Beratung umfasst auch die Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfleischerkrankungen sowie das Thema professionelle Mundhygiene.

Im Rahmen der gesamten Veranstaltung können die Besucherinnen und Besucher ihre Sehleistung überprüfen lassen: "Mit dem Sehprobegerät können wir kontrollieren, ob die Sehleistung altersentsprechend ist", sagt Orthoptistin Sabine Gabler vom Hanusch-Krankenhaus. "Wenn die Sehleistung vermindert ist und durch eine Brille nicht verbessert werden kann, dann raten wir, sobald wie möglich eine Augenärztin oder einen Augenarzt aufzusuchen", sagt Gabler. Bei der Veranstaltung kann man sich natürlich auch über eine Operation des "Grauen Star" informieren, die jetzt im Hanusch-Krankenhaus tagesklinisch durchgeführt werden kann. Frau Gabler ist es ein besonderes Anliegen darauf hinzuweisen, dass langsam fortschreitende Sehverschlechterungen, die z. B. beim "Grauen Star", "Grünen Star" oder auch bei Netzhauterkrankungen auftreten, häufig von den Patientinnen und Patienten nicht bemerkt werden. Diese Sehverschlechterungen können aber ein deutliches Risiko darstellen, etwa beim Autofahren.

Rückfragehinweis:

Wiener Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Brigitte Kilian
Wienerbergstraße 15-19
1100 Wien
Tel.: +43 1 601 22-1351
Fax.: +43 1 601 22-2135
E-Mail: brigitte.kilian@wgkk.at
www.wgkk.at

Quelle OTS0130 2011-11-08/11:33 081133 Nov 11


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Tags: Senioren-Messe, WGKK und Hanusch-Krankenhaus

Kategorien: NEWS aus aller Welt - dies und das

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