Sie sind nicht angemeldet.

12

Dienstag, 8. Februar 2011, 13:19

Alle Infos dazu gibt es auf der Website der AK Wien unter
www.holdirdeingeldzurueck.at


Wien (OTS) - Arbeit ist noch immer zu hoch, Vermögen viel zu
nieder besteuert. Daher setzen sich AK und Gewerkschaften auch
weiterhin für mehr Gerechtigkeit im Steuersystem ein. Die
ArbeitnehmerInnen können aber auch selbst aktiv werden. Mehr als 200
Millionen Euro lassen sie jedes Jahr beim Finanzamt liegen, weil sie
die Arbeitnehmerveranlagung nicht machen. Damit die
ArbeitnehmerInnen auch bekommen, was ihnen zusteht, gibt es jede
Menge Tipps wie die Arbeitnehmerveranlagung ganz einfach klappt. Auf
www.holdirdeingeldzurueck.at gibt es Broschüren, Musterbriefe und
sogar ein Video, in dem man sieht, wie es geht. Schritt für Schritt
wird in Bild und Ton durch das Steuerformular geführt. So erfahren
Sie wie Sie sich mit Pauschalen, Absetzbeträgen, Werbungskosten oder
Sonderausgaben ganz einfach Geld zurückholen können. Außerdem gibt es
den Brutto-Netto-Rechner, alle Broschüren und Folder und die Adressen
aller Finanzämter. Wer zusätzlich den Folder "10 Schritte zur
Arbeitnehmerveranlagung" bestellen will, kann das unter 01/310 00 10
DW 424 tun. Damit ist es ganz leicht, sich Geld vom Finanzamt zurück
zu holen.

So funktioniert die Arbeitnehmerveranlagung


Die Lohnsteuer wird so berechnet, als ob die Arbeitnehmerin, der
Arbeitnehmer das ganze Jahr über gleich viel verdient hat. Viele
Arbeitnehmer haben aber während des Jahres zu arbeiten begonnen, oder
wechseln den Job. Ihr Einkommen schwankt daher. Bei der
Arbeitnehmerveranlagung, wird daher die Steuer neu berechnet und
gleichmäßig übers Jahr verteilt. Hat man zu viel bezahlt, gibt es das
Geld zurück vom Finanzamt. Und das Beste: Man kann die
Arbeitnehmerveranlagung nicht nur für ein Jahr machen, sondern für
die letzten fünf Jahre.

In diesen Fällen zahlt sich die Arbeitnehmerveranlagung aus
Folgende Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer sollten die
Arbeitnehmerveranlagung auf jeden Fall machen:
  • Wer während des Jahres zu arbeiten begonnen hat (nach Schule, Karenz oder Arbeitslosigkeit),
  • Lehrlinge,
  • wer während des Jahres unterschiedlich viel verdient hat (Wechsel von Teilzeit auf Vollzeit oder umgekehrt),
  • Alleinverdiener oder
    Alleinerzieher,
  • wer berufliche Ausgaben hatte, hohe Arztkosten oder Sonderausgaben (wie etwa Prämien für eine
    Pensionsversicherung),
  • wer so wenig verdient hat, dass er gar keine Steuern zahlen muss, für den gibt es die so genannte
    Negativsteuer - das heißt: bis zu 110 Euro als Gutschrift vom Finanzamt.

Quelle OTS0023 2011-02-07/09:38

Dieser Artikel wurde bereits 294 mal gelesen.

Tags: Arbeitnehmerveranlagung, Lohnsteuer

Kategorien: NEWS aus aller Welt - dies und das

Artikel bewerten

Blog Navigation

Nächster Artikel

Achtung, 05er-Nummern als Kostenfalle!

Von Eveline (Mittwoch, 9. Februar 2011, 11:23)

Vorheriger Artikel

08.02., Rheumatagebuch

Von Eveline (Dienstag, 8. Februar 2011, 06:43)


Unsere Webseite verwendet Cookies! Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung!

Sollten Sie mit der beschriebenen Datenverarbeitung nicht einverstanden sein, bitten wir Sie, die Website wieder zu verlassen bzw. keine
personenbezogene Daten zu übermitteln.