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Dienstag, 3. Mai 2011, 07:28

Durch die neue Augentagesklinik soll die Zahl der Katarakt-Operationen von derzeit rund 4.000 jährlich auf 6.000 Eingriffe pro Jahr im ältesten Ordensspital Wiens steigen.


Nach rund fünf Monaten Bauzeit startete die Augentagesklinik im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien am 2. Mai 2011 den Echtbetrieb.


Neue Augentagesklinik


Die neue Augentagesklinik ist als autarke Einheit konzipiert. Sie ist so eingerichtet, dass alle Untersuchungen, administrativen Belange und Operationen unabhängig vom Betrieb im zentralen Operationsbereich durchgeführt werden können. Insgesamt elf tagesklinische Betten stehen für die PatientInnen in einem denkmalgeschützten Umfeld zur Verfügung. Im ersten Jahr soll die Zahl der Katarakt-Operationen von 4.000 auf 6.000 Eingriffe anwachsen. Bei Vollbetrieb der Augentagesklinik sollten - so die Planungen - österreichweit die meisten Katarakt-Operationen im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien durchgeführt werden. Die Augentagesklinik ist Referenzzentrum für Mikroinzisionschirurgie d.h. die Wundöffnungen sind kleiner als 2mm. Bei den Katarakt-Operationen werden modernste Faltlinsen inklusive Speziallinsen implantiert.


Die Augentagesklinik ist im 1. Stock, oberhalb der Augenambulanz, angesiedelt und Montag bis Freitag für den Patientenbetrieb geöffnet. Durch den zusätzlichen Operationssaal stehen der Augenabteilung nun drei Operationssäle zur Verfügung.


Augenmedizinische Versorgung in Wien


"Spitzenmedizin für alle Wienerinnen und Wiener - dass ist mein Anspruch an das Gesundheitswesen in der Bundeshauptstadt. Vor allem Verbesserungen für die Gesundheitsversorgung der PatientInnen, etwa durch Wochen- und Tageskliniken sind mir ein großes Anliegen. Durch die neue Augentagesklinik im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien können noch mehr Katarakt-Operationen durchgeführt werden, was zu kürzeren Anmeldezeiten führen wird. Ich wünsche Abteilungsvorstand Prof. Amon und allen MitarbeiterInnen aus Medizin und Pflege alles Gute und viel Erfolg mit der neuen Augentagesklinik. Den PatientInnen wünsche ich erfolgreiche Operationen und rasche Genesung", so Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely im Rahmen der Besichtigung der neuen Augentagesklinik.


"Grauschleier ade"


"In Österreich werden jährlich rund 60.000 Katarakt-OPs durchgeführt, Tendenz steigend. Es handelt sich primär um eine altersbedingte Krankheit, die zu einem langsamen und schmerzlosen Sehverlust führt. Die betroffenen Patienten beschreiben es so, als ob sie durch einen grauen Schleier alles unscharf und verschwommen sehen. Im Rahmen des Eingriffes wird die trübe Linse durch eine klare Kunstlinse ersetzt, wodurch der sichteinschränkende Vorhang verschwindet", erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Amon, um zu ergänzen: "Es kann nun sein, dass trotz der Kunstlinse die Sehleistung nicht zufriedenstellend ist. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, zusätzlich die von mir entwickelte "Huckepack-Linse (Sulcoflex)" zu implantieren. Das kann entweder direkt während der Katarakt-OP geschehen oder im nachhinein - im Rahmen eines zweiten Eingriffes. Da die Sulcoflex-Linse nicht mit der Linsenkapsel verwächst kann sie problemlos getauscht oder entfernt werden."


Quelle OTS0191 2011-05-02/13:04

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Tags: Augentagesklinik, grauer Star, Katarakt-OP, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder

Kategorien: NEWS aus aller Welt - dies und das

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