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Freitag, 27. Mai 2011, 14:02

Zum 1. Juni eröffnet das Universitätsklinikum Düsseldorf eine Palliativstation mit acht Betten für schwerstkranke oder sterbende Patientinnen und Patienten.


Prof. Dr. Wolfgang H.-M. Raab, Ärztlicher Direktor des Klinikums, sieht in der Palliativtherapie eine Notwendigkeit: „Wir erleben viele Patienten mit sehr ernsten Erkrankungen. In manchen Fällen gibt es trotz aller ärztlichen Kunst leider keine Heilungsmöglichkeit. Aber das Universitätsklinikum Düsseldorf verfügt über ausgebildete Palliativmediziner, die diesen Patienten helfen können, die Last ihrer Symptome zu lindern und so ihre letzte Lebensphase in Würde zu verbringen.“ Der Bau der Station wurde mit rd. drei Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturpakets II des Bundes finanziert.

Bereits im März 2010 hatte das Universitätsklinikum das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin (IZP) gegründet, dessen Konsildienst im ver-gangenen Jahr rd. 200 Patienten auf den Bettenstationen in unterschiedlichen Kliniken begleiten konnte. „Dabei nehmen wir die körperlichen Beschwerden ebenso wahr wie die Bedürfnisse auf der psychischen, sozialen und spirtuellen Ebene“, sagt Dr. Andrea Schmitz, Leiterin der Palliativstation.

Mit der Einrichtung der Station fügt das Universitätsklinikum Düsseldorf ein weiteres Element zur palliativen Versorgung fortschreitend und unheilbar erkrankter Patienten hinzu. Während des stationären Aufenthalts werden auf der einen Seite die belastenden Krankheitssymptome wie Schmerzen, Übelkeit oder Luftnot zurückdrängt und andererseits versucht, die psychische Stabilität beim Patienten – und oft auch seinen Angehörigen - zu fördern, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. „Ein Hospiz“, erklärt Dr. Andrea Schmitz, „ist die Station aber nicht. Wir streben an, unsere Patienten mit der Unterstützung durch unsere Therapie nach Hause zu entlassen.“

Die neue Station - Düsseldorfs größte Palliativstation - steht für Patientin-nen und Patienten aus allen Kliniken des Universitätsklinikums und aus dem Einzugsgebiet zur Verfügung. Neben den Ärzten betreut ein besonders für die palliative Versorgung ausgebildetes Team aus Pflegekräften, einer Psychotherapeutin, einer Physiotherapeutin, einer Kunsttherapeutin und einer Sozialarbeiterin die Patienten. Die Station bietet sie in einem Wohnzimmer und weiteren Gemeinschaftsräumen genügend Platz für therapeutische Angebote und Begegnung.

Kontakt: Dr. Andrea Schmitz, Leiterin Interdisziplinäre Palliativstation,
Universitätsklinikum Düsseldorf, Tel.: 0211 / 81- 08694

Quelle Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Rolf Willhardt, 27.05.2011 13:44

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Tags: Palliativstation, Uniklinik Düsseldorf

Kategorien: NEWS aus aller Welt - dies und das

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