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Dienstag, 31. Mai 2011, 11:29

Der Klinik-Aufenthalt für Operationen am Grauen Star dauert im Schnitt nur zwei bis drei Stunden


Das Hanusch-Krankenhaus, das im Besitz der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) steht, eröffnet am 30. Mai 2011 die neue Augentagesklinik. Dort werden Patientinnen und Patienten, die an Grauem Star (Katarakt) leiden, binnen eines Aufenthalts von wenigen Stunden operiert.


"Durch die Versorgung von durchschnittlich 110 Patientinnen und Patienten täglich trägt die neue Augenambulanz maßgeblich zur Versorgungssicherheit der Wienerinnen und Wiener bei", betont die Obfrau der WGKK, Ingrid Reischl. "Ich freue mich, dass mit der heutigen Eröffnung ein weiterer Schritt zur Modernisierung des Hanusch-Krankenhauses, dem Kompetenzzentrum der Sozialversicherung, abgeschlossen ist und möchte mich beim engagierten Team der Augenabteilung bedanken."


"Mit der neuen Augentagesklinik können wir die Aufenthaltsdauer für unsere Patientinnen und Patienten enorm verkürzen und zudem wesentlich bequemer gestalten", sagt Primarius Univ.-Prof. Dr. Oliver Findl, Vorstand der Augenabteilung im Hanusch-Krankenhaus. "Gleichzeitig ermöglichen die neuen Räumlichkeiten eine effizientere administrative und medizinische Abfolge der Behandlungen, wodurch die Zahl der Katarakt-Operationen von derzeit 3.500 Eingriffen im Jahr noch deutlich erhöht wird", betont Primarius Findl. Die Wartezeit auf einen Eingriff verkürzt sich durch die Eröffnung der neuen Einrichtung auf wenige Monate. Infolge der steigenden Lebenserwartung der Menschen wird mit einer Zunahme an altersbedingten Operationen am Grauen Star gerechnet.


Noch bessere Betreuung und Information


Im Schnitt dauert eine Katarakt-Operation in der neuen Tagesklinik im Hanusch-Krankenhaus für die Patientinnen und Patienten einschließlich Vorbereitung, Operation und Nachuntersuchung nur zwei bis drei Stunden. Die Versicherten müssen sich nicht umziehen, sondern werden im Vorraum in speziellen Operationssesseln vorbereitet, dann im Operationssaal steril abgedeckt und nur für die kurze Dauer des Eingriffes und zum Nachruhen in Liegestellung gebracht. Durch die ständige Anwesenheit einer Anästhesistin oder eines Anästhesisten wird eine höchstmögliche Sicherheit gewährleistet. Die neue Tagesklinik im offenen, freundlichen Ambiente erstreckt sich über 200 Quadratmeter im Anschluss an die Operationssäle der Augenabteilung im 2. Stock von Pavillon 1 des Spitals. Die neuen Räumlichkeiten wurden in fünfmonatiger Bauzeit errichtet.


In der Tagesklinik legt man großen Wert darauf, dass die Patientinnen und Patienten über den Eingriff gut informiert werden: Im Zuge einer Voruntersuchung eine Woche vor der Operation können sich die Versicherten mittels eines eigenen Computerprogramms, welches an der Abteilung entwickelt wurde und das durch Antippen ("Touch Screen") bedient wird, über den Ablauf der Operation informieren. Anschließend erfolgt ein persönliches Aufklärungsgespräch durch die Ärztin oder den Arzt.


Beim Grauen Star kommt es zu einem langsamen, schmerzlosen Sehverlust, der sich darin äußert, dass die Betroffenen verschwommen oder wie durch einen Schleier sehen. Das Auge wird oft auch empfindlicher gegen Blendung. Bei der Katarakt-Operation wird in örtlicher Betäubung die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt. In Österreich werden zwischen 60.000 und 70.000 Katarakt-Operationen im Jahr durchgeführt.


Quelle OTS0229 2011-05-30/14:15

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Tags: Augentagesklinik, grauer Star, Hanusch-Krankenhaus, Katarakt-Operation

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