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Dienstag, 1. Juli 2014, 09:59

Wien (OTS) - Seit Jahresbeginn sind die Sozialversicherten unseres Landes mit einer chaotischen Abwicklung bei ELGA-Abmeldung konfrontiert. Oft müssen Abmeldewillige Monate auf die schriftliche Bestätigung warten. Manchmal bleibt sie überhaupt aus.

Das Chaos findet jetzt mit einer Terminverschiebung bei der ELGA-Umsetzung seine Fortsetzung. Schon 6 Monate nach dem Beginn der Elektronischen Gesundheitsakte wird der Terminplan über den Haufen geworfen. Was in Insiderkreisen seit Wochen ein offenes Geheimnis ist, bestätigen jetzt die ELGA-Betreiber hochoffiziell: Öffentliche Spitäler werden nicht, wie geplant, ab Jänner 2015, sondern erst ein Jahr später ihre Befunde ins ELGA-System stellen können. Versprechungen lösen sich in Luft auf, denn die technischen Voraussetzungen sind nicht gegeben, um die Gesundheitsakte termingerecht über die Bühne gehen zu lassen. Eine Kostenexplosion bei ELGA-Errichtung ist damit vorprogrammiert.

Schon nach 6 Monaten bestätigen sich die Warnungen der Hausärzte! Patientinnen und Patienten verlieren immer mehr das Vertrauen in das hochgepriesene System der elektronischen Befundverwaltung. Über 150.000 Personen sind der Empfehlung des Österreichischen Hausärzteverbandes bereits nachgekommen und haben sich auf elektronischem oder schriftlichem Weg abgemeldet. "Tausende werden jetzt folgen, weil wir Hausärzte unseren Aufruf zur Abmeldung erneuern", betont Dr. Wolfgang Geppert, Sprecher des Österreichischen Hausärzteverbandes. Die "Raus aus ELGA"-Broschüre kann beim Vertrauensarzt oder über die Homepage des Österreichischen Hausärzteverbandes HV durchgeblättert werden.

Weitere Informationen unter HV

Quelle *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - APA-OTS ***
OTS0038 2014-07-01/09:43
010943 Jul 14
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Tags: Elekronische Gesundheitsakte, ELGA

Kategorien: NEWS aus aller Welt - dies und das

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