Blutsenkung (BSK)

Die Bestimmung der Blutsenkung ist eine sehr

alte Methode, bei der man misst, wie schnell die

roten Blutkörperchen absinken.

Eine Erhöhung der “Senkung” kommt bei sehr vielen

Erkrankungen, harmlosen aber auch schweren, vor.

Oft findet sich eine erhöhte Senkung, ohne dass man

irgendeine Krankheit nachweisen könnte.

Die Bestimmung wird oft als Suchtest eingesetzt, da man glaubt, dass eine normale

Senkung viele Erkrankungen sehr unwahrscheinlich macht. Dies ist aber nur teilweise

richtig. Wie andere Labortests ist auch die Senkung nur ein Mosaikstein der Diagnose.

Senkung als Entzündungmarker: Die sog. Akutphasenproteine, besonders das

CRP, zeigen eine Entzündung rascher und präziser an als die Blutsenkung.

REFERENZ-

BEREICH:

Männer

< 8

mm nach 1h

< 16

mm nach 2h

Frauen

< 11

mm nach 1h

< 22

mm nach 2h

Als Untergrenze wird von manchen 3 mm nach 1h angesehen.

Im Alter Anstieg der Referenzwerte.

ERHÖHUNG /

POSITIV:

Prinzip: zu Erhöhungen kommt es bei bestimmten Veränderungen

der Eiweißkörper oder der roten Blutkörperchen im Blut.

    • Entzündungen, Infektionen

Erhöhungen erst nach ein bis mehreren Tagen zu erwarten.

Auch der Abfall bei Besserung erfolgt sehr langsam

(mit einer Halbwertszeit von 4-6 Tagen).

    • Rheumatische Erkrankungen und Kollagenosen

(Rheumatische Arthritis, Lupus Erythematodes,

Sklerodermie, Panarteriitis nodosa, Arteriitis Temporalis, …)

    • Maligne Tumoren

    • Paraproteinämien (abnorme Eiweißvermehrung im Blut

bei bestimmten Formen von Blut- bzw. Lymphdrüsenkrebs,

z.B. Plasmozytom oder Morbus Waldenström).

Sehr starke Erhöhungen möglich

    • Eiweißverluste bei Nierenschäden (nephrotisches Syndrom)

    • Herzinfarkt (nach 2-3 Tagen; kann wochenlang erhöht

bleiben)

    • Lungeninfarkt oder Lungenembolie

    • Leberzirrhose

    • Leichte Erhöhungen vor der Monatsblutung der Frau

    • Einnahme der “Pille

    • Schwangerschaft

    • Hypercholesterinämie, Hypertriglyzeridämie

    • Blutarmut (bes. bei großzelligen Formen wie der

Vit.B12/

    • Folsäuremangel- weniger bei kleinzelligen

 

wie der Eisenmangelanämie

  • Dextraninfusionen

NORMALWERT/
NEGATIV:

Prinzip: zu Verminderungen kommt es bei bestimmten

Veränderungen der Eiweißkörper oder der roten Blutkörperchen

im Blut.

    • Vermehrung der roten Blutkörperchen (Polyglobulie

Polyzythämie)

    • Formveränderungen der roten Blutkörperchen

(z.B. Sichelzellanämie, Stomatozytose)

  • Manche Infektionen: Typhus

  • Kryoglobulinämie, angeborene Afibrinogenämie

Autor: Dipl. MTF Nicole Dorner

Stand: 23.09.2011

Quellen:

wikipedia.at/

AKH consilium

med4you.at/

Johannes

Hey Leute, freut mich sehr dass Ihr auf meine Seite gefunden habt. Ich bin der Johannes und kenne in meinem Bekanntenkreis leider einige Personen die von Rheuma betroffen sind. Dadurch habe ich natürlich Zugang zu Informationen die dem ein oder anderen ebenfalls helfen können. Schaut euch einfach um und schreibt mir falls Ihr Fragen habt.

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