Rheumatoide Arthritis Beitragsbild

Mit Sport rheumatoider Arthritis vorbeugen

Eine rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt, ist eine rheumatische Erkrankung der Gelenke. Der Anfang der Erkrankung ist oft schleichend, kann jedoch auch plötzlich eintreten. Die Folgen sind meistens Schmerzen in den Finger- sowie Zehengelenken. Auch andere Gelenke, wie zum Beispiel Knie-, Hand-, Fuß-, Hüft- und Schultergelenke, können betroffen sein.

Die Gelenke schwellen an und es kann zu einer Rötung kommen. Die rheumatoide Arthritis lässt sich durch Sport vorbeugen. Patienten mit der Erkrankung rheumatoide Arthritis können trainieren, um die Schmerzen zu lindern und die Gelenke zu schonen.

Um was handelt es sich bei einer rheumatoiden Arthritis?

Bei der rheumatoiden Arthritis handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Das überreagierende Immunsystem greift bei dieser Erkrankung die Gelenkinnenhaut an. Eine Entzündung ist die Folge davon. Die Gelenke schwellen auf und sind druckempfindlich. Wenn die Erkrankung nicht behandelt wird, werden die Gelenke zerstört. Meistens verläuft die Krankheit schubweise. Zwischen den Schüben lassen die Schmerzen nach.

Symptome und Verlauf der Krankheit

Rheumatoide Arthritis Symptome VerlaufZu den Symptomen der Erkrankung rheumatoide Arthritis zählen die Schwellungen der Gelenke und Schmerzen der Gelenke. Die Gelenke fühlen sich weich sowie prall-elastisch an. Die Beweglichkeit wird deutlich eingeschränkt. Die Schmerzen treten meistens in der Nacht auf. Ein Druck auf die Gelenke und eine Streckung oder Beugung erhöhen die Schmerzen.

Ein weiteres Symptom ist die verringerte Greifkraft in der Hand. Die verringerte Beweglichkeit der Gelenke manifestiert sich normalerweise morgens am stärksten und kann über eine Stunde dauern. Außerdem werden bei der Erkrankung rheumatoide Arthritis bestimmte Gelenke befallen. Die Erkrankung fängt an kleinen Gelenken an, zum Beispiel an Fingermittelgelenken sowie Fingergrundgelenken.

Im Laufe der Zeit greift die Entzündung mehr Gelenke an, was eine Einschränkung der Beweglichkeit zur Folge hat. Weitere Symptome können Erschöpfung, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber, Gewichtverlust sowie Muskelschmerzen sein. 
Der Verlauf der Krankheit unterscheidet sich von Person zu Person und ist nicht vorhersehbar.

Die Erkrankung beginnt meist schleichend und kann für eine längere Zeit nur wenige Gelenke befallen. Bei manchen Patienten fängt die Erkrankung ganz plötzlich an und befällt auf einmal viele Gelenke.

Lässt sich die rheumatoide Arthritis durch Sport vorbeugen?

Rheumatoide Arthritis vorbeugen durch SportViele Menschen mit einer rheumatoiden Arthritis verzichten auf Bewegung und Übungen, um die Beschwerden nicht zu verstärken. Es gibt jedoch Sportarten, die durchaus ausgeübt werden können und die sogar die rheumatoide Arthritis vorbeugen. Übungen und Bewegung fördern die Gelenkfunktionen und verzögern den Verlauf der Krankheit.

Außerdem wirkt das Training schmerzlindernd und beugt dem Knochenschwund vor. Bewegung und Sportübungen verbessern zudem die Herz-Kreislauf-Funktion sowie den Schlaf. Die rheumatoide Arthritis lässt sich durch Bewegung vorbeugen.

Wassergymnastik

Wassergymnastik schont und entlastet die Gelenke, dennoch werden Muskeln sowie die Beweglichkeit trainiert. Die Übungen im Wasser sind sehr schonend. Im Wasser wird nur ein Zehntel des Körpergewichts getragen. Die muskulären Haltesysteme um Wirbelsäule und Gelenke werden stabilisiert.

Wassergymnastik ist zudem ein wirksames Training für Kraft und Ausdauer. Wassergymnastik stärkt auch das Herz-Kreislauf-System. Der Wasserdruck wirkt wie eine Massage und regt die Durchblutung an. Es empfiehlt sich, in einem Kurs mit einem Trainer zu trainieren.

Ausdauertraining

Das Ziel des Ausdauertrainings ist es, die Ausdauer zu verbessern und zu erhöhen. Ausdauertraning wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus, stärkt das Immunsystem und verbessert das Blutbild. Sportarten wie zum Beispiel Radfahren, Gehen, Schwimmen, Walking und Tanzen eignen sich gut für Menschen mit einer rheumatoiden Arthritis.

Das Ziel des Ausdauertrainings ist es, die aerobe Leistungsfähigkeit zu verbessern. Es ist empfehlenswert, zwei- bis dreimal in der Woche Ausdauertraining durchzuführen. Die Dauer des Trainings ist am Anfang 15 bis 20 Minuten. Die Dauer kann alle sechs Wochen um 5 Minuten verlängert werden.

Krafttraining

Beim Krafttraining wird die Muskulatur vergrößert. Krafttraining sollte ein- bis zweimal in der Woche durchgeführt werden. Zum Krafttraining zählen Übungen wie Kniebeugen, vorgebeugtes Rudern, Bizeps-Curls, Seitheben, Crunch-Arm-Combo, Crunches mit Gewicht sowie Kickbacks. Beim Krafttraining wird der Körper Belastungen ausgesetzt, zum Beispiel durch das Heben an der Klimmzugstange.

Krafttraining macht stark und fördert die Gesundheit. Es ist für Personen mit rheumatoider Arthritis bestens geeignet. Beim Krafttraining kommt es nicht zu einer Verschlechterung der Gelenkschäden.

Wurde die Wirkung von Sport bei rheumatoider Arthritis durch Studien belegt?

Zahlreiche Studien deuten auf eine präventive Wirkung von Sportübungen bei einer rheumatoiden Arthritis hin. Neue Studien zeigen, dass Sportübungen und Bewegung den Personen mit einer rheumatoiden Arthritis helfen, mit den Schmerzen besser umzugehen. Außerdem zeigen Studien, dass Bewegung die Beschwerden lindern kann.

In einer Studie zum dynamischen Training bei Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis wurde eine verringerte Weiterentwicklung der kleinen Gelenke festgestellt. Studien zeigen weiterhin, dass Ausdauer- sowie Krafttraining die Aktivität der Krankheit verringert und die Weiterentwicklung aufhält.

Ist der Sport für Erkrankte mit Risiken verbunden?

Es kommt nur sehr selten vor, dass ein Training Gelenkschäden verursachen kann. Bei der rheumatoiden Arthritis im Frühstadium sowie bei der rheumatoiden Arthritis, die langsam fortschreitet, ist es nicht wahrscheinlich, dass Training die Gelenke schädigt. Bei Sportarten, wie zum Beispiel Joggen oder Tennis, werden die Gelenke verdreht. Daher gelten diese Sportarten als belastend. Schwimmen und Wassergymnastik schonen hingegen die Gelenke.

Abschließende Worte

Bei der rheumatoiden Arthritis handelt es sich um eine rheumatische Erkrankung der Gelenke. Die Zellen des Immunsystems greifen die körpereigenen Substanzen an. Durch zahlreiche Studien wurde belegt, dass sich die rheumatoide Arthritis durch Sportübungen vorbeugen lässt. Auch Personen mit einer rheumatoiden Arthritis können regelmäßig trainieren. Wassergymnastik, aber auch Ausdauer- sowie Krafttraining sind bestens geeignet.

Johannes

Hey Leute, freut mich sehr dass Ihr auf meine Seite gefunden habt. Ich bin der Johannes und kenne in meinem Bekanntenkreis leider einige Personen die von Rheuma betroffen sind. Dadurch habe ich natürlich Zugang zu Informationen die dem ein oder anderen ebenfalls helfen können. Schaut euch einfach um und schreibt mir falls Ihr Fragen habt.

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